Börsenradio to go

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00:00:07:

00:00:13: Die Inflation ist wieder gestiegen, im Juli auf zwei Komma acht Prozent.

00:00:17: Der DAX pendelt sogar um die fünfundzwanzigtausend sechshundert Punkte.

00:00:23: Adidas mit Top-WM Zahlen fällt aber um teilweise einundzwantig Prozent.

00:00:29: am Ende elf Komma fünf Prozent.

00:00:32: Starbucks schmeckt Meter unter Druck, minus neugommer vier Prozent.

00:00:36: Microsoft mit Cloud Wachstum, Aktie plus fünfzehn Prozent.

00:00:39: BMW Gewinn bericht ein.

00:00:41: Airbus Schwach gewinnt.

00:00:42: Mitnahmen nach zuletzt gute Entwicklungen.

00:00:45: Brandöl fällt heute um einen Prozent auf neunundachtzig US Dollar.

00:00:50: Heute Abend ab zwanzig Uhr werden Apple und Amazon ihre Quartalszahlen melden aus dem Börsenradestudio Peter Heinrich mein Kollege Andreas Groß ist auch im Studio war des Donnerstag der dreißigste Juli, zwanzig sechsundzwanzig.

00:01:04: Heute in unserem Interviews Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Kommerzbank und die Vorstände von Armak und Alschem.

00:01:16: Und hier ist Anne Gross vom Börsenradio.

00:01:18: Herr Kräme unser letztes Gespräch war im Mai gewesen Die Invest in Stuttgart und da hatten sie uns eine gute Nachricht mitgebracht!

00:01:25: Die Straße von Hummus ist offen.

00:01:28: okay das war jetzt nicht dauerhaft aber Ich erinnere mich noch, das war richtig breaking newsmäßig.

00:01:32: Haben Sie heute auch wieder eine gute Nachricht für uns?

00:01:36: Ja so zufälligerweise habe ich eine gute Botschaft dabei und zwar heute Morgen kamen aus Portugienhaltsprodukt in Deutschland heraus dass das im zweiten Quartal ein Zehntel besser alles gefallen ist als wir den Volkswerten erwartet.

00:01:48: Das ist nicht der Punkt.

00:01:50: vor allem hatten aber die Statistiker zurückliegende Daten deutlich deutlich nach oben redetiert und dadurch ist die Ausgangsbasis für die zwanzig sechsundzwanziger Prognose deutlich gestiegen, sodass wir unsere Prognosen für das gesamte Jahr hochsetzen konnten von null Komma Sechs auf Eins Komma Null pro Z. Und das ist ja mal eine gute Nachricht!

00:02:13: Ja also ich nehme es jetzt erstmal so bar und mit wenn der Chefhochseite Kommerzbank das sagt dann ist das Mitzingerheit auch so.

00:02:21: Jetzt sage ich natürlich, als der Laie von Null, sechs auf eins und alle Daten oder andere Daten sind revidiert worden.

00:02:27: Wie verlässlich ist denn so?

00:02:29: was?

00:02:30: Dass auch ein Laie das versteht und nicht denkt, naja, es ist ein bisschen statistisches Grundrauschen.

00:02:35: Na ja die ersten Zahlen, die veröffentlicht werden, die sind immer gefährlich, wenn sie so wollen, weil die Statistiker haben doch noch nicht eine komplette Datengrundlage und schätzt man viele Teile des Portoiners gut also frei händlichen Zug.

00:02:47: Und je mehr Informationen sie im Zeitauslauf bekommen, z.B.

00:02:50: aus Mehrwertsteuerstatistik

00:02:51: etc.,

00:02:52: desto besser abgesichert werden.

00:02:54: dann die Schätzung.

00:02:55: Das heißt wenn die Statistiker jetzt die zurückliegenden Quartale auch zum Beispiel das Jahr zwanzig vierundzwanzig, also da steht keine News nur fünf mehr, da steht jetzt nur null.

00:03:05: So nach oben revidieren haben sie deutlich mehr Zahlen und von daher sind jetzt die Proton-Internsproduktzahlen nach der Revision zuverlässiger und weniger unsicher als vor der Revision.

