Börsenradio to go

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00:00:07:

00:00:11: Heute im Conference call glass klar.

00:00:14: Wir nehmen auch über Umwege keine Stellung zu diesen Gerüchten und Spekulationen, da bitte ich um Verständnis.

00:00:21: So weit die deutsche Telekom.

00:00:24: Welch ein Berichtstag?

00:00:25: Mit Siemens Rekord!

00:00:27: Krober geht mit Rekortgewinn in Übernahmegespräch mit Unikredi.

00:00:31: Wie gehört?

00:00:32: Telekom mehr Magenta, mehr Cash und mehr Amerika.

00:00:36: Die Telekom bleibt auf Sendung.

00:00:39: Dazu gleich mehr hier in diesem Interview.

00:00:42: Merk verdient am KI-Boom kräftig mit, Hänkel schraubt Ziele hoch, Aktien macht einen Satz nach oben, renkt mit Rekordegebnis rein Metall dafür unter Druck.

00:00:53: Strich drunter was macht der DAX draus?

00:00:56: Eigentlich nichts keine Veränderungen plus Null Komma Null fünf Prozent auf sechsundzwanzigtausend einhundertvierzig Punkte.

00:01:04: Brandöl steigt fast drei Prozent auf US-Dollar und WTI plus zwei Komma fünf Prozent bei siebenundsiebzig Dollar.

00:01:14: Aus dem Börsenradistudio grüßt Peter Heinrich, heute ist Donnerstag der sechste August zwanzig sechsundzwanzig.

00:01:21: Mein Name ist Edgar Walck.

00:01:23: ich bin Chef Volkswirt beim Metzler

00:01:24: Asset Management.

00:01:26: DAX.

00:01:26: Neues Verlauf hoch!

00:01:28: Bei Sechsundzwansichtausend vierhundertunddrei Punkten am Mittwoch.

00:01:32: Anschließend runter, der S&P mit Rekordschluss und ein bisschen was dazu.

00:01:48: Palantir legt nachzahlen von ca.

00:01:50: dreißig Prozent und zündet damit die nächste Stufe der KI-Euforie.

00:01:54: aber dabei ist ja die geopolitische Lage alles andere als friedlich sind längst nicht alle Fragen geklärt.

00:02:03: Warum kaufen Anleger trotzdem Heilweige?

00:02:06: Ich denke es hängt damit zusammen, dass wir eine überraschend resiliente Weltwirtschaft haben.

00:02:11: Trotz der Iran-Krise haben wir relativ solides Wachsungen gesehen vor allem in Ustaar und Nordasien aber auch Europa.

00:02:17: Zweite Quartal war vom Maximum jetzt relativ solide.

00:02:20: auch.

00:02:21: das heißt also wir haben Resilienz gesehen in der Weltwirtschaft.

00:02:25: Wir haben auch gesehen gerade den vergangenen Wochen dass die Konjunkturdaten sehr positiv überrascht haben.

00:02:31: Es gibt ja diesen CityCube Economic Surprise Index und der ist gerade in den letzten Wochen für die USA, aber auch Europa deutlich nach oben gegangen.

00:02:39: Also Konjunktordaten deutlich besser als erwartet – Die Konjuncture läuft gut!

00:02:43: Und damit laufen natürlich auch die Unternehmensgewinne sehr gut.

00:02:45: Die Schätzungen sind ja für die USA nächsten zwölf Monaten Maxungsraten über zwanzig Prozent bei den Unternehensgewinnen

00:02:52: ...

00:02:52: Über zwanzIG Prozent?

00:02:54: und in Europa auch im zweistelligen Bereich.

00:02:58: Von daher

00:03:00: ist es jetzt nicht schwierig, optimistisch für Aktien zu sein in diesem Umfeld?

00:03:03: Ja,

00:03:04: ja das stimmt!

00:03:05: Jetzt muss ich doch mal nachfragen, zwanzig Prozent für welche Art von US-Aktien und Unternehmen gilt es auch für die zweite Reihe also Russell-II Tausend oder Nasdaq-Einhunderteins bis Zweihundert und so was?

00:03:16: So

00:03:16: genau, also detailliert habe ich die Zahlen jetzt nicht, sondern ich hab einfach durch den MSCI USA mir die Zahlen angeschaut.

00:03:23: Schauen wir nochmal auf die Börsenlage des Tages im Detail.

