00:00:03:
00:00:07: Eine Staatsschuldenkrise ist ja damals gehabt worden.
00:00:09: Ich glaube, das werden wir nicht mehr haben weil jetzt liegen alle Instrumente der EZB bereit.
00:00:14: aber sie wird diese Instrumence vermutlich erst dann aktivieren wenn es sich anfühlt wie der Beginn einer Staatsschulenkrise.
00:00:20: Das sagt er heute im Programm von Börsenradio Commerzbank Chef Volkswirt Jörg Krämer.
00:00:26: Staats-Schuldenkrisel zwei Punkt Null.
00:00:28: Frankreich wandt die EZP hat tiefe Taschen.
00:00:32: Ein kurzer Auszug aus diesem Interview hören Sie gleich in diesem Marktbericht für die kompletten zwanzig Minuten.
00:00:37: Hören sie bitte börsenradio.de oder die App, ich bin an die großste Stimme von Börsen Radio.
00:00:43: Gute Nachrichten vom DAX!
00:00:44: Der startet kräftig in eine durchaus entscheidende Börsendwoche.
00:00:48: der E-Fürindex macht etwas Hoffnung für die deutsche Konjunktur und gleich drei Notenbanken entscheiden in dieser Woche über die Geldpolitik.
00:00:56: Auch die Berichtssaison schaltet mit den Teckiganten zwei Gänge hoch.
00:01:01: Brasilien erlebt nach Lula's Wahlsieg einen historischen Börsen-Schock und außerdem hören sie heute Auszüge aus drei Bürsenradieinterviers, nicht nur Chef Volkswerk Jörg Kremer warnt vor Europas ungelöster Schuldenfrage – Klammer auf Frankreich, Ausrufezeichen klammert zu.
00:01:17: auch Foreign Manager Thorsten Dreilich macht sich Sorgen und setzt deshalb weiter auf breite Streuung.
00:01:23: Dann hatten wir den Finanzverstand von Artus Software Christoph Leiber, er feiert und zwar den Kurs auf Rekordjahr Nummer einundzwanzig in Folge!
00:01:33: Artus verfügt inzwischen über einhundertsechzig Millionen Euro an Liquidität – ja und bei passenden Chancen will Leiber dann auch bei Übernahmen unter anderem zuschlagen.
00:01:43: Die Gespräche wie gesagt hier gleich in kurzen Aussügen.
00:01:45: alle Interviews gibt's vollständig auf Börsenradie.de.
00:01:49: Börsenradio-Network AG.
00:01:51: Interview des Tages.
00:01:53: Jörg Cremarcher, Volkswertkommerzbank
00:01:55: Griechenland – hundertvierzig Prozent.
00:01:57: Italien auch hundert vierzig percent.
00:02:00: Frankreich hundzwanzig Prozent.
00:02:02: Also es gibt andere Länder in Europa die deutlich relativ gesehen mehr Schulden haben als Frankreich.
00:02:07: Warum steht ausgerechnet Frankreich so dermaßen
00:02:09: unter Druck?
00:02:10: Also Griechland können sie außen vorlassen weil ein Großteil der Schulden Griechanlands besteht aus Hilfskrediten der Staatengemeinschaft zu total niedrigen Zinsen mit sehr, sehr langen Laufzeiten.
00:02:19: Also Griechenland ist ein Sonderfall.
00:02:21: Ja sie haben recht Italien hat einen Schuldenstand der noch höher ist als der Frankreichs.
00:02:25: aber Italien hatte in den letzten Jahren es geschafft das Haushaltsdefizit auf ein akzeptables Niveau zu senken und das haben die Franzosen so nicht geschafft.
00:02:36: und das ist der Unterschied
00:02:37: Am langen Ende, was kann schlimmstenfalls passieren?
00:02:39: Kann Frankreich theoretisch überhaupt pleitegehen?
00:02:41: oder haben wir dann auch wieder eine Situation in fünf Jahren wo der Herr Krämer zu meinem Groß sagt ah fragere ich ein Sonderfall?
00:02:46: die werden hier von billigen Krediten seitens der anderen Länder gestützt.