00:03:16: Das sind ja im Grund rund zwei Dinge, also sie sind zuverlässiger und Sie sind besser als die letzten Zahlen.

00:03:22: Ist das jetzt schon ein Grund für Sie den Sekt in Champagner aus dem Kühlschirm zu holen?

00:03:28: Nein nein kein Sekt, keinen Champagner!

00:03:31: Wie gesagt ich habe das Wachstum von nur sechs auch eins null nach oben revidiert.

00:03:35: damit haben wir jetzt die Rezession des Jahres dreiundzwanzig vierundzwannzig ausgeglichen.

00:03:43: Das ist es auch.

00:03:44: Es ändert sich natürlich nichts am gesamten

00:03:47: Bild,

00:03:47: dass das Butter-Innersprodukt immer noch auf dem Niveau ist.

00:03:51: Ungefähr wie vor Ausbruch von Corona und wir seitdem auch seitgleichsentwicklung haben.

00:03:55: Aber zuletzt eben die Erholung war etwas stärker.

00:03:58: Das ist ja

00:03:58: schon mal was!

00:04:00: Schauen wir nochmal auf die Börsenlage des Tages.

00:04:03: Gute Unternehmenszahlen haben den deutschen Aktienmarkt am Donnerstag gestützt.

00:04:07: Der DAX-Schloss – Nullkummer – forty-fünfundvierzig Prozent höher bei fünfundzwanzigtausend fünfhundert vierundsebzig Punkten.

00:04:14: Der Absturz der Adidas Aktie kostet den Index allerdings viel Kraft.

00:04:19: Ohne diesen Bremsklotz wäre der Tagesgewinn deutlich größer ausgefallen, aber zum Handelsende hin und später also so nach achtzehn Uhr war der Dach schon wieder bei fünfundzwanzigtausend sechshundert Punkten.

00:04:32: Rückenwind kam am Nachmittag von der Wall Street.

00:04:34: vor allem Microsoft sorgte mit überraschend starken Cloudwachstum für neuen Zuversicht im Technologie.

00:04:40: Sektor Dynastik lag zum europäischen Handelsschluss rund zwei Komma fünf Prozent im Plus.

00:04:46: Der S&P-Fünfhundert gewann etwa ein Prozent und der Deutschlands legte rund nur Komma sieben Prozent nach Handelstaat zu.

00:04:53: Der Ausauksfünfzig stieg um Eins Komma Fünf Prozent, und der österreichische RTX TR legte sogar zwei Kommas Vierundvierzig Prozent zu.

00:05:02: Für die Notenbanken bleibt die Lage trotzdem unangenehm, höhere Energiepreise sprechen gegen schnelle Zinssenkungen, während die schwache Konjunktur eigentlich niedrige Zinzen gebrauchen könnte.

00:05:14: Die US-Notenbank ließ ihren Leitzins am Vorabend erwartungsgemäß bei drei Komma fünf bis dreikommerfünfundseipzig Prozent.

00:05:21: Bemerkenswert war die Abstimmung innerhalb der Fed – drei Mitglieder stimmten für eine Zinserhöhung.

00:05:29: Damit bleibt das Risiko höhere Zinsen bestehen, falls sich der Ölpreisschub dauerhaft in den Verbraucherpreisen festsetzen.

00:05:55: Normalerweise muss man darauf schauen, an den Börsen wie die Unternehmen verdienen.

00:05:59: Der Gewinn drin!

00:06:00: Das ist das Entscheidende.

00:06:01: Aber jetzt haben wir noch mal dieses mega Risiko mit der Ölvorsorgung.

00:06:05: und dass es schon richtig darauf zu schauen Denn bisher konnte alles ausgeglichen werden durch einen runterfahren der Öreserv.

00:06:12: Die Öreserven sind endlich Die sind zwar noch relativ hoch.

00:06:16: Rechnerisch würden die Öreserver halten bis Mitte nächsten Jahres wenn die Straße von Hormus völlig gesperrt liebe.

00:06:25: Aber ich meine, wir haben jetzt seit Ende Februar die Sperrung des Straßvon-Hormus.

00:06:29: Und auf Dauer geht das nicht und irgendwann kommt doch mal der Punkt wo die Leute dann sagen ist zwar noch was an Vorräten da aber wir schauen sozusagen dadurch.

