Börsenradio to go

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00:00:07:

00:00:11: Was heißt es konkret?

00:00:12: Das heißt, dass statistisch gesehen das dritte Amtzieher eines US-Präsidenten das stärkste ist.

00:00:18: Mit einer sehr, sehr hohen Trefferquote und mit einer überproportionalen Performance.

00:00:22: Eigentlich war zu erwarten, dass vor der Fed-Entscheidung die Anleger mit angezogener Handbremse unterwegs sind – aber für den DAX gilt das anscheinend nicht!

00:00:31: Heute Abend um zwanzig Uhr gibt die Fed die Entscheidung bekannt Und eine halbe Stunde später um zwanzigunddreißig gibt es die Pressekonferenz.

00:00:40: Aus dem Börsenradistüde meldet sich Peter Heinrich.

00:00:43: Wir haben heute immer noch Top-Interviews vom Börsentag Düsseldorf mit im Programm.

00:00:49: Wenn Sie mal rein, alle Indios in Langform gibt's auf börsenradiopunkt.de.

00:00:53: Es gibt heut wenig Firmenmeldungen – es scheint so als wenn die quiet period beginnt!

00:00:59: OMV meldet Ölfund in Libyen, Brandöl fällt heute um zwei Komma acht Prozent auf einhundert Sechs US Dollar.

00:01:06: Heute ist Mittwoch der sechzehnte September zwanzig sechsundzwanzig.

00:01:11: Hallo Marius Schleifer.

00:01:13: Aktienanalys aus Wien Servus!

00:01:16: Aus dem Börsenradestudio grüßt Peter Heinrich.

00:01:19: Starten wir mit dem Ölpreis vom Rohstoffproblem zum Konjunkturproblem, Öl treibt Inflation.

00:01:25: Inflationstreibt die Renditen, höhere Renditen verändern Bewertungen sogar des KI-Booms und über allen liegt die US-Midterms als politischer Unsicherheitsfaktor.

00:01:36: Und was macht Österreich daraus?

00:01:38: Fangen wir mit dem Öl an!

00:01:39: Brand steht weiter momentan so ca.

00:01:42: hundert acht Dollar.

00:01:43: das ändert sich ja sehr schnell.

00:01:45: Gleichzeitig fallen mit der saudischen East-West-Pipeline und den Hafen Janbub ausgerechnet wichtige Ausweichrouten aus, wenn die Straße von Homoos ohnehin ein großer Risikofaktor bleibt.

00:01:55: Es ist eigentlich irgendwie zu.

00:01:56: Das ist inzwischen weit mehr als nur eine Geschichte für Ölaktien – Manuel!

00:02:01: Ist Öl bei knapp hundert acht Dollar inzwischen wieder ein echtes Inflationsproblem?

00:02:07: Ja es wirkt zumindest so, wenn man sich die Nachrichtenlage anschaut.

00:02:11: Interessant ist eher, warum die Börsen nicht wirklich reagieren.

00:02:13: Sie reagieren ein bisschen aber in Anbetracht dessen sind sie doch noch sehr relaxed auf dem ersten Blick.

00:02:19: Ich glaube was wir einfach nicht vergessen dürfen.

00:02:21: also ja Inflation ist sicherlich ein Thema und wir merken es auch jetzt bei den Notenbanken Aber am Ende des Tages ist die globale Konjunktur einfach nicht mehr so stark von Öl abhängig wie das jetzt vielleicht in den Seventiger-Achtzigerjahren war Und darum bin ich da vorsichtig mit den Vergleichen, die mir wiederkommen.

00:02:38: Ich glaube man muss das sehr differenziert betrachten.

00:02:41: Ich war ja am Wochenende unterwegs nach Düsseldorf zum Anleger-Tag und dann hab' ich auf der Autobahn die ersten Tankstellen erlebt... ...mit über drei Euro für ein Diesel!