00:02:50: Also vorsichtig mit Sonderfällen weil ich gehöre ja zu denen die von Anfang an die damalige Staatsschuldenkrise ernst genommen haben.
00:02:56: Wir kennen uns lange.
00:02:56: Ich habe auch gesagt als Draghi die Staatsschulenkrise und einem Vodemitex scheinbar aufgelöst hat.
00:03:02: Ich hab immer gesagt die Ursachen wie die Staatschulenkrisis sind in der Breite nicht gelöst, dann meine ich die Euron-Staatschulden.
00:03:09: Und ja, kommt es noch mal zu einer Staatsschuldenkrise?
00:03:12: Das kann keiner prognosizieren!
00:03:14: Aber ich kann zumindest sagen dass das Risiko dafür zunimmt.
00:03:18: Denn in Frankreich ist schwer zu sehen wie der Pfad zu einer immer höheren Staatsschulenkrise gestoppt werden
00:03:26: kann.
00:03:27: In Italien sind zwar die Staatsschulen höher aber sie sehen bei den Defiziten sieht besser aus und das ist der große Unterschied.
00:03:33: von daher das Delta, die Veränderung Und die Auswegtosigkeit des weiteren Anstiegs.
00:03:39: Das droht viel mehr in Frankreich als heute in Italien, Italien ein Land das es geschafft hat vor Zinssalung seit Jahren eine Haushaltsüberschussselwirtschaft – immerhin!
00:03:50: Der DAX meldet sich nach einer schwachen Vorwoche zurück.
00:03:53: Unterstützung kommt von einem überraschend besseren Info-Geschäftsglimmer, der Index steigt bereits zum sechsten Mal in Folge – ist auf den höchsten Stand seit Frühjahr.
00:04:03: zwanzig dreiundzwanzig besonders die Erwartung der Unternehmen haben sich verbessert.
00:04:08: Das nährt jetzt Hoffnungen auf eine langsame aber stetige Stabilisierung der deutschen Wirtschaften.
00:04:13: Für eine Entwarnung reicht das allerdings noch nicht!
00:04:17: Hohe Energiepreise belasten weiterhin Unternehmen und Verbraucher.
00:04:21: Und dazu kommt eine außergewöhnlich wichtige Woche für die Geldpolitik, da haben wir zum einen die FED, die bereits am Mittwoch über den License entscheidet Donnerstag dann die Europäische Zentralbank und am Freitag die Bank of Japan.
00:04:36: Die Notenbanken stecken dabei in einem äußerst unangenehmen Spannungsfeld.
00:04:40: Hohe Energiepreise erhöhen erneut die Risiken für eine Inflation und gleichzeitig bleibt die wirtschaftliche Dynamik vielerorts fragil.
00:04:49: Die Märkte achten deshalb besonders auf den weiteren Zinsausblick.
00:04:53: Parallel erreicht die Berichtssaison ein ihrer Höhepunkte, Alphabet Microsoft und Amazon öffnen diese Woche ihre Bücher – damit steht dann erneuert der milliardenschwere KI-Boom auf dem Prüfstand.
00:05:06: Anläger wollen endlich Erträge sehen aus den gewaltigen Investitionen.
00:05:11: Reines Umsatzwachstum dürfte dafür zunehmend nicht mehr reichen.
00:05:14: Gefakt sind Gewinne, Margen und überzeugende Kapitalerenditen.
00:05:19: Und auch Deutschland liefert in dieser Woche wichtige Unternehmenszahlen – die Deutsche Bank, Volkswagen BASF stehen besonders im Mittelpunkt.
00:05:27: Die Industrie kämpft weiter mit Energiepreisen und schwacher Nachfrage.
00:05:31: Umso wichtiger werden belastbare Prognosen für das Geschäft.
00:05:35: Damit wird diese Woche auch hier zu einem echten Belastungstest.
00:05:40: Notenbanken, Unternehmensgewinne und Energiepreise treffen wir aufeinander.
00:05:45: Die Ergebnisse bestimmen wohl die Ausgangslage dann für den Monat November.
00:06:03: Das macht sie dann so zuversichtlich.