00:06:38: dass sind schon effektive Risiken.

00:06:40: Wenn bis September die Strasse von Hormus nicht offen ist gehen bei uns die Lichter aus.

00:06:44: Ich schaue auf den Kalender.

00:06:45: Wir haben mit Ende Juli am Anfang August also das wären jetzt noch grob gerechnet acht Wochen.

00:06:51: Ist das zu viel Panik?

00:06:53: Ja, das ist schon zu viel Panik.

00:06:54: Also wie gesagt rein rechnerisch halten die Vorräte in den OECD-Ländern bis Mitte nächsten Jahres.

00:07:00: Das ist natürlich eine Durchschnittsgröße.

00:07:03: wo wir mehr Knappheiten haben bei den Ölprodukten also insbesondere bei Kerosin und bei diese da könnte es für die Straß von Hormus nicht bald geöffnet wird könnte es noch im diesem Jahr zu Problemen kommen.

00:07:18: aber ich weiß nicht Herbst das war so ne Warnung die man ausgesprochen hatte so vor zwei Monaten, aber da hat sich eines getan.

00:07:25: Das Problem bei dieser Kerosin ist Ölprodukte sowieso.

00:07:28: Die Amerikaner haben sehr viel exportiert um die knappheiten hier in Europa ins gesunde Nasien zu senken und natürlich auch gut Geld zu verdienen daran.

00:07:38: Das problem ist nur dass sie jetzt selber an der Kapazitätsgrenze sind.

00:07:41: das heißt Sie mussten für die starken Exporte insbesondere von Öl Produkten mussten die Amerikaner ihre eigenen Vorräte an Benzin, Diesel etc.

00:07:50: empfindlich runterfahren und das können sie auch auf Dauda nicht durchhalten.

00:07:55: Also erste Knappheiten bei Ölprodukten dazu könnte es noch in diesem Jahr kommen aber ich würde jetzt nicht einfach pauschal von Herzschritt.

00:08:02: Schauen wir auf Firmenmeldungen.

00:08:04: was ist mit Adidas los?

00:08:06: Rekordumsatz reicht den Anlegern einfach nicht.

00:08:09: Adidas steigete den Umsatz im ersten halben Jahr währungsbereinigt um vierzehn Prozent auf dreizehn Komma drei Milliarden Euro und erhöhte die Jahrespugnose auf neun bis zehn Prozent Wachstum.

00:08:21: Das operativ Ergebnis im zweiten Quartal stieg zwar um fünf Komma einen Prozent auf fünfhundert seventy-vier Millionen Euro, erfüllte aber die Analysten Erwartungen von sechshundert zweiundzwanzig Millionen Euro.

00:08:33: hohe WM Marketing Kosten und das Unveränderte Gewinnziel von zwei Komma drei Milliarden Euro ließ die Aktie teilweise um vierzehn bis siebzehnt Prozent einbrechen.

00:08:46: China drückt auf den Gewinnen und Marische bei BMW, der BMW Quartalsgewinn sank

00:08:53: um

00:08:53: fast fünfunddreißig Prozent auf eins Komma zwei Milliarden Euro.

00:08:57: Der Umsatz fiel um acht Prozent auf einen dreißig Milliarden.

00:09:02: Die operative Marsche im Auto Geschäft rutschte auf zwei Kommas drei Prozent vor allem wegen des schwachen Kinengeschäftes und des härteren Wettbewerbs.

00:09:11: Wen wie verschärft ihr deshalb den Sparkurs und will in Deutschland bis zu acht Tausend Stellen abbauen?

00:09:17: Ja, grüß Gott!

00:09:18: Mein Name ist Andreas Niedermeier bin da Sie auch der Alzkäm und darf heute das Interview mit Ihnen führen.

00:09:24: Und aus dem Börsen-Wertestudio grüße Peter Heinrich.

00:09:27: Der große Turbo ist in der Tat im gesamten Segment Specialties.

00:09:32: Sie haben einige davon genannt die überproportional gut gewachsen sind Aber es wachsen tatsächlich alles sehr gut.

00:09:38: Und am besten ist sicherlich das Marktwachstum und das Mengenumfeld im Bereich Kreatin.