00:03:26: Der deutsche Aktiemarkt hat am Donnerstag, auf seinem hohen Niveau eine Verschnaufpause eingelegt.

00:03:31: Nach dem jüngsten Rekordlauf fehlte den Dach.

00:03:34: trotz zahlreicher Quartalsbericht eine klare Richtung.

00:03:37: Gute Zahlen von Siemens, Commerzbank, Merck und Henkel & Renk stützten den Markt während vor allem Reinmetallbrümste!

00:03:46: Am Ende schloss der DAX nahezu unverändert mit ein Plus von Null, Komma Null fünf Prozent wie schon vor erwähnt.

00:03:52: Sechsundzwanzigtausend Einhundertvierzig Punkte.

00:03:55: M-DAX bewegte sich mit Zwone Dreißigtaußen Vierhundert Einen dreißig Punkte auch kaum von der Stelle.

00:04:02: Auch in der Wall Street war zunächst wenig bewegend zu sehen da dort Jones startete nahezun verändert.

00:04:08: Der S&P fünfundet bei siebentausend Siebenundseinzig Punkte und der Nesteck Beisextenzwanzigtausend Vierhnzehn Zehn.

00:04:15: deutlich unter Druck standen die Speicherchip-Aktien.

00:04:19: Western Digital brauchen fast zwanzig Prozent ein, Scantisk verlor elf Komma sechs Prozent.

00:04:25: Obwohl beide Unternehmen beim Umsatzausblick die Erwartungen übertrafen, reichte das den Anlegern mal wieder

00:04:31: nicht.".

00:04:38: Im Juni hatten wir einen Podcast zusammen.

00:04:40: da sagten sie, Bullen merkte sterben in der Euphorie.

00:04:43: aber ich sehe keine euphorischen Anleger.

00:04:46: Ist das jetzt anders?

00:04:47: Jetzt haben wir ein Rekord stehen.

00:04:48: Also DAX, neues Verlaufsflug, Sächsenzwanzigtausend vierhundert Punkte und noch ein bisschen was... Rekordschluss bei Dold Shones siebentausend und beim S&P fünfhundert siebentausend siebenhundertsechsunddreißig Dold-Shones über fünfhünftigtauend Punkte!

00:05:04: Der ATXTR auch fast sechzehntausenden neunhundert Punkte.

00:05:08: gibt es jetzt eine Euphorie der Anleger?

00:05:11: Aus meiner Sicht nicht, also diese Grundaussage hat sich nicht verändert.

00:05:15: Die Gespräche die wir so führen oder die Fragen die wir bekommen sind immer noch eher.

00:05:21: ja wo sind denn vielleicht die Risiken im Bereich Krieg jetzt da deine Plase klarerweise auch die Geopolitik.

00:05:28: das heißt ich sehe nach wie vor keine echte Euphorie sondern eher immer wieder besorgte Fragen.

00:05:35: Das ist an und für sich ein gutes Zeichen.

00:05:38: oder ja ist diese Grundaussage auch aus meiner Sicht heute noch

00:05:42: gültig.

00:05:44: Die Firmen-Meldungen, weiter geht's mit der Kommerzbank hat ihren Quartalsgewinn von fournundsechzig Millionen Euro auf achthundertneunachtzig Millionen euro fast verdoppelt und im ersten halb Jahr mit eins Komma acht Milliarden Euro einen Rekordgewin erzielt.

00:06:00: Konzernchefin Bettina Orla zeigt sich offen für konstruktive Gespräche mit der Unikredi.

00:06:07: Der Rechenzentrumsboom beschierte Siemens einen um vierzehn Prozent höheren Auftragseingang von fast achtundzwanzig Milliarden Euro.

00:06:16: Der Umsatz stieg vergleichbar um acht Prozent auf zwanzig Komma Acht Milliarden, das Ergebnis des Industriegeschäftes sprang um fünfundzwantig Prozent auf drei Komma Fünf Milliarden Euro an.

00:06:28: Siemens erhöhte die Prognose für den Gewinn ihr Aktie.

00:06:33: Mein Name ist Andreas Fuchs, ich bin im Pressesprecher der Deutschen Telekom.

00:06:37: Deutschland im Fußballfieber also zumindest bis Deutschland aussieht?

00:06:42: Wie groß war denn die Magenta-Euphorie bei Ihnen?