00:06:05: Die bisherige Entwicklung über die ersten neun Monate initiiert recht klar, zweistelliges Wachstum wachsen mit zwölf Prozent im Umsatz und haben uns um Margen weiter verbessert.
00:06:13: Da wäre es schon extrem überraschend.
00:06:15: Nein das kann man ausschließen.
00:06:16: wir werden in jedem Falle in diesem Jahr unseren einundzwanzigsten Rekord in Folge zeitigen also Top-Line Growth und also Umsatzwachstum und auch Wachstem auf der operativen Ergebnis Ebene.
00:06:29: Das werden wir darstellen und dass AG auch mit einem recht guten Wachstums-Tempo.
00:06:34: Ist die Anleger irgendwie weniger zuversichtlich?
00:06:37: Freitag, die Zahlen... Da gab es Aktien danach teilweise doch relativ deutlich der Umsatzausblick viel zu wenig.
00:06:44: Das wird bemängelt.
00:06:45: Können Sie das nachvollziehen?
00:06:47: Wir bedingt ehrlich gesagt weil wir hatten vom Beginn des Jahres eine Bandbreite angegeben von zweihundertzehn bis zwehundertfünfzehn haben darauf hingewiesen dass sich im Grunde die Unsicherheit nur bei den On-Premise Lizenzen also dem Geschäft des Zeit ohnehin verschwinden wird darstellt.
00:07:05: Und im Ergebnis ist es so, dass die Wiederkehrenden umsetzen.
00:07:08: Also insbesondere Cloud und Subscription sind gewachsen um sießundzwanzig Prozent.
00:07:12: Die wiederkehren in Summe sind gewachsen um siebzehn Prozent, meine ich.
00:07:18: Das sind wir voll im Plan und sogar am oberen Ende unserer Guidance und lediglich bei denen Perpetual Lizenzen, also bei den On-Premise Lizencen.
00:07:26: Da haben wir die erwartete Schwäche, die ist in diesem Jahr noch ein bisschen stärker ausgefallen.
00:07:30: Das ist ein Bereich der macht jetzt gerade mal zwei Prozent des Gesamtunsatzes aus und von daher würde ich das nicht übergewichten.
00:07:38: Entscheidend ist wie viele Kunden mit uns in der Cloud wachsen?
00:07:41: Und da haben wir einen ganz guten Mix aus Neu- und Bestandskunden, die mit uns In der Cloud jeweils wachsen auch angetrieben durch unsere eigenen KI Roadmap, die recht gut ankommt bei unseren Innovation Days und auch bei den Workforce Management Dates beginn des Jahres bereits.
00:07:58: Der DAX schließt Montagabend von ca.
00:08:05: Beim M-Dachs geht sogar ein Komma vier Prozent nach oben.
00:08:09: Schlusskurs, dreißigtausendzweihundert achtundachtzig Punkte.
00:08:12: auch die Wortschritt startet freundlich in die neue Woche.
00:08:15: am Nachmittag gewinnt der Deutschlands rund null Komma drei Prozent.
00:08:18: Der S&P von hundert steigt sogar um Null Komma acht Prozent.
00:08:21: und noch eins setzen die Tech-Werte drauf den Nasdaq Eins Komma Eins Prozent plus also das bekannte Bild.
00:08:28: Technologiewerte treiben damit die US-Börsen wieder einmal stärker an.
00:08:32: Auch der etwas niedrigere Ölpreis nimmt etwas Druck aus dem Markt, die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen liegt jetzt wieder knapp unter fünf Prozent.
00:08:42: und der Blick richtet sich bereits auf den US-Notenbankfett am Mittwoch.
00:08:47: und dazu kommen Quartalszahlen mehrere amerikanische Techschwergewichte.
00:08:51: Basenradio Network AG – Der
00:08:53: Goldpreis präsentiert von der Rohstoffmesse München Am sechsten und siebten November in der Moto World Männchen.
00:09:02: Gold hält sich zum Wochenstart oberhalb der Marke von Viertausend Dollar, am Nachmittag die Feinunze viertausendeundsechs Dollar.
00:09:09: ein kleines Plus.
00:09:10: Null Komma zwei Prozent Silber dagegen unter Druck.
