Börsenradio to go

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00:00:07:

00:00:11: So, die Schlussglocke ist durch.

00:00:14: Bei ... Das sind plus von Nullkommar acht Prozent!

00:00:20: VW und Audi verkaufen weniger Autos – Details gleich mehr dazu.

00:00:26: Die Ölpreise bleiben hoch.

00:00:27: auch hier die Details gleich.

00:00:30: Aus dem Börsenradestüde grüßt sie Peter Heinrich.

00:00:32: Mein Kollege Andreas Groß war am Wochenende in Berlin auf den Börsentag und hat dort für uns Interviews eingefangen.

00:00:38: Hans Belin hören Sie gleich unter anderem Thomas Thimmermann und Andreas Lipko.

00:00:42: Zudem im Programm Edgar Walk mit Frankreich's Fundamentaldaten sind katastrophal, Kai Brüning die Mitterms mit Nebenwirkungen.

00:00:52: Was du es Wahl für Herzkei Aktien bedeutet!

00:00:55: Heute ist Montag der zwölfte Oktober zwanzig sechsundzwanzig.

00:00:59: Mein Name ist Edgar WALK.

00:01:00: ich bin Chef Volkswirt bei Metzler Asset Management.

00:01:05: Nachrichtenlage liest sich, angesiedelt Monaten wie die Fortsetzung von Armageddon.

00:01:09: Aber trotzdem?

00:01:10: Die Börsen und die Unternehmen sind gar nicht mal so übel launig!

00:01:14: Wie kommt denn

00:01:14: das?!

00:01:15: Ich denke es hängt damit zusammen dass wir nach wie vor einen sehr starken positiven Konkurzzyklus haben und eine sehr starke Entwicklung der Unternehmensgebinde.

00:01:24: Der Kalenderjahr im Jahr für das Jahr zwanzigzehnt wird geschätzt, dass die Unternehlensgewinnen in den USA um fünfunddreißig Prozent steigen und hier in Europa um achtzehn Prozent.

00:01:33: Und normalerweise haben wir in Europa immer nur nach Rezessionen zweistelliges Gewinnwachsum.

00:01:39: Das heißt, wir haben jetzt zum ersten Mal seit dreißig Jahren ein zweiställiges Gewinnwachsums in Europa ohne aus einer Rezission zu kommen und das denke ich schon sehr eindrücklich.

00:01:48: Warum haben wir einen positiven Konjunkturzyklus trotz eigentlich schwacher Arbeitsmarktdaten?

00:01:53: aus den USA-schwacher Daten zum Immobilienmarkt?

00:01:56: Was ja eigentlich eher untypisch ist – ich glaube es hängt damit zusammen dass wir einfach Ungewöhnlichen Kundenkurzzyklus haben im Moment, der ist nämlich Investitionsgetrieben und er gelt andere Regeln als die Regeln, die wir aus den vergangenen zwanzig dreißig Jahren kennen.

00:02:11: Klar das ist natürlich das Thema KI, KI-Infrastruktur.

00:02:16: Jetzt zunehmend wird auch KI angewendet in Robottern.

00:02:20: Man spricht jetzt von physischer KI also praktisch die Anwendung von KI in physischen Produktenmaschinen

00:02:27: etc.,

00:02:27: Das ist natürlich der Hauptfaktor der diesen Investitionsgetriebene Aufschwung treibt.

00:02:33: Und von daher haben wir eigentlich, wenn wir auf die Konjunkturdaten blicken müssen wir auf den Unternehmen schauen, Investitionsausgaben, Investionsabsicht in der Unternehmen das Treibgenzyklus und alles andere Konsum, Immobilienmarkt ist deutlich weniger wichtig als früher.

00:02:51: Im Moment sieht man dass die Unternehmen nach wie vor sehr stark investieren wollen aber jetzt auch zunehmend in Europa einen Widerstandsfähiger, positiver Konjunkturzyklus einhergehen mit sehr starrer Gewinnmachsten.

00:03:06: Aber von Fünfundreißig zu Achtzehn ist das Verhältnis von Eins bis Zwei, warum sind die USA also dermaßen stark?