00:09:43: Kreatine sind aller Munde, Sie haben Kreatinen wahrscheinlich auch schon in vielen Produkten jetzt gesehen.

00:09:48: Und Kreatina wird also weiterhin einen sehr stabilen Wachstumstrend darstellen.

00:09:53: Kretin is den Allermunde des schönes Wortspielen – das übernehme ich einfach mal!

00:09:58: Sie investieren rund € onehundertzwanzig Minuten Euro in neue Kreatinkapazitäten.

00:10:02: Welche verbindlichen Kundenaufträge oder Marktdaten geben ihnen denn die Sicherheit, dass Kreatin außerhalb des Fitnessstudios tatsächlich zum großen Produkt für Lebensmittel und ja das gesunde Altern wird?

00:10:14: Also die Nachfrage ist sehr groß.

00:10:16: Es ist ungebrochen groß und es ist auch sehr stark gestiegen in den letzten letzten Jahren und auch Monaten nochmal.

00:10:22: Long Javity ist ein großer Treiber davon aber im Summe macht es für jeden Sinn, Kreatine im Rahmen von gesunden Altern zu nehmen.

00:10:32: ist ein wichtiger Muskelbaustein, der von dem Körper selbst erzeugt wird.

00:10:36: Aber wie wir alle wissen, wenn wir älter werden verlieren wir Muskelmasse, verlieren auch die Fähigkeit Kreatin zu produzieren.

00:10:42: In der Vergangenheit war es oft so dass viele Leute dann viel Fleisch und viel Fisch gegessen haben.

00:10:46: Der Trend geht auch eher in Richtung vegetarischer Ernährung oder weniger Fleisch, weniger Fisch Und damit hat man keine natürliche Kreatinkwelle.

00:10:54: Die muss man irgendwie supplementieren und supplementieren macht am meisten Sinn mit unserem Creapure oder mit unserem Kreativitalis, weil wir da das höchste Qualitätsversprechen auch geben und die besten Effekte rauskommen sollten für sie.

00:11:08: Meter der Umsatz wächst?

00:11:10: Der Gewinn schrumpft!

00:11:11: Der Meter-Umsatz stieg im zweiten Quartal um achtundzwanzig Prozent auf sechzig Milliarden US Dollar.

00:11:18: Der Nettogewinn sank jedoch um vierzehn Prozent auf fünfzehnkommar acht Milliarden.

00:11:23: Rechtskosten von zwei Komma vier Milliarden US dollar und weitere Belastungen drückten den Gewinn je Aktie auf USD.

00:11:31: Gleichzeitig gehöte Meter, die Untergrenze seiner geplanten Investition auf USd.

00:11:38: Die Aktie verlor rund neun Prozent.

00:11:43: Microsoft Cloud schlägt Kosten bedenken.

00:11:47: Microsoft steigete den Quartalsumsatz um USd und den operativen Gewinn ebenfalls um USD.

00:11:58: Die Escher-Cloud

00:11:59: wuchs

00:12:00: um dreiundvierzig Prozent, während Analysten nur knapp vierzig Prozent erwartet hatten.

00:12:05: Mehr als dreißig Millionen Kunden nutzen inzwischen die kostenpflichtige Co-Pilot-Version.

00:12:12: Jagdse sprang daraufhin um fünfzehn Prozent nach oben.

00:12:16: Wir sind in den Rahmenbedingungen der Geldpolitik.

00:12:19: wir haben Inflation induziert auch durch das Thema Ölpreise.

00:12:24: Wir haben auf der anderen Seite aber auch das Pflänzchen Wirtschaft, was sie sich so gerade offensichtlich erholt.

00:12:31: Wie beurteilen Sie denn die Arbeit der europäischen Zentralbank der EZB in diesem Zusammenhang?

00:12:37: Ja, die Europäische Zentralbank hat Leitzinsen erhöht.

00:12:41: Sie wird sie noch einmal erhöhen auf zweieinhalb Prozent, was den Einlagensatz anbelangt.

00:12:47: Ihr werdet sehen ob das ausreicht.