00:09:13: Die Feinunze ist US dollars und Kupfer bleibt auf einem außergewöhnlich hohen Preis-Niveau bei rund US dollar die Tonne.
00:09:26: Öl gibt etwas nach, brennt kostet rund US dollars das Fass.
00:09:31: Das sind rund US Dollar weniger als zuvor.
00:09:34: Der Euro handelt bei US dollar zwölf zweiundzwanzig und Bitcoin bewegt sich weiter um die Marke von US dollar
00:09:41: Basenradio-Network AG,
00:09:43: Gold-, Silberminenaktien und die Rohstofftrends von Morgen.
00:09:47: Treffen Sie Unternehmen, Experten und bekannte Keynotespeaker persönlich wie beispielsweise Matthew Piepenburg, Björn Pafrat oder Florian Gummis am sechsten und siebten November auf der Rohstoffmesse München – dieses Jahr erstmals in dem Motorwort!
00:10:02: Zwei Tage Rohstoffe merkte und invest mit Ideen aus erster Hand.
00:10:06: Sichern Sie sich jetzt Ihre kostenlose Eintrittskarte auf rohstoffmesse-mündchen.de.
00:10:12: Wir machen Börse hörbar und verständlich!
00:10:15: Ich
00:10:15: bin Thorsten Dreilich, Firma Florian Direktvorstand hier.
00:10:19: Verantwortlich für das Folio Management unseres Dachfonds und in der Vermögensverwaltung für die erste Location.
00:10:24: Das ist geiler Dynamik, der in den letzten Jahren vor allem sehr erfolgreich ist.
00:10:28: Breit gestreut immer mit dem Blick eines europäischen, eines deutschen Investors.
00:10:33: ja auch das ist so meine Kurzvorstellung.
00:10:35: Wo sollen denn das Geld hinfießen?
00:10:37: oder?
00:10:37: Wo wird es denn Ihrer Meinung nach hinwissen, wenn nicht nach USA?
00:10:41: Was bietet sich da an?
00:10:42: Sagen Sie jetzt bitte nicht Europa.
00:10:45: Vor dem Hintergrund eine Schuldenthematik einer Ausuferenden gerade in Frankreich die Vergleichbar ist mit Griechenland seinerzeit nur wesentlich größer.
00:10:54: Ja definitiv!
00:10:55: Es ist schwierig aber es ist immer schwierig.
00:10:57: Es ist auch diesmal wieder schwierig weil wir natürlich die Entwicklung sehen gerade die Protest auf den Straßen Frankreich.
00:11:02: Wir brauchen in Europa große gravierende Reformen und die Politik ist nicht in der Lage, die umzusetzen.
00:11:08: Wenn man sich wie gesagt die Konflikte auch auf der Straße anschaut muss man Zweifel haben dass die Politik in den nächsten Jahren in Mut haben wird das zu machen oder den Menschen zu erklären was eigentlich notwendig ist um die Gesellschaft und die Wirtschaft so aufzustellen dass es in der Zukunft wieder Wachstum gibt und wir die in der Lage sind die Schulden zu bedienen
00:11:23: Das haben wir die Amerikaner auch nicht.
00:11:24: Der mit gleichen Probleme aber kriegen sie auch nicht auf die Kette da irgendwelche Reformen zu machen.
00:11:28: Ganz richtig, deswegen ist das A und O noch mehr als wie in der Vergangenheit die Streuung.
00:11:33: Man muss schauen dass man sich so ausstellt Chancen- und Risiken abwegt miteinander Und was gut läuft ist dann muss man Gewinne mitnehmen Was günstig und vermeintlich unbeliebt ist Muss man vielleicht Position aufbauen Wie wir es gemacht haben In den letzten Monaten zum Beispiel langsam in Märkte zurückgeblieben sind wie Indien.
00:11:50: Wir beobachten Märkte in Lateinamerika Die durchaus zurück geblieben waren haben gestern die Wahlen in Brasilien gesehen, die jetzt doch anders gelaufen ist als wie man das vor drei Wochen gesehen hat.
00:11:59: Aber an Sicht ändert das nichts an der Situation.