00:02:53: Was habt ihr so in Österreichmung mithand für einen Preis?

00:02:56: Die Diesel auch weit über zwei Euro.

00:02:57: Auch Superbenzin nähert sich an also ist teilweise schon drüber.

00:03:01: Ja

00:03:02: Also trifft so ein Ölpreisschock Österreich wegen seiner Industrie stärker als andere europäische Länder.

00:03:09: Also im RTX sehen wir auf der einen Seite OMV und SBO,

00:03:13: okay?

00:03:13: Auf der anderen Seite energieintensive Unternehmen wie zum Beispiel Lensing, Wienerberg und Fürst Alpine.

00:03:19: Ja definitiv!

00:03:21: Ich glaube je mehr Old Economy in einem Index drinnen ist, desto exponierter ist auch der ganze Markt.

00:03:51: Vor der US-Zinsentscheidung ging der Aktienmarkt besser aus dem Handel.

00:03:55: Der DAX schloss Nullkommar fünf Prozent, Fünfundzwanzigtausend Fünfhundertseinunddreißig Punkte und der M-DAX gewann Nullkommenfünfundvierzig Prozent auf einund dreißigtaussend Zwohundertundsechsensiebzig Punkte.

00:04:09: Eine Zinserhöhung in den USA heute um Nullkommer fünfundzwanziger Prozentpunkte gilt bereits als weitgehend eingepreist.

00:04:18: Etwas Entlastungen brachte der niedrigere Ölpreis eine wirkliche Lösung.

00:04:22: der Konflikt im Nahen Osten gibt es damit allerdings nicht.

00:04:25: Das Risiko erneut der Energiepreisschübe bleibt also bestehen.

00:04:29: Nikolas Kreuz, CIO von INVIOS

00:04:32: Du schlägst jetzt einen Kernsatellitenansatz mit Achtzigzwanzig vor.

00:04:36: Warum Achtzichzwanzigg und Kern?

00:04:38: Also was gehört zum Fundament des Depots?

00:04:40: Was darf so als Satellit so ein bisschen ausgerummt kreisen?

00:04:42: Ja

00:04:43: es ist also Kriegsentscheinend ist natürlich immer die Risikoneigung, Risikotragfähigkeit in den Risikobereitschaften.

00:04:48: Wenn ich eine Anlagehäure zum Vermindestens sieben Jahren habe dann kann man mit einer Gewichtung, wenig falsch machen.

00:04:55: Sechzig Prozent Aktien, vierzig Prozent konservative Röwerte das ist ein sogenanntes Mischportfolio ausbalanciertes Portfolio was auch zu siebzig-achtzig Prozent bei vielen Banken so verkauft werden weil es ja auch langfristig einfach die performantesten Portfolien waren, weil sie eben halt auch Risiken abschwächen.

00:05:11: So und dieser Kernseite-Litenansatz sagt eigentlich nur Die Haltedauer dieses Kerns.

00:05:16: Das sollte man mit ruhiger Hand managen, die Instrumente sind bekannt ETFs, etc.

00:05:20: ist das Breitstreuen also in die breite und in die tiefe Streuen.

00:05:24: es heißt also nicht nur wenn man DAX dann schon haben will Dann auch den M-DAX oder S-DAx.

00:05:28: also wenn man deutschland gewichtet ist.

00:05:30: meine Empfehlung ist immer dann auch über weite ländergrenzen hinweg Überbranchentrend eben halt auch breiter zu diversifizieren.

00:05:36: der Kern ist eigentlich nur des markt beter.

00:05:38: und dass alpha da sind dann sogenannte sateliten.

00:05:40: damit generiere ich Die so genannten überein dieten.

00:05:42: da habe Ich mein spieltrieb den ich da ausleben lassen kann et cetera.

00:05:46: pp.

00:05:47: Das ist das pareto prinzip.

00:05:49: Mit dem Kern erzähle ich achtzig Prozent des Anlagerfolges und die restlichen zwanzig, die schalte ich mal kurzfristig an.