00:03:11: Also doppelt so stark!

00:03:12: Es spielt natürlich eine Rolle, dass der KI-Investitionsbuch vor allem den USA stattfindet und wir indirekt davon profitieren weil wir ja viele Firmen haben, die zuliefern in die Datenzentren.

00:03:25: Das hängt aber auch damit zusammen dass in den USA Unternehmen ihre Beteiligungen höher bewerten und es geht dann auch in die Gewinnrechnung mit ein.

00:03:35: Also, vielleicht zählen die Zahlen besser aus als sie tatsächlich

00:03:39: sind.

00:03:39: Ein bisschen fundamental und ein bisschen buchhalterisch.

00:03:43: Genau!

00:03:44: An der Börse setzt sich die Erholung vom Freitag fort.

00:03:48: Laut Aktienhändler half die Ruhe an den Aktiemärkten.

00:03:51: auch der rendierte Abstand zwischen den deutschen und französischen Staatsanleihen beruhigt es sich etwas Trotz der Haushaltsprobleme Frankreichs.

00:03:59: Der Ausdauks-Fünfzig stieg um Nullkomma vier Prozent auf sechs Tausend Einhundert Fünfundneunzig Punkte und der schwächere Euro war günstig für exportierende Unternehmen.

00:04:09: Mein Name ist Thomas Timmermann, ich bin CEO bei Tim Investor und darf für den Tim Investors Europa Plus von zuständig sein.

00:04:15: Es ist ja dein Thema Aktien.

00:04:16: Aber was sagst du jemandem?

00:04:17: Der sagt Menschen anleihen fünf, sechs oder ein Prozent relativ sicher langfristig angelegt.

00:04:24: Was soll ich mich da abtun mit volatilen Aktien?

00:04:28: Es ist natürlich eine Konkurrenz, das ist meine Frage.

00:04:31: Es kommt immer darauf an wo ich herkomme.

00:04:33: Da habe ich jetzt Technologieaktien in den USA gehabt, habe ich europäische Banken gehabt, hab' ich Titel im Depot, wo ich was weiß ich, zehn, zwanzig Prozent pro Jahr gemacht haben.

00:04:42: und dann würde ich sagen schau dir dein Depot an vielleicht solltest du mal ein bisschen etwas verkaufen.

00:04:46: Und ja die Zinsen am langen Ende sind zwar gestiegen, am kurzen Ende noch nicht so ganz aber Wir haben Zinserhöhungen sowohl von der EZB als auch von der FED in den Märkten schon drin, da kommt also noch was.

00:04:57: Ja dann ruhig mal ein bisschen parken!

00:04:58: Also... Der Privatanleger sollte sich einfach jetzt anschauen welches Risikobudget bin ich bereit zu tragen?

00:05:04: Wie sieht mein Portfolio aus?

00:05:06: Liege ich vorne?

00:05:06: Lieg ich sehr gut vorne?

00:05:08: Kann nicht mehr leisten was rauszunehmen und dann gerne mal an die Auf-die-Seite setzen und packen?

00:05:14: Kann ich mir

00:05:14: leisten?!

00:05:15: Da bin ich jetzt gedanklich beim tanken.

00:05:17: Ja genau!

00:05:18: Momentan gar nicht mehr.

00:05:20: Also wenn du Dieselfahrzeug volltankst, brauchst du ja danach seelischen Beinstand.

00:05:25: Wie

00:05:25: soll das leider?

00:05:26: Ja

00:05:26: und da kommt der Anlagedruck auch her an.

00:05:29: die Asienflation ist einfach da.

00:05:30: wir merken sie jeden Tag.

00:05:31: es wird immer schlimmer alles wird immer teurer Und gerade die deutsche Bevölkerung ist in den älteren Semestern cash rich.

00:05:39: Die will natürlich jetzt die Inflation schlagen und das geht mit Aktien.

00:05:42: Das hat ja auch sehr gut funktioniert selbst in Europa in den letzten Jahren.