00:12:01: Brasilien ist ein äußerst spannender Markt, der sehr günstig ist und den letzten zwanzig Jahren im Prinzip nicht gelaufen sind.
00:12:07: Der Ruhstoffe hat, der junge Bevölkerung hat eigentlich einen Markt gespannt ist wo vielleicht politische Veränderungen dazu geführt hätten dass der Markt aufbricht und diese Performance, die nicht da war in den letzten Jahren dann doch irgendwann bringt.
00:12:19: solche Sachen muss man beobachten Und auf der anderen Seite muss man sich darüber klar sein, dass dieses Schuldenproblem glaube ich nicht gelöst wird von der Politik.
00:12:27: Wir werden keine Sparprogramme sehen wir werden keinen Entschulden sehen sondern Geld wird weiter gedruckt und deswegen sind wir neben unserem Europabaustein bewussten Beimichungen in Amerika aber nicht in den teuren dazogenen sondern eher in entspannenden Themen im Mit- und Smallcap Bereich und auch im Rohstoffsektor unterwegs.
00:12:46: Gold sowieso goldminen oder auch Kupfer, Kupfermin.
00:12:49: Ein Wachstumsmarkt der uns die nächsten zwanzig Jahre beschäftigen wird weil die Welt elektrifiziert wird und dafür brauchen wir viel mehr Kupfa als wissen in der Vergangenheit aus der Erde geholt haben.
00:12:57: Also insofern, da gibt es schon durch die Streuung vernünftige Chancen.
00:13:00: Bayer erreicht mit Asundexian einen wichtigen Meilenstein in China.
00:13:04: Die dortigen Behörden erteilen die Zulassung unter dem Namen Shunharbo.
00:13:09: Das Mittel soll weitere Schlaganfälle bei Risikopatienten verhindern.
00:13:13: Die Bayer Aktie gehört darauf hin zu den stärksten Dachswerten und gewinnt zeitweise um drei Prozent.
00:13:20: Fraport überrascht mit guten, vorläufigen Zahlen zum dritten Quartal.
00:13:24: Das EBIT-A fünfundundneunzig Millionen Euro.
00:13:27: An der Lüsten hatten im Schnitt nur fünfhundertsevierzig Millionen erwartet das EBIT bei vierhundertsieben Millionen.
00:13:34: Hier lag der Konsens bei dreihundert neunundachtzig.
00:13:37: Allerdings hilft ein Sondereffekt beim Ergebnis und das kräftig.
00:13:41: der Verkauf von MAS bringt rund vierundzwanzig Millionen Euro.
00:13:46: ohne diesen Effekt läge das EBITA knapp unter Erwartung.
00:13:50: Fraport hat trotzdem die Prognose fürs Gesamtjahr bestätigt.
00:13:53: Die Aktie reagiert positiv, plus drei Prozent – die vollständigen Quartalzahlen folgen am vierten November.
00:14:00: Brasilians Finanzmärkte erleben einen außergewöhnlich heftigen Ausverkauf.
00:14:04: Präsident Lula gewinnt überraschend die Stichwahl gegen Flavio Bolsonaro knapp mit zweiundfünfzig zu achtundvierzig Prozent!
00:14:14: Kritisch ist, dass der Wahlverlierer Bolsonaro seine Niederlage nicht anerkennt.
00:14:18: Der Leitindex Ebo Vespa verliert zeitweise mehr als siebzehn Prozent – die Börse muss den Handel sogar unterbrechen und der brasilianische Real verliert sogar rund zwölf Prozent!
00:14:30: Entropic bereitet einen der spektakulärsten Börsengänge des Jahres vor.
00:14:35: Bei den Zahlen ist vor allem der Verlust spektakeller, im ersten Halbjahr Umsatz umsehtzehn Komma drei Milliarden im Jahr zuvor waren es eins Komma zwei Milliarden aber gleichzeitig steht ein Nettoverlust von Einen Achtzig Milliarden Dollar zur Buche.
00:14:50: Entropic will künftig unter dem Kürzel ANT an die Neste Börsengang dürfte dann den KI Hype erneut auf die Pro gestellen.
00:14:59: Börsen-Radio-Network AG.
00:15:01: Jürg Kremer, Chef Wolfs wird Kommerzmarkt.