00:05:54: Da kann ich auch ein bisschen schneller bewegen.

00:05:56: da bin ich in irgendwelchen Themen mit drin.

00:05:58: wenn etwas schadtechnisch irgendwo nach oben hin ausbricht lege ich mir das rein wie beispielsweise Silber auch am Anfang des Jahres Und muss aber dann auch zusehen rechtzeitig auch wieder raus zu gehen.

00:06:08: Das sind immer kurzfristige spekulativere Aber auch spektakuläre

00:06:12: Engagements.

00:06:13: Schauen wir auf Firmenmeldungen.

00:06:15: OMV und die lübische National Oil Corporation erklären den Ölfund Essar in Scheierbecken für wirtschaftlich rentabel.

00:06:24: Bis zu forty-fünf Millionen Barrels sollen förderbar sein, die geplante Kapazität liegt bei rund sechstausend Barrel am Tag.

00:06:33: OMV hält zwölf Prozent an dem Konzissionsgebiet.

00:06:37: Ja, mein Name ist Volker Schulz.

00:06:38: Ich bin Redaktionsleiter der Hans-Abernecker Börsenbriefe.

00:06:43: Welche Rohstoffakzien werden denn profitieren?

00:06:45: Wir wissen ja alle!

00:06:45: Wir brauchen natürlich um Rechententer zu bauen.

00:06:49: Brauchen wir jegliche Arten von Rohstoffen.

00:06:51: Der einfachste Verständliche ist neben Gold und anderen Edelmetallen natürlich einfach Kupfer.

00:06:56: Das ist ganz simpel Kupferkabel.

00:06:58: Das sind Blöckkupfercabel.

00:06:59: Da sind entscheidend für die Elektrifizierung der Welt.

00:07:02: Aluminium gehört natürlich auch noch dazu.

00:07:05: Und wir sehen halt, dass gerade in der Tech-Branche im Moment wirklich fünfzig Prozent des Umsatzes, was allerdings nur ein paar Unternehmen machen.

00:07:12: Aber fünfzig prozent des Umsatzes fließen in CapEx.

00:07:15: Bei den Rohstoffunternehmen ist es genau umgekehrt und da fließt so gut wie gar nichts in Capex.

00:07:20: erst wenn

00:07:21: schlicht

00:07:21: zu wenig neue Minen entwickelt.

00:07:23: Wenn mal eine entwickelt wird, wirds acht bis zehn Jahre dauern bis diese Mine an den Start geht.

00:07:29: Und daraus resultiert natürlich in den nächsten Jahren ein enormes Defizit im Kupferbereich, ja einen Angebotsdefizit.

00:07:36: Warum dauert das so lange?

00:07:38: Acht bis zehn Jahre, dass die Schurren guckern...

00:07:39: ...ne Mine zu entwickeln.

00:07:40: Ach, es ist einfach so!

00:07:42: Das Vorkommen muss gefunden werden erst mal, dann muss es viele Research-Studie noch geben.

00:07:47: Hey was ist da im Boden?

00:07:49: lohnt sich das Ganze auch?

00:07:50: Es muss genehmigt werden, da gibt's immer sehr viel Widerstände.

00:07:54: Es dauert schlicht so lange Eine neue Mine dauert acht bis zehn Jahre.

00:07:59: Und wie gesagt, es sind auch gar nicht so viele Neumeen hier in der Pipeline.

00:08:03: ja und von daher wird natürlich das Kupfer Recycling immer wichtiger.

00:08:07: solche Unternehmen kann man durchaus auch mal nennen die davon profitieren Wie eine Aurobis zum Beispiel oder eine Bulliden aus Schweden Kann man mal drauf schauen.

00:08:15: aber Fakt ist einfach ich rechne mit deutlich steigenden kupferpreisen Richtung.