00:05:46: aber die Frage ist wie geht's nach vorne weiter?

00:05:49: Und da muss man jetzt einfach ein gutes Jesiko-Merchant machen.

00:05:51: Wir haben es halt sehr gut in unserem Fonds, weil wir können mit der Absicherung arbeiten.

00:05:56: Wir müssen im Prinzip nur die Absicherungskosten verdienen in der Absicherungszone und müssen entscheiden, wann wir das Ding nach oben wieder aufmachen.

00:06:03: Insofern ist das meisthaftens eine gute Strategie im Moment und das Besondere ist ja auch dass Aktienfonds – auch der Timmester Europa Plusfond – dreißig Prozent steuerbefreit sind.

00:06:13: Also wenn ich das im eigenen Portfolio machen würde als Aktien und Derivate zum Beispiel Put-Optionsteine kaufen Dann würde ich ca.

00:06:20: und halb mit Soli zahlen, aber da es steuerfrei ist, sind das in Vorhalt nach Steueroptimierzeichen nur so umgerechnet achtzehneinhalb Prozent.

00:06:29: Insofern schwierige Zeit, die jetzt kommt!

00:06:31: Wir haben die Midterms vor uns und es sieht nicht so aus als ob der amerikanische Präsident es schaffen wird beide Häuser zu gewinnen.

00:06:39: Die Frage ist...

00:06:40: Ist es daran schwierig?

00:06:41: Naja alles würde ich sagen.

00:06:43: Starten wir Firmenmeldungen.

00:06:45: VW verkauft dem dritten Quartal-Konzern, weit ein bis zwei Millionen Fahrzeuge.

00:06:50: Das sind über vierzehn Prozent weniger als noch vor einem Jahr.

00:06:54: China brach um achtunddreißig fünf Prozent einen.

00:06:57: Nach neun Monaten lag der Konzern Absatz bei sechs Millionen Euro neun Prozent weniger.

00:07:03: Tradon wuchs um gut zehn Prozent Skoda blieb stabil und die VW Vorzugsaktie – was macht sie?

00:07:10: Die legte heute sogar ein bis vier Prozent zu!

00:07:13: Schauen wir noch nach Ingolstadt.

00:07:15: Bei Audi sank der Absatz in den ersten neun Monaten um fast elf Prozent auf eine Million Autos.

00:07:21: In China brachen die Verkäufe um fast ein Viertel ein, in den USA um siebzehn Prozent.

00:07:28: Europa kann es nicht ausgleichen – Europa legte um eins Komma drei Prozent zu.

00:07:32: Ich bin Andreas Lipko, Schief Market Analyst von CMC Markets und befinde mich mit dem netten Andreas Groß auf dem Anleger-Tag in Berlin

00:07:39: Bei der Berlin-Bohlung, wir müssen jetzt alle enteignen und dann alle rennen wieder durcheinander.

00:07:44: Das ist ein Quatsch, oder?

00:07:45: Genau das Thema hatten wir ja gerade im Vorgespräch schon kurz angesprochen.

00:07:48: es ist natürlich auch auch Politik.

00:07:50: also man merkt schon man baut natürlich erst mal einen ganz großen Drohgebärde auf und versucht natürlich den politischen Willen dadurch nach vorne zu bringen.

00:07:59: das ist ja klassisch das sozusagen wie beim Sport wenn du beim Wald sprungen bist da musst du versuchen beim ersten Sprung Richtig schon mal die Benchmark vorzulegen, damit die anderen erstmal entweder sagen okay meine Büte der kann aber weit springen oder eben sagen auch noch okay das schaffe ich auch und dann kann man gut einschätzen wie ist die Konkurrenz?

00:08:15: ja und so ähnlich sehen wir es momentan auch.

00:08:17: Ein riesiger Sprung und da muss sich halt zeigen ob der Tiger der jetzt springt als Bettvorleger landet oder tatsächlich auch als fauchender Katze dann später vor den entsprechenden Investoren im Immobilienbereich steht.

00:08:27: Wie komme ich jetzt zum Dachs?