00:06:45: Die Fußballweltmesserschaft war für die Telekom und ihre angeboten Magenta TV außerordentlich erfolgreich.

00:06:53: Wir haben insgesamt rund eine Million Kunden gewonnen, befunden sind einige mit Laufzeitverträgen andere mit sogenannten Over the Top Angeboten vertragen und der überwiegende Teil davon, mit sogenanntem Flexverträgen.

00:07:08: Also sehr flexibel bei uns reingegangen und das ist eine sehr stolze Zahl.

00:07:15: wir haben auch sehr viel Lob bekommen für unsere Berichterstattung insgesamt und mit unseren Experten die die das begleitet haben also insgesamt die Fußball-Weltmasterschaft ein voller Erfolg für die Telekom.

00:07:29: Schauen wir nochmal auf die KI-Seite.

00:07:33: Palantir springt nach Zahlen fast dreißig Prozent, nach oben zuerst zwanzig dann noch mal zehn.

00:07:38: Ist das frische Treibstoff für die KI Rally oder wird hier schon wieder Zukunft im Voraus komplett bezahlt?

00:07:44: Ja, im Moment sieht man keine Anzeichen dass es jetzt realwirtschaftlich zur Übertreibung gekommen wäre im Bereich der Künsteintelligenz als Sie Unternehmen sagen nach wie vor Sie bauen erhebliche Datenzentren, aber die Nachfrage ist immer noch viel größer als das Angebot.

00:08:01: Also wir sind mitten in dem Buben noch drin und sehen keinen Anzeichen an der Absteche.

00:08:05: Und ganz im Gegenteil – die Investitions-Budgets steigen ja eher noch!

00:08:10: Das ist natürlich eine der wichtigsten Faktoren für die Resilienz der Weltwirtschaft in diesem Jahr gerade der US-Wirtschaft.

00:08:16: Und wir sehen jetzt aber auch, dass dieser Investitionsboom sich nicht nur auf KI beschränkt sondern auch andere Branchen außerhalb des Technologie-Sektors erfasst.

00:08:26: Dass also der Ausschwung an Breite gewinnt und an Stärke.

00:08:29: Ich mache mir tatsächlich sogar jetzt schon Sorgen das der Ausschwung USA zu stark werden könnte – und nicht so schwach!

00:08:36: Dafür gibt es einen sehr guten Indikator Die Federal Reserve of Atlanta, die hat ein GDP Now-Cast Modell.

00:08:44: Sie versucht immer das Grip-Wachstum im Laufen in Quartal zu prognostizieren anhand der Konjunkturdaten, die veröffentlicht werden und für's dritte Quarta sagt es Modell sechs Prozent reales Wachstums den USA.

00:08:56: Im Moment kann sich natürlich noch ändern.

00:08:58: Das Modell wird laufen angepasst wenn neue Daten veröffentlich werden.

00:09:01: von daher kannst du vielleicht nochmal runtergehen aber ich halte durchaus bis sechs Prozent durchaus realistisch als Wachstum in diesem Quartal.

00:09:10: Und es wäre natürlich viel zu hoch, packt man da noch eine Inflationsrate drauf, sagt man mal vier Prozent?

00:09:16: Dann wären wir beim nominalen Maximum von zehn Prozent im dritten Quartall.

00:09:19: Beim Leid sind's von nur drei Komma sechs Prozent.

00:09:21: Das passt halt komplett null zusammen.

00:09:23: beides also.

00:09:24: von daher sind so ein bisschen bei mir die Sorgen.

00:09:27: Iran-Krise Ölkrise haben sich um hundert und achtzig Grad gedreht in Richtung

00:09:31: zu starkes Wachsum

00:09:32: vielleicht jetzt im Moment.

00:09:35: Merk profitiert von der starken Nachfrage aus der Halbleiterindustrie, dem LifeScience-Geschäft und dem wachsenden Investitionen in künstliche Intelligenz.

00:09:45: Der Konzern erhöhte seine Jahresziel erneut und erwartet nun einundzwanzig bis einen zwanzigkommar acht Milliarden Euro Umsatz sowie ein bereinigtes EBITAR von fünf Komma neun bis sechs Komma drei Milliarden Euro.

00:09:58: Henkel steigert den organischen Umsatz im ersten halben Jahr um drei Prozent auf rund zehn Milliarden Euro.