00:08:23: Die

00:08:38: Runde könnte einem für nächstes Jahr erwarteten Börsengang vorangehen.

00:08:52: Ja, mein Name ist Robert Halver.

00:08:53: Ich bin der Leiter der Kapitalmarktanalyse der Bader Banker G.

00:08:57: Der Ölpreis in den USA ist gestiegen fast auf fünf Barrel pro Galone.

00:09:02: Vorher waren es bei drei Komma, einundvierzig pro Galoene.

00:09:05: Der Dieselpreis ist extrem teuer geworden.

00:09:08: Russland ist eine der größten Exporteure für Diesel mittlerweile sogar auch in den

00:09:11: U.S.A.,

00:09:12: die Ukraine zerstört dort die Infrastruktur.

00:09:14: Es ist alles so komplex!

00:09:16: Ja, das ist komplex und leider sitzt im weißen Haus niemand der das offensichtlich so sieht.

00:09:22: An Ronald Reagan hätte niemals den Iran zur Frontal angegriffen weil er wusste ich kann da nichts gewinnen.

00:09:28: Und das ist leider Dummheit wenn man einfach diesen Trumpf dem man hat also zu sagen Im Extremfall bomben wir den Iran in die Steinzeit zurück aber diese Karte niemals zieht Weil man weiß es wird nicht funktionieren und man sieht sich am Augenblick Das ist dummheit und wir werden uns an jetzt diese drei Stellen Ölpreise zunächst gewöhnen müssen.

00:09:49: Mindestens bis zum Zwischenwahlen, weil warum sollte der Iran jetzt dem Trump ein Gefallen tun und die Straß von Homoos aufmachen damit er dann doch im Kongress die Wahlen gewinnt?

00:09:59: Natürlich wird man das nicht machen!

00:10:01: Man würde es von iranischer Seite weiterhin Trump wie einen Ochsen durch die Manege führen.

00:10:06: ja danach allerdings werden sich Dinge ein bisschen läutern denn das darf man auch nicht vergessen.

00:10:10: auch der Iran braucht dieser Einnahmen über Öl.

00:10:13: er braucht sie dringend.

00:10:14: Wenn das jetzt gar nicht mehr geht, hat auch ein Riesenproblem.

00:10:17: Also danach wenn die Karten neugierig mich, wenn man davon ausgeht dass hier ist der Umfragen des Repräsentaten hinaus mindestens demokratisch wird hätte man einen gewissen Spielraum zu handeln.

00:10:27: und es kommt aber noch die zwei Sätze noch in die politische Dimension dazu in Amerika.

00:10:32: Wenn Trump die Kongresswahlen verliert werden wir sehen dass sich seine republikanischen Nachfolge absetzen von ihm.

00:10:38: Sie wollen dann nicht im Hinblick auf die nächste Präsidentschaftswahl mit ihm irgendwie zu stark verbandelt gewesen sein und dann bekommt er auch Druck.

00:10:46: Das heißt jetzt nicht, dass der Mann dann irgendwie aufhört umzuschnauzen oder erst allen erhöft.

00:10:52: Das heisst, es wird keine Lame-Duck wert?

00:10:54: War bald

00:10:54: nicht.

00:10:55: aber er kann das nicht mehr so umsetzen.

00:10:57: und wenn man sieht, dass die Amerikaner dann doch nicht so begeistert mir von eben Sinn.

00:11:01: wie gesagt weil es Repräsentanten aus mindestens Demokratisch wird dann wird der innerparteilich Druck natürlich größer werden.

00:11:08: Und für eine Lösung zu suchen, denn Amerika ist immer noch öl- hungrig interessanterweise und faszinierend.

00:11:14: Amerika ist ja in Öldingen... Mehr als Selbstversorger.

00:11:17: Die könnten ja die Welt mit Öl zuschütteln,

00:11:20: nur... Das wundet mich

00:11:20: eigentlich.