00:12:49: Sie geht nicht sonderlich entschieden vor und ich kann nur hoffen dass sie nicht wieder zu wenig zu spät macht würde ich eine Wiederholung dessen sehen, dass sie im Jahre zwanzig, zweitzwanzig gesehen haben.

00:13:00: Nämlich eine Inflation

00:13:02: die

00:13:02: hoch war und vor allen Dingen sehr hartnäckiger.

00:13:06: Das heißt, die ECB ist dazu zögerlich?

00:13:09: Die müsste angesichts der Ölpreisentwicklung die Zins schon längst um fünfzig Basikpunkte höher gesetzt haben?

00:13:15: Ja, ich hätte eher ratend ein bisschen mehr zu machen.

00:13:17: also zumindest hat sich nicht mehr so lange gewartet.

00:13:19: Zwanzig zwei, zwanzi bei der Inflationsphase aber es geht sicherlich nicht schnell vor.

00:13:24: Ich würde mir da ein bisschen mehr Geschwindigkeit wünschen, zu Masien auch sehen müssen.

00:13:29: Das sind Leitzins von zwei und viertel Prozent jetzt.

00:13:31: Der liegt ja immer noch unter dem was Volkswürttel als neutralen Zins betrachten.

00:13:36: das heißt der Leitzin ist immer noch niedrig.

00:13:40: die Geldpolitik ist immernoch locker d.h.

00:13:43: sie schiebt, sie grünen Turen, Inflationen im Hintergrund eher noch an!

00:13:46: Und das Gegenteil müsste der Fall sein.

00:13:48: Ein neutraler Zins liegt im Euroraum sagen wir mal bei ungefähr drei Prozent und als der Traber für die EZB Inflation aktiv bekämpfen wollte, dann müsste sie nach meiner Meinung eigentlich über drei Prozent hinausgehen.

00:14:02: Und wir liegen jetzt bei zwei Viertelprozenten.

00:14:05: Wie ist denn da der Zusammenhang mit Zinsen-und Wirtschaft?

00:14:08: Ja also der Leitzins liegt unter dem neutralen Niveau das heißt ich schiebt momentan Konjunkturinflation eher an.

00:14:16: Das ist ja auch ein Faktor warum wir seit einiger Zeit jetzt doch eine konjunkturelle Erholung sehen, die übrigens nicht nur in Deutschland hat den Daten heute ein bisschen besser ausgefallen ist und auch im Euro-Rum insgesamt.

00:14:27: Ist das vergleichbar mit dem, was in den USA da bläuft?

00:14:30: Nein!

00:14:31: Das können Sie nicht vergleichen.

00:14:32: Zum Einen hat Amerika viel bessere Standortbedingungen.

00:14:35: Denken sie nur mal an die Energie.

00:14:38: Denkeln sie an die Steuerbelastung für die Unternehmen.

00:14:41: Viel, viel niedriger.

00:14:41: Also viel wirtschaftsfreundlicher.

00:14:43: Das gesamte Umfeld trotz der Störmanöver durch die höheren Zolle.

00:14:47: Ein Ausdruck dieser Wirtschaftsfeuchtigkeit, dieser guten Rahmenbedingung ist natürlich auch der KI-Undert.

00:14:52: Bei uns reguliert man KI in Amerika wird es einfach gemacht.

00:14:54: Und da werden massiv Datencenter aufgebaut, da wird unglaublich viel investiert im Datencenter und das schiebt die Wirtschaft zusätzlich an.

00:15:02: Nein also die amerikanische Wirtschaft ist viel viel dynamischer als die Wirtschaft im Euro, was sie auch übrigens an den Unternehmensgewinnen sehen können.

00:15:09: Unternehmesgewinne steigen in den USA mit Raten von mehr als zwanzig Prozent und in Europa ist es eher niedrig.

00:15:16: einstelligen Bereich

00:15:18: Shell steigert dem bereinigten Quartalsgewinn von ¾,³ auf UAH.

00:15:26: Und damit mehr als auf das Doppelteb.

00:15:29: Die Raffinerien liefen mit einhundert zwei Prozent ihrer üblichen Kapazität um von den hohen Preisen für Diesel, Benzin und Kerosin zu profitieren.

00:15:39: Zusätzlich verdiente Shell kräftig im Energiehandel.