00:08:29: Wir sind ja im Tierreich

00:08:33: Ist ja nur auch kein Tiger,

00:08:34: aber

00:08:35: manche ein Dachs endet auch als Bettvorleg.

00:08:37: Manchmal ja!

00:08:39: Wie endet denn dieses Jahr noch?

00:08:40: Ja das End-Release ist immer so die Saisonalität und man kann es ja auch begründen dass sie Anleger machen was die Portfolio Manager machen.

00:08:48: wie stehen die Chancen dieses Jahr?

00:08:49: oder haben wir vielleicht schon eine Relle gesehen und das war's schon?

00:08:52: Nee also ich bedenke der Oktober wird nochmal sehr sehr spannend und weil wir auch jetzt die Berichtssaison in den USA natürlich haben werden bei vielen Pulse reinkommen Und weil die Erwartungshaltung, wie wir es ja auch gerade eingangs schon besprochen haben sehr hoch ist.

00:09:04: Das heißt ich könnte mir vorstellen wir bekommen oder behalten weiter in eher stürmischen Herbst.

00:09:09: aber was ganz spannend ist die Investoren sind und das sieht man auch sehr schön an den Dachs Notierungen in den letzten Wochen positiv der deutschen Wirtschaft eingestellt.

00:09:16: also die gehen wirklich davon aus dass wir diesen Recovery Trade den viele seit jetzt mittlerweile vier Jahren antizipieren tatsächlich umgesetzt sehen werden.

00:09:23: im kommenden Jahr.

00:09:25: Wir sehen es ja jetzt auch schon, Industrieeingänge sind teilweise besser als erwartet gewesen.

00:09:29: Man sieht natürlich dann eben bei den reinen Produktionsleistungen immer wieder Ups und Downs also sehr starke Schwankung weil wir natürlich Rüstungen mit drin haben.

00:09:36: Die haben denn teilweise Flugzeugwauten die natürlich dann mit Großaufträgen mal positiv wirken, mal negativ.

00:09:41: das ist aber normal.

00:09:42: Aber insgesamt zeigt sich dass wir zumindest Mal die Talsohle durchschritten haben Und man so ein bisschen Licht am Ende des Tunnels sieht wobei wir uns nicht im Zugtunnel befinden sondern tatsächlich eher den Sonnenschein der Konjunkturaulung dann antizipieren können.

00:09:56: Und das ist das, was die Investoren umsetzen und deswegen glaube ich jetzt habe ein bisschen mehr ausgeholt.

00:09:59: aber einfach um die Herleitung zu bringen dass wir zum Jahresende durchaus eine Chance haben, dass wir da wesentlich höher stehen auch wieder über die sechsundzwanzigtausend Punkte marke theoretisch steigen könnten wenn es natürlich nicht von der dann politischen Seite also sprich nach Osten oder was weiß ich auch wieder irgendwelche Kehrtwendungen Merkwürdigkeiten gibt die eben dieses ganze Gefüge imd durcheinanderbringen.

00:10:18: Aber man muss ihm sehen wir haben gesprochen hohe Energiepreise Wir haben die politischen Unwegbarkeiten, Lieferkettenstörungen.

00:10:23: Das ist ja alles das Umfeld in der sich am Moment an die deutsche Wirtschaft befindet und trotzdem kann sie sich so gut entwickeln – und das ist im Endeffekt eigentlich ein gutes Zeichen!

00:10:43: Gold gab Nullkummer sechs Prozent auf viertausend hundertsechzig US-Dollige Feinunze nach.

00:10:48: Die Ölpreise stiegen aus Sorge um die Versorgung nach Angriffe im Nahen Osten.

00:10:53: Brand und WTI verteuerten sich jeweils um zwei Komma vier Prozent auf einhundert sieben bzw.

00:10:59: dreinneunzig US-Dollar je Fass, damit rückten Hoffnungen auf eine mögliche Energiewaffenruhe zwischen Russland und der Ukraine vorerst wieder in den Hintergrund.