00:10:05: Das bereinigte E-Bitter erhöht es sich leicht von eins, sechs auf eins, zweiundsechzig Milliarden Euro.

00:10:11: wegen der guten Entwicklung vor allem im Klebstoffgeschäft gibt Henkel die Umsatzprognose.

00:10:18: Ich kenne ihre Depots nicht ihre Strategien aber Es war mal wieder so ein Schub da nachdem Palantir geliefert hatte Die Akze legt er dann in Turbo ein.

00:10:27: also Palantier legte nach Zahlen fast dreißig Prozent zu Einmal zehn, acht und dann wenn man es zusammenzählt also fast dreißig Prozent.

00:10:33: Und zündet ihr damit eigentlich die nächste Stufe der KI Euphorie?

00:10:36: Ja oder wird hier schon wieder die Zukunft im Voraus komplett bezahlt?

00:10:41: Das ist die Frage, die sich letztendlich alle stellen.

00:10:45: Es wird hier momentan extrem viel investiert auch von einem ganz großen Alphabet Facebook Microsoft alle investieren massiv.

00:10:54: Ob sich das alles dann auch monetarisieren lässt in den kommenden Jahren, wird man sehen.

00:10:59: Das kann man heute nicht beantworten.

00:11:01: daher kann man in der Portfolio-Struktur nur eines tun ja wir haben natürlich in unseren Fonds auch diese Investments sind diese großen Unternehmen Microsoft & Co in Halbleiter und so weiter.

00:11:14: aber wir haben eben noch vieles andere von Banken über Versicherungen, Gesundheitsaktionen bis Gultminnen.

00:11:21: Man kann Das Thema nicht ignorieren als Investor.

00:11:25: Man darf es auch nicht, weil das zu wichtig ist.

00:11:27: aber man sollte keinesfalls nur auf dieses Thema setzen.

00:11:32: also insofern kann man das nur mit vernünftiger Diversifikationen lösen.

00:11:36: denn ich glaube nicht dass es und unter irgendeinem Neu zu treten habe.

00:11:39: Ich glaube nicht Dass es heute eine Person auf der Welt gibt die sagen ob sich zwanzig dreißig diese Key Investments diese hundert Milliarden Beträge Ob sich das alles gerechnet hat Man wird es sehen.

00:11:52: Renk verbuchte im zweiten Quartal mit sechshundert zwölf Millionen Euro den höchsten Auftragseingang seiner Geschichte, der Auftragsbestand des Herstellers von Getrieben für Panzer und Schiffe öde sich damit auf sieben Komma vier Milliarden Euro.

00:12:07: Schon wie in die USA.

00:12:08: T-Mobile US steigert das bereinigte Ebit da HL also auf der Leasing in Dollar berichtet um zwölft Prozent.

00:12:19: Der wirtschaftliche Telekomanteil liegt bei fifty-fünfzig, drei Prozent.

00:12:23: Welches Problem würde denn eine Vollintegration lösen, dass Ihre heutige Mehrheit

00:12:28: nicht

00:12:29: löst?

00:12:30: Das ist eine Fragestellung die beschäftigt sich mit aktuellen Gerüchten und Spekulationen.

00:12:35: Und da war auch unser CEO Tim Höttges heute im Conference called Glass klar.

00:12:41: Wir nehmen auch über Umwege keine Stellung zu diesen Gerüchen und Speokulationen.

00:12:46: Da bitte ich um Verständnis.

00:12:48: Alles klar.

00:12:49: Bei Carl Zeiss Meditech fiel das bereinigte EBD in den ersten neun Monaten von einhundertseventeen Millionen Euro auf einhundendzwanzig.

00:12:58: Der Umsatz sank um zwei Komma neun Prozent, auf rund eins Komma fünfundfünfzig Milliarden Euro.

00:13:03: Belastend wirkte sich das schwache Kinengeschäft, negative Währungseffekte und die Investition zur Rückhaltung in der Region Asien-Pacific.

00:13:14: Free Cashflow-Ausblick, rund zwanzig Milliarden Euro als Free Cash Flow AL.

00:13:21: Und von meiner Seite sei noch kommentiert ... Das haben wir heute schon öfters betont.

00:13:25: Cash flow AL also free cash flow after leases.