00:15:43: Nordamerika bringt den Stellantis-Motor wieder in Gang.

00:15:47: Stellantis steigert den Umsatz um dreizehn Prozent auf dreiundvierzig Milliarden Euro und dem bereinigten operativen Gewinn von zweihundertdreizend auf siebhundert dreihunddreißig Millionen Euro.

00:15:59: In Nordamerika wuchsen die Erlöse um zwunddreißig Prozent, während das Geschäft in Europa stagnierte.

00:16:06: Die operative Marge von einskommer acht Prozent und das Verfehlen der Analysten-Erwartungen sorgten dennoch für

00:16:13: Enttäuschung.".

00:16:14: Kommen wir zu Nitrogur-Nidin und Verteiligung.

00:16:17: Die neue deutsche Anlage läuft an, gleichzeitig planen sie rund eine Hundertfünfzig Millionen Dollar wie ein Werk in South Carolina.

00:16:25: Wie viele neuen Kapazitäten ist denn bereits durch feste Abnahmeverträge abgesichert?

00:16:29: Und wie viel bauen Sie auf Erwartung?

00:16:32: Was kann man denn damit alles machen?

00:16:35: Also in der Tat ist das Geschäftsmodell hier ein bisschen anders verlagert.

00:16:39: Allerdings ist es auch da so, dass wir schon sehr viele Anfragen haben und einiges kontraktiert sind.

00:16:45: Die Kunden waren sogar bereit mit uns in Vorausleistungen zu gehen.

00:16:50: Das heißt also die Kunden haben sich quasi Kapazitäten eingekauft oder Mitkapazitäten eingekauft sodass wir also das Finanzierungsmodell Kapazitäts-Einkauf plus EUzuschuss soweit optimieren konnten, dass mehr oder weniger die Anlage bezahlt ist wenn sie eingeschaltet ist.

00:17:07: Das führt dann auch dazu, dass wir die Preise nicht wirklich erhöhen mussten jetzt in Zusammenhang mit der Investition und damit auch eine stabile Versorgung herstellen können.

00:17:18: Und Nitro-Guanidin oder NQ wie wir es abkürzen hat drei mögliche Anwendungen.

00:17:24: Es ist in Sektiziden vertreten als sogenanntes Neonicotinoid das bei uns deutlich weniger Rolle spielt.

00:17:31: Es ist im Airbag Ihr Sicherheitsfeature.

00:17:34: Wenn Sie ein vernünftiges Auto fahren, dann sollten wir als Feature mit Ihnen mitfahren und stehen dann auch in zwanzig Jahren noch bereit ihre Sicherheit zu gewährleisten bei Nitro-Garnidin und auch die Derawarte oder Vorprodukte davon sehr sicher zu lagern sind und damit auch große Sicherheit gewähren, dass das Produkt genau dann funktioniert wenn es funktionieren soll.

00:17:54: Und was natürlich im Airbag funktioniert kühl aufblasen relativ schnell und ein großes Gasvolumen funktioniert auch in der Munition und das erfreut sich natürlich sehr stark.

00:18:03: nach Frage einen sehr starker Wachstum

00:18:04: momentan.".

00:18:05: ZF – kein Börsengang für ihre Airbag-Sparte!

00:18:10: ZF Friedrichshafen stoppt die geplante Teilabspaltung ZF Lifetech.

00:18:19: Die Tochter bleibt bis auf weiteres vollständig im Besitz des Konzerns.

00:18:24: Nemechek Gute Zahlen aber irgendwie schlechte Börsenlaune, Nemechec steigt den Quartals Umsatz währungsbereinigt um vierzehn Komma fünf Prozent auf dreihundert siebenundzwanzig Millionen Euro und das EBIDA wuchs um fast sechszehn Prozent auf über achtundneunzig Millionen Euro.

00:18:43: Die Marge lag bei dreizig Prozent.

00:18:45: Der Ergebnis und Marge, die hohen Erwartungen dennoch verfielten, verlor die Aktie teilweise um mehr als sieben Prozent.

00:18:52: Bei

00:18:55: den Dingen, die wir selbst beeinflussen können sind wir sehr selbstbewusst.

00:18:59: Und bei den Dingen packen wir an.