00:11:15: Treffen Sie Unternehmen, Experten und bekannte Keynote-Speaker persönlich wie beispielsweise Matthew Piepenburg, Björn Pafrat oder Florian Gummis am sechsten und siebten November auf der Rohstoffmesse München.

00:11:27: Dieses Jahr erstmals in der Motorwelt!

00:11:30: Zwei Tage Rohstoffe, Märkte und Investmentideen aus erster Hand.

00:11:35: Sichern Sie sich jetzt Ihre kostenlose Eintrittskarte auf www.rohstoffmessemunchen.de.

00:11:40: Wir machen Börse hörbar und verständlich.

00:11:43: Hallo, mein Name ist Kai Brüning, ich bin Vormanager bei ApoEsset in Düsseldorf.

00:11:47: Ich bin seit Jahrzehnten dort und beantworte im Team mit vier anderen Menschen die Hellscare-Produkte unserer Gesellschaft.

00:11:55: Trump setzt eine neue Spielregel fest – bei den Preisen?

00:12:01: Farmer steigt.

00:12:01: wie passt das eigentlich zusammen oder ist das auch wirklich so?

00:12:04: Lässt sich der Aussage auch so treffen oder gilt es nur für gewisse Arten von Aktien?

00:12:08: Eigentlich müsste doch die Börsenrechnung lauten niedrige Medikamentenpreise, gleich niedrigen Marschen, gleichfallende Pharmaaktien.

00:12:14: Das

00:12:15: ist halt die Beobachtung, die logisch ist – das ist ja das was wir auch, die sich seit jeher genauer mit dem Sektor auseinandersetzen, das haben wir immer gesagt.

00:12:22: also die Medikamente Preise adeins sind nicht das Problem der Gesamtkosten, die so ein Budget hat im Gesundheitssektor und nicht nur in den USA sondern auch Deutschlandweit.

00:12:32: In USA sind gerade die Medikamentenpreise noch dadurch inflationiert, weil einige Mittelmänner noch dazwischen geschaltet sind.

00:12:38: Die halt Rabatteaussahne.

00:12:39: und diese Mittelminner sind in der Vergangenheit nicht dafür belohnt worden, dass sie niedige Preise ausgarnet haben sondern einfach nur wie hoch die Rabatte sind, diese ausgernet haben.

00:12:49: Und je höher der Listen-Preis war und je höher den Rabatt, den Sie darauf ausgegnet haben, war desto mehr wurden sie entlohnt.

00:12:56: Das heißt, diese Mittelsmänner hatten eigentlich kein Interesse an niedrigen Listenpreisen.

00:13:00: Den war es eigentlich geholfen und da haben die Pharmaunternehmen den Listenpreis extrem hoch

00:13:04: gesetzt.

00:13:05: Die Rabate, die darauf ausgarnet worden sind, sind im Prinzip die Preise gewesen, die wir als Azehnten und Versichere bezahlt haben So, und die Politik hat immer nur die Listenpreise gesehen.

00:13:15: Das heißt niemand weiß im Prinzip was der wirkliche Preis war.

00:13:19: Niemand hat die ListenPreise gezahlt.

00:13:22: aber wenn ich jetzt die Schlagzeilen sehe.

00:13:24: Fünfundachtzig Prozent Preisreduzierung im Rahmen der Preisverhandlungen bei den Most Favorite Nations Gesetzgebungen dann ist das eine Schlagzeit, die sich toll anhört für die Politik Aber de facto auf die Top-Lines der Unternehmen relativ wenig macht, aber die Zwischenhändler halt sehr stark belastet.

00:13:42: Von daher haben Pharma und Biotech Unternehmen, weil das halt nun mal die Umsatzerwartungen für Pharma-Biotech-Unternehmen sind weitestgehend genauso wie vorher.

00:13:50: Deswegen haben sich auch so gut entwickelt in den letzten zwei Jahren und werden sich auch in den nächsten Jahren stabil

00:13:55: entwickeln.".

00:13:56: Amazon verhandelt laut Wall Street Journal unter Berufung auf die sogenannten Innenseite über den Kauf des KI Startups dekant – für rund sieben Milliarden US Dollar!