00:13:28: Also das ist der freie cash flow nach Abzug der Leasingzahlungen, vereinfacht gesagt Geld zu Fluss aus dem Geschäft minus Investitionen Minus Leasingzahlungen ist also Free cash flow AL.

00:13:40: bei der deutschen Telekom Ist das ja eine wichtige Kennzahl, weil der Konzern viele Netze, Standorte und technische Anlagen nutzt, die einfach gemietet oder geließt sind.

00:13:48: Die Telekom selbst weist ja beide Begriffe ausdrücklich als Adjusted EBDA After Leases aus bzw.

00:13:54: ReCash Flow after leases – also so ein Kommentar erstmal von meiner Seite zum Verständnis!

00:13:59: Jetzt gibt's so free... Das

00:14:17: ist eine Entscheidung, die der Vorschon ganz bewusst gewählt hat.

00:14:21: Die wir heute den Markt informiert haben.

00:14:23: Wir investieren in die eigene Aktie angesichts der Volatilität der Aktien angesichts immer wieder Vorkommender Kursspechen und einer wahrgenommenen Unterbewertung im Vergleichsunternehmen.

00:14:37: Da ist die Telekom-Aktion einfach ein attraktives Investment für uns selbst, wir steigern damit die Kennzahlen je Aktie rein technisch der Anteil des einzelnen Aktionärs den nicht verkauft er dabei bleibt.

00:14:51: Steigt automatisch das es ein attraktives Instrument der Aktionäersvergütung nutzen das.

00:14:58: Wir hatten bislang ein Volumen von bis zu zwei Milliarden Euro im Jahr, davon haben wir einen ersten Halter dann wie ein Uhrwerk eine Milliarde ausgeschöpft und jetzt erhöhen wir dieses

00:15:11: Volumen

00:15:11: nochmal um bis zu drei Milliarden.

00:15:14: Das heißt wer sind in Summe bei bis zu fünf Milliarden Aktienrückkäufe in diesem Jahr?

00:15:20: Dazu kommt es eine Dividende die wir bereits gezahlt haben von fast fünf Milliarden.

00:15:25: wenn sie das zusammenrechen In der Aktionärsvergütung sind wir bei knapp bis zu zehn Milliarden Euro für dieses Jahr.

00:15:33: Das ist eine sehr abstraktive Aktionäre und Sie können an der Reaktion des Marktes erkennen,

00:15:39: dass

00:15:40: das angenommen

00:15:41: wird, dass es

00:15:42: sehr begrüßlich wird.

00:15:43: Die Aktie entwickelt sich entsprechend positiv und dass es gut und wichtig zu erwähnen ist davon können wir uns leisten.

00:15:53: ein bisschen dafür.

00:15:54: Keine Investitionen kürzen, wir fahren weiter mit Hochbublasfaser aus.

00:15:59: Wir werden weiter Mobilfondspektrum kaufen wo wir es benötigen.

00:16:03: Wir müssen uns dieses Geld nicht auf anderen wegen einsparen.

00:16:08: Wir haben die Möglichkeit diese Investition zu tätigen in die eigene Aktie und wir betrachten das als sehr attraktiv.

00:16:16: Nach dem Stopp des F- onehundertzechstenzwanzigfregattenprojektes senkt Rheinmetall den Umsatzausblick um jeweils dreihundert Millionen Euro auf dreizehn Komma sieben bis vierzehn Kommas zwei Milliarden Euro.

00:16:28: Die operative Marge soll weiterhin rund neunzehn Prozent erreichen, die Akzifolo als schwechster DAX wird sechs Prozent und liegt seit Jahresbeginn gut siebundzwanzich Prozent im Minus.

00:16:39: Ja kommen wir zu Europa.

00:16:40: wie sieht es denn da aus?

00:16:41: Europa quasi in Windschatten der USA?

00:16:44: kommt die Wirtschaft endlich quasi aus dem Lehrlauf?

00:16:46: oder schaut sie, den amerikanischen Wachstumsmotor eigentlich nur auf die Rücklichter könnte man sagen und da packe ich jetzt noch den DAX drauf.

00:16:55: Was rechtfertigt eigentlich neue DAX-Verlaufshoch?

00:16:59: Zum ersten Teil Ihre Frage zur europäischen Wirtschaft.

00:17:02: Ich denke auch hier sehen wir Zeichen dass sich das Wachsum belebt.