00:19:01: wie agieren hier überall wo notwendig?

00:19:03: Bei dem Markt einsmüssen kann man natürlich dort und da in die eine oder andere Richtung noch ausschläge sehen.

00:19:10: Guten Tag.

00:19:10: mein Name ist Claudia Tampic.

00:19:12: Ich bin CFO, der Amag aus Dramital AG.

00:19:15: Ein Aluminiumkonzern in der Mitte von Österreich.

00:19:19: Willkommen beim Börsenradio!

00:19:20: Hier ist Andi Groß für die Stimme von Börsendradio.

00:19:23: Wir sprechen über die Zahlen zum Halbjahr.

00:19:26: Die Armarkt liefert starke Zahlen für das erste Halbjahr, zwanzig, sechsundzwanzig.

00:19:29: Der gesamte Absatz steigt leicht, öffnet zweihundert und zwanzige tausend Tonnen.

00:19:33: Umsatz wächst um acht Prozent, EBTA legt sogar um.

00:19:37: Fünfundzwantig Prozent zu.

00:19:38: unterm Strich verdienen sie fast einvierzig Millionen Euro aber der Free Cash Flow fällt auf minus seventy-millionen Euro.

00:19:46: die Prognose, die EBTA-Prognose liegt bei hundertseptzig bis hundredneunzig Millionen Euro.

00:19:51: jetzt haben wir zum halben Jahr etwas mehr als Hundert Millionen schon.

00:19:55: Warum so ein schwächeres zweites Halbjahr?

00:19:57: Jetzt mal rein, rechnerisch gibt es da Risiken.

00:20:00: Wenn wir unsere Bandbreite machen dann machen wir genau das was jetzt die Rechnung nicht mal führt sondern wir gehen aus natürlich vom Auftragsstand von den Produktionsmengen auch von den Entwicklungen am Markt und also jetzt Energiepreise was auch immer und rechnen hier unser Vorschlag und berücksichtigen dann die diversen Chancen und Risiken die sie jetzt auch angesprochen haben.

00:20:22: Sie sind jetzt einmal einerseits, die haben wir schon anfangs angesprochen.

00:20:26: Makroökonomische Risiken, die wir natürlich auch immer wieder bedenken und einpreisen mussten.

00:20:31: oder ist nach wie vor die Nachfrage bei einem länger andauernden Ostkonflikt oder bei einem längeren andauernder Einfluss auf die Energiepreise natürlich hier einen Risiko zu sehen.

00:20:43: und sie haben eine etwas unsichere US-Zahlpolitik vorher schon mal angesprochen.

00:20:49: Fünfzig Prozent Zoll ist eh schon sehr hoch und muss sich wirklich mit mehr rechnen.

00:20:53: Aber ich glaube, da geht es wieder darum, dass man dann sagt Ich habe die Unsicherheit, wenn sich dramatisch was ändert in der Zollpolitik das große Auswirkungen haben kann.

00:21:04: Und wir haben schon erlebt und es gab jetzt schon erste Ankündigungen, die auch wieder zurückgenommen werden.

00:21:10: aber wenn zum Beispiel die USA beschließt eine Region von den fünfzig Prozent zöllen auszunehmen und das sind nicht wir Hätte ich hier auch einen Einfluss.

00:21:20: Es gibt immer so ein paar Chancenrisiken, die wir berücksichtigen

00:21:24: und

00:21:24: natürlich auch eine Veränderung der Marktpreise, die sich auswerten können.

00:21:29: Das heißt, Marktpreisen, Mengenreduktionen usw.

00:21:33: haben einen Einfluß aber tendenziell auch sind nicht ganz sechs Monate.

00:21:38: Wir haben im Dezember immer ein bisschen weniger Produktion Aber vielleicht möchte ich noch mehr darauf zurückkommen.

00:21:43: Wir haben jetzt ein Editeer von hundert und ein Millionen, und Hundert und neunzig ist es nicht genau einmal zwei.

00:21:48: Weil ich mich schon noch betonen, wir haben unsere Progrosen nach oben gesetzt weil wir einfach zuversichtlich in die Zukunft schauen!