00:11:21: ...den Satz noch ein Problem eben, dass aber die Terminmarktpreise etwas anderes sind.

00:11:26: Ja?

00:11:26: Interessanterweise Öl in der westischen Hemisphäre da ist auch Deutschland längst ja deutlich mehr Öl abseits der Straße, wo man muss bekommt.

00:11:33: also zum Beispiel zu den Ölpreiskrisen vor dreißigvierzig Jahren ist der Terminmarkpreis trotzdem so ein böser Preis das er den Ölkreis da oben hält.

00:11:42: Sachsens Ministerpräsident Kretschmar sieht Chancen für einen VW-Standort Zwickau und plädiert für eine neue Auto Union.

00:11:52: Der Volkswagen Zukunftsplan zieht zusätzlich zu bereits vereinbarten Programmen den Abbau von rund fünfzigtausend Stellen im indirekten Bereich weltweit vor.

00:12:02: Bei SK Heinigs ist der Tarifstreit beigelegt.

00:12:06: Die KI Boom Sonderboni werden künftig je zur Hälfte in Bar und in Aktien ausbezahlt.

00:12:12: Siebenfünfzig Prozent der abgestimmten Gewerkschaftsmitglieder stimmten dafür.

00:12:17: Esker Heinix hatte zehn Prozent des jährlichen Betriebsgewinn für Sonderzahlungen vorgesehen.

00:12:23: Jetzt nochmal zum RTX gedacht, der RTX ist ja sehr bankenglastig.

00:12:27: eigentlich müssten höhere Zinsen erste RBE- und BAVAG helfen.

00:12:31: Zuletzt sind aber gerade die Banken Aktien gefallen?

00:12:34: Warum funktioniert dieser alte Formel höhere Zinsen?

00:12:38: Gleich gut für Banken momentan nicht.

00:12:40: Am Montagfolow RBI, vier Prozent erste, eins Komma sieben Barwerk, Eins Kommat drei Guten Tag später gab's noch die Meldung von Bank of America.

00:12:49: Aber wie ist dieser Zusammenhang und wie stark sind die Banken im RTX?

00:12:54: Ja also grundsätzlich ich schau mir das gerade auf meinem schlauen Bildschirm Die Zahlen nochmal an.

00:13:00: Ich würde jetzt mal sagen Das ist Tageskomik gewesen Denn auf einen längeren Zeitraum, damit mein jetzt Monat September oder vielleicht sogar das ganze Zekratal ist der Finanzsektor nach wie vor einer der stärksten.

00:13:13: Und wir haben es aber zuletzt gesehen auf den Anzeiten KI-Thema gekommen.

00:13:17: Wir haben momentan so viele Themen die den Markt einfach sehr stark rütteln.

00:13:21: Das heißt, wir haben immer sehr viel Sektorotation drinnen raus in mehr defensivere Sektoren dann wieder zurück.

00:13:26: Wenn man es aber ein bisschen länger betrachtet und sieht mal ganz klar Da steckt sich mit deiner Aussage, dass höhere Zinsen ja grundsätzlich gut sind für den Finanzsektor.

00:13:37: Und ich leg sogar noch eines drauf.

00:13:39: Ich sage jetzt nicht nur das hohe Zinsengut sind es geht vor allem um die Stellheit der Zinskurve.

00:13:43: also wichtig wäre

00:13:44: v.a.,

00:13:44: dass das lange Ende deutlich höher ist als das kurze.

00:13:48: und das haben wir jetzt schon so langer Zeit weil wenn man bedenkt wie verdient ein Bankn ihr Geld über die fristen?

00:13:54: Transformation also sie nehmen sich meine Endlagen zu Aus meiner Sicht sehr schlechten Konditionen und verborgen das Geld sozusagen zu aus Bankensicht besseren Konditionen langfristig weiter.