00:17:06: Wir haben gute Fründikatoren Wir haben jetzt den nachlassenden Riesigen vom Nahen Osten Die Europa sehr hart getroffen

00:17:14: haben

00:17:14: Also überproportional stark, wenn jetzt sich die Lage im Nahen Osten entspannt wird es auch überproportionale Europa helfen.

00:17:21: Sie haben sich tatsächlich auch die Perspektiven für Europa verbessert und dementsprechend können das sein dass natürlich auch nochmal die Gewinnen am Wartungen sich verbessern.

00:17:31: für die europäischen Unternehmen und damit natürlich auch besteht da noch mal Potenzial auf europäische Unternehmen.

00:17:35: für Kussgewinner also im Endeffekt denke ich würde ganz entscheidend sein Ob die Unternehmen schaffen, sogar noch höheres Gewinnmaxtum in diesem und im nächsten Jahr zu erreichen als bisher eingepreist ist.

00:17:46: Und ich sehe da schon durchaus Chancen auch vor europäischem Unternehmen.

00:17:51: Swissair senkt wegen des Irankrieges hoher Treibstoffkosten den Ausblick für das laufende Quartal.

00:17:58: Im ersten Quartall entstand ein operativer Verlust von onehundertdreiundachtzig Millionen Euro nach einem Gewinn von siebenundzwanzig Millionen vor einem Jahr.

00:18:08: Jagdzieh verlor daraufhin fünf Prozent.

00:18:10: Aber schon nochmal auf die Ölpreise, jetzt zum Zeitpunkt unseres Podcastes Brand bei US-Dollar WTI bei seventy-fünf.

00:18:18: Also fast wieder normale Preise.

00:18:21: ab welcher Größenordnung?

00:18:23: wenn der Öl preiswürde steigen würden würde es dann eigentlich kritisch werden für unsere Wirtschaft?

00:18:27: Es ist auch sehr schwer zu beantworten weil natürlich auch jemand berücksichtigen muss dass Öl nicht mehr so wichtig ist wie vor zwanzig Jahren für die Gesamtkonjunktur Dass man auch natürlich Öl dann inflationsbereinig betrachten muss.

00:18:41: Achtzig Dollar im Jahr zwanzig, sechsundzwanzig sind einfach anders zu betrachten als achtzig Dollar in Jahr zweitausend.

00:18:48: klarerweise ich denke das alles unterhundert für die Wirtschaft und uns für die Finanzmärkte verkraftbar ist und ich denke dass wir auch so bleiben.

00:18:58: also wir glauben nicht dass hier nochmal seine Eskalation kommt.

00:19:01: aber auch hier mit aller Themat und Vorsicht Das weiß man nicht.

00:19:03: Ich kann nur jeden raten Das hat das Jahr zwanzig, sechsundzwanzig Jahre bewiesen.

00:19:09: Sie können keine Anlagestrategie darauf aufbauen was Donald Trump gerade sagt und was in Russland passiert ob die Straße von der Muß geradezu auf oder halb auf ist dass das wird nicht gelingen denn da werden sie tagesaktuell immer wieder an Aktionen setzen den drei Tagen überholt sind.

00:19:26: man kann nur eines tun dann kann sich überlegen wie sind die langfristigen Perspektiven der Weltwirtschaft?

00:19:32: Wie sind die Tunehmen aufgestellt?

00:19:35: Sehen wir nach wie vor eine Weltwirtschaft, die knapp drei Prozent wächst.

00:19:38: Zwei Komma acht ist der Konsens derzeit für zwanzig sechsundzwanzig und Unternehmen, die weiterhin sehr produktiv sind – auf das muss man schauen!

00:19:46: Alles andere kann man in einer langfristigen Anlage-Strategie faktisch nicht berücksichtigen.

00:19:53: Freut mich dass Sie zugehört haben.

00:19:55: mein Name ist Peter Heinrich.

00:19:57: Ich bin der Gründe des Börsenradios und da schon vor fast dreißig Jahren.

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00:20:12: Und zum Schluss eine Börsenweisheit von Benjamin Greyham.

00:20:17: Er sagt, Der intelligente Investor ist ein Realist, der an Optimisten verkauft und von Pessimisten kauft.

00:20:26: Passen wir mal auf Ihr Portfolio auf.

00:20:29: Podcast Ende

00:20:34: BasenradioNetwork AG.