00:21:54: Wir sind von Hundertfünfzig zu Hundertachtzig, jetzt sind wir auf Hundertsiebzig zuhundertneunzig gegangen.

00:22:01: Ich glaube das ist mehr die Botschaft als warum es nicht mal zwei ist sondern wir konnten aufgrund des ersten Halbes wirklich sagen wir sind ja auch sechsundzwanzig mit einem sehr soliden Bandtrete fürs Jahresende.

00:22:13: Heidelberg Materials steigert den Quartalsumsatz um sechs Prozent auf sechs Milliarden Euro.

00:22:18: Das Ergebnis des laufenden Geschäftsbetriebes verbesserte sich um vier Prozent auf eine Milliarde Euro und lag leicht über die Erwartungen.

00:22:27: Wegen höherer Energiekosten senkte der Konzern das obere Ende seiner Jahresprognose und erwartet nun drei Komma.

00:22:34: vier bis drei Kommas.

00:22:35: sechs Milliarden Betriebsgewinn.

00:22:38: Samsung erzielt im zweiten Quartal einen Rekordumsatz von einhundert-einundseipzig, fünf Billionen Wonnen und einen operativen Konzerngewinn von fast neunzig Billionen Wonnen.

00:22:51: Alleine die Halbleide der Sparte liefete davon neunundachtzig, zwei Billionen wohnen rund vierzig Milliarden Euro – und damit mehr als das Zweihundertfünfzig Fache des Vorjahreswertes!

00:23:06: Samsung erwartet, dass sich der weltweite Chipmangel in den vergangenen Jahren weiter verschärft und bis zum Jahr zwanzig achtundzwanzig anhalten wird.

00:23:14: Bei uns in Bayern gibt es morgen die Jahreszeugnisse, wenn sie jetzt so eine Note oder einen Gesamturteil abgeben würden für die Wirtschaft, für die Politik, für Geldpolitik.

00:23:25: Das ein Ziel erreicht?

00:23:26: Oder vor Rücken gefährdet?

00:23:28: Ja also das ist ja mit den Zeiten der Noteninflation und da gibt's schon eine Honorarprofessor an der Uni Münster, da gibt es ja schon Studenten die enttäuscht sind.

00:23:37: Wenn sie jetzt zwei Pluses und eins Minus bekommen, dann muss ich jetzt aufpassen was ich wähle.

00:23:41: Also ich wähl mal Schuhnoten wie zu unserer Zeit ne?

00:23:44: Da wurde zwei noch richtig gut war oder drei man nicht ausgeschimpft wurde Zuhause.

00:23:48: Dann würde ich sagen bei uns nochmal im Euroraum in Deutschland das je Rahmenbedingungen anbelangt.

00:23:54: Die politische Reaktion da drauf würde ich sage drei Minus, vier Plus.

00:23:59: Ich bin Ingenieur.

00:24:00: Mein Professor für Maschinenbaum hatte gesagt also Wenn ihr eine Vier habt, das ist ausreichend.

00:24:05: Also als Insteher muss euch das genügen im Grunde.

00:24:09: Ich sage jetzt ne Vier Plus und hab ihre Ingenieurslogik, dann ist es eingegangen.

00:24:12: Also ich will da noch sagen, die Hausarbeiten sind noch lange nicht gemacht.

00:24:15: Die Rahmenbedingungen gerade in Deutschland, wie du von denen seht nach wie vor schlecht und die Deindustrialisierung geht leider weiter.

00:24:22: Man darf sich eben nicht blenden lassen von der gewissen konjunkturellen Erholung, die wir jetzt haben und die sich hoffentlich fortsetzt, sofern der Iran Krieg nicht noch ein Strich durch

00:24:37: die Region.

00:24:46: Vielen Dank fürs Zuhören.

00:24:47: Mein Name ist Peter Heinrich, ich bin der Gründer des Börsenradios und alle Interviews in langen Form gibt es natürlich wie immer den Hinweis auf börsenradiopunkt.de.

00:24:57: Und zum Abschluss noch die Börselweise des Tages heute von Peter Lynch.

00:25:01: Er sagt Wissen Sie, was sie besitzen und wissen Sie warum sie es besitzt?

00:25:10: Podcast

00:25:27: Ende.