00:14:04: Und je größer dieses Spread ist, kann jetzt zehn Jahre versus zwei Jahre nehmen, zehn Jahre vs drei Monate wie auch immer... Je größer dieser Spread ist dass du steilest die Zinskurve!

00:14:14: Das ist aus meiner Sicht das was zählt.

00:14:16: Die Zinscurve ist nach wie vor steil und sie war es bereits vor einem Jahr, sie war's bereits vor glaube ich eineinhalb Jahren sogar schon.

00:14:23: Hallo, mein Name ist Carsten Stork.

00:14:25: Ich bin Indexadvisor des Dynamic Commodity Index DCX.

00:14:29: Was macht eigentlich der Gaspreis?

00:14:30: Ja, der gaspreiste europäische, der ist eigentlich das was man sich tagtäglich schon anschauen muss.

00:14:36: Der hat sich nämlich mehr als verdoppelt.

00:14:38: also wir waren im Dezember des letzten Jahres zwei tausendfünfundzwanzig waren wir bei fünfund zwanzig Euro die Megawattstunde.

00:14:44: Wir sind aktuell über achtzig Euro die megawatt Stunde.

00:14:47: Also er hat sich mehr als verdoppelt.

00:14:48: Ein Freiber war natürlich der Krieg im Nahen Osten, warum?

00:14:52: Ja weil wir uns völlig losgelöst haben in Europa von den russischen Gaslieferungen und wir darauf angewiesen sind LNG zu kaufen.

00:14:58: und LNG ist natürlich auch massiv betroffen durch diese Exportbeschränkung wie die wir momentan im Nahem Osten erleben und deswegen gehen die Preise so stark nach oben plus.

00:15:08: wir haben eine Sondersituation Die europäischen Gasspeicher sind extrem niedrig.

00:15:12: normalerweise war es so bis letztes Jahr

00:15:15: dass

00:15:15: die EU gefordert hat dass die Mitgliedsstaaten ihre Gasspeicher-Füllstände auf mindestens achtzig Prozent am ersten November bringen müssen.

00:15:24: Das war übrigens vor zwei Jahren waren das noch neunzig Prozent, also die EU ist da den Ländern schon entgegen gekommen weil sie eben gemerkt hat, dass nicht mehr so viel Gas

00:15:31: durchkommt.

00:15:32: Da sind wir weiter von entfernt.

00:15:33: heute Also, wenn man sich die deutschen Gasspeicher-Füllstände anschaut.

00:15:36: Ich glaube wir sind bei fifty-fünfzig Prozent und würden normalerweise jetzt schon weit über seventy Prozent sein müssen damit wir das erreichen können.

00:15:43: was ist die Folge daraus?

00:15:44: Die Folge daraus ist dass wir möglicherweise wenn wir einen extrem strengen Winter bekommen sollten im Februar März wirklich Probleme bei der Gaslieferung bekommen und dann wirklich nur noch auf Zugkäufe angewiesen sind weil wir eben selber nichts in den Speichern drinnen haben.

00:15:59: Bei Hugo Boss übernimmt Fraser-Chef Michael Murray den Aufsichtsratvorsitz.

00:16:05: Fraser hält nach der gescheiterten Übernahme zuletzt fast achtundvierzig Prozent an dem Motekonzern.

00:16:11: Die Hugo-Boss-Aktie reagierte zunächst kaum und lag bei rund achtunddreißig Euro!

00:16:17: Vielen Dank fürs Zuhören, das war die Börse in Kürze – alle Interviews in Langform gibt's auf börsenradio.de.

00:16:24: Schauen Sie doch mal vorbei.

00:16:26: Und zum Schluss eine Börsenweisheit von Benjamin Graham.

00:16:30: Er sagt, das Hauptproblem des Investors und sogar sein schlimmster Feind ist wahrscheinlich er selbst.

00:16:38: Den Spruch kennen Sie schon?

00:16:41: Schauen Sie mal in den Spiegel.

00:16:43: Podcast

00:16:59: Ende!