00:15:03: Der Kremer Weg geht die Sache jetzt aus?
00:15:05: Wir haben gesagt es kann keiner prognostizieren.
00:15:07: Ein Markt der im Nebel rumstochert ist ein gefährlicher Markt.
00:15:11: Ja also da ist ganz klar ein Risiko dar.
00:15:13: nochmal Es kann keiner Prognostizin.
00:15:15: Frank ist ein entwickeltes Land.
00:15:16: Frankreich hat große Banken ja Bankenkaufenkrisen typischerweise auch dann die Anleihen ihres eigenen Finanzministers auf und das Ganze zu stabilisieren.
00:15:24: Frankreich hatte viel Vermögen alles richtig Das kann Ihnen keiner sagen, auch letztendlich das Wort Raum gibt oder nicht.
00:15:30: Aber es ist eine kritische Situation.
00:15:32: die meisten Anleger rechnen darauf.
00:15:34: erst ein Fall der Fälle die ECB rein geht.
00:15:36: sie wird nicht sofort reingehen.
00:15:38: Sie hat einen Interventionsdrehbuch und jetzt fängt sich erstmal an und redet die Wahrscheinlichkeit weiterer Zins-Erhöhung runter damit der Markt eben weniger Zins erhöht wie die ECb erwartet.
00:15:49: Das hilft dann auch schon mal den Staatsanleihen etwas.
00:15:52: als nächstes könnte sie darauf vorweisen dass sie mit dem TBI ein wirksames Instrument hat.
00:15:58: Die dritte Eingriffsmöglichkeit der ECB wäre, das Sie sagt, wir könnten im Fall der Fälle auch fällig werdende Staatsanleihen, die wir mal gekauft hatten, auch wieder ersetzen indem wir mit den Erträgen dann neue Staatsanleihe kaufen und diese Anschlussgröße sozusagen dann fokussiert auf französische Staatsanlagen.
00:16:18: Auch das wäre denkbar bevor die ECB eine TPI-Kaufprogramm aktivieren würde, wenn einem großen Stil französische Staatsanleihen kaufen würde.
00:16:25: Ich denke, eins kann man auf jeden Fall sagen – eine Staatsschuldenkrise von zwei Jahren und mehr!
00:16:29: Wie wir es ja damals gehabt hatten für gut fünfzehn Jahre, ich glaube das werden wir nicht mehr haben, weil jetzt liegen hier alle Instrumente der EZB bereit.
00:16:36: aber sie wird diese Instumente vermutlich erst dann aktivieren, wenn es sich anfühlt wie der Beginn einer Startschuldkrise.
00:16:44: Der Montag im Schnelldurchlauf.
00:16:46: Der DAX startet stark in eine richtungsweisende Börsenwoche, der IFO Index liefert Hoffnung aber noch keine Entwarnung.
00:16:53: Brasilien zeigt dagegen eindrucksvoll die Macht der politischen Überraschungen.
00:16:58: jetzt warten die Anleger auf FET, ECB, die japanische Notenbank und die Tech Giganten.
00:17:04: Die heutigen Interviews hören Sie vollständig auf börsenreide.de.
00:17:07: Dort gibt es deutlich mehr als die kurzen Auszüge hier an diesem Marktbericht.
00:17:12: Und halten Sie weiter Ausschau nach dem Börsenradium Mobil.
00:17:15: Wir sind in den kommenden Tagen noch auf Tour durch Österreich und wenn Ihnen dieser Podcast mehr Wert bringt, dann helfen auch sie uns.
00:17:23: Geben Sie den Börseneradio to Go Podcast fünf Sterne.
00:17:26: Empfehlen Sie uns gerne Ihren Kollegen und Freunden.
00:17:29: so wächst unsere Reichweite und Ihr Informationsvorsprung wächst gleich mit!
00:17:34: Ich bin Andi Groß die Stimme von börsenradi.de.
00:17:36: Bleiben Sie neugierig, bleiben Sie klug künnt, hören Sie auch morgen wieder rein.
00:17:40: Basenradio Network AG.
00:17:42: Marktbericht, das Basen Radio Nummer eins.