00:14:07: Decad entwickelt Modelle zur Echtzeitbearbeitung von Live-Videos und simulierte Umgebungen für Robotik und Autonomis fahren.

00:14:15: Eine Einigung steht noch aus!

00:14:18: Nordix meldet für das dritte Quartal neue Aufträge über zwei Tausend Achtundzehn Megawatt, dreißig Prozent mehr als vor einem Jahr.

00:14:26: Nach neun Monaten sind es siebentausend siebenhundertdreiunddreißig Megawatte ein Plus von rund sechzehn Prozent.

00:14:33: Der durchschnittliche Preis je megawatt sank auf neunhunderttausend Euro.

00:14:38: Die Aktie legte zu!

00:14:40: Wie steht Deutschland jetzt da, also wenn wir da irgendwie durchkommen durch diese Krise?

00:14:44: Ach irgendwann mal über Deutschland und derartige Konstruktion dann sprechen?

00:14:48: Deutschland ist das einzigste Land, dass sich höhere Staatsschulen leisten kann, wenn wir sehr niedrige Schuldenniveau haben.

00:14:54: Und wir haben natürlich massive Probleme in der Infrastruktur, in der Bildung oder Verteidigung.

00:14:59: Meiner Meinung nach müssen wir eher in Infrastruktur Bildung, Verteidigung investieren als jetzt auf die Schulden zu schauen.

00:15:07: Weil wir sehen jetzt das zunehmende deutsche Unternehmen beklagen dass die Infrastruktur ihre Geschäftstätigkeit behindert.

00:15:13: Das heißt also ohne Unternehmen die prosperieren kein Wachstum und ohne Wachstopmen kriegt man dann Schuldenprobleme früher

00:15:19: später.

00:15:20: Was meint sie damit?

00:15:21: oder was wird da bemängelt?

00:15:23: Sind das Brücken, die kaputt sind?

00:15:24: Sind es Darbeleitungen oder nicht?

00:15:26: Die Umfrage hat sich auf Schienenverkehr und Straßenverkehr bezogen.

00:15:30: Das klingt aber so ein bisschen wie Jammern auf ganz hohem Niveau.

00:15:33: Deutschland ist das Land, dass mit in ganz Europa und auch wirklich mit den USA am wenigsten Infrastrukturen letzten dreißig Jahre investiert hat Und wir haben praktisch von der Substanz gelebt.

00:15:44: Wenn wir nicht investieren wird die Substanz immer schlechter und die Unternehmen können dann nicht mehr gut arbeiten.

00:15:50: Also es ist eine Voraussetzung für eine prosperatierende Wirtschaft, eine gute Infrastruktur und ein gutes Bildungssystem.

00:15:55: Und das haben wir leider nicht.

00:15:57: Dann hilft es auch nicht wenn wir jetzt die Schulden schauen, weil wenn wir nicht wachsen steigen die Schuld von alleine.

00:16:03: Von daher ist es besser zu wachsen

00:16:05: und

00:16:06: so vielleicht auf Kosten einer etwas höheren Verschuldung aber nicht zu wachsten und dann steigend die Verschulung zu haben ist deutlich schlimmer.

00:16:13: Die Rättingang to S&P hat ja auch gesagt Das dreifache A-Rating von Deutschland ist in Gefahr nicht wegen der Verschuldung, sondern wegen dem schwachen Wachstum.

00:16:23: Danke fürs Zuhören!

00:16:25: Die Börsenkürze

00:16:27: schließt

00:16:27: – die Börse in Langform gibt's auf börsenradio.de und im Laufe der Woche hören Sie noch ganz viele Intivus vom Börsentag Berlin.

00:16:34: Und zum Schluss noch eine Börsunweisheit von Sir John Templeton.

00:16:39: Er sagt ein Anleger, der auf alles eine Antwort hat versteht nicht einmal die Fragen.

00:16:48: Diesen Spruch mit Weisheit muss ich fast nochmal drüber nachdenken, besonders über die

00:17:09: Frage.