Börsenradio to go

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00:00:07:

00:00:12: Das, meine Damen und Herren ist Naturkautschuk.

00:00:16: Er entsteht aus dem flüssigen Latex des Kautschuckbaumes stabilisiert durch Proteine, Harze- und Mineralstoffe.

00:00:25: Und Sie sehen bis daraus ein Reifen wird muss offenbar noch einiges passieren.

00:00:32: Erst durch gezielte Verarbeitung entsteht der Werkstoff, der später extreme Belastungen aushält.

00:00:39: Einiges muss man weglassen, anderes hinzufügen um die Kraft dieses leistungsstarken Werkstoffs zu entfalten.

00:00:48: Man braucht Ruhs oder Kieselsäure, Öle, Schwefel und weitere Zusatzstoffe.

00:00:55: Bis zu hundert verschiedene Rohmaterialien werden verarbeitet.

00:00:59: Entscheidend ist die richtige Mischung Oder wie wir sagen – die Rezeptur.

00:01:05: Erst dadurch wird aus dem Rohstoff ein leistungsfähiges Produkt.

00:01:11: Dann folgt der entscheidende Schritt, die Vernetzung durch Hitze – das nennt man Völkernisation.

00:01:18: unter Hitze und Schwefel wird der Kautschuck dauerhaft stabil.

00:01:23: er bekommt seine endgültige Form und sein Profil und die Merkmale, die ihn so wertvoll machen.

00:01:31: Erfedert hält sicherspur trotz Hitze-und-Kälte und erhält deutlich länger.

00:01:38: Kurz gesagt, fokussieren, formulieren und festigen – das ist das Prinzip der Reifenproduktion!

00:01:51: Und dieses Prinzip hat uns auch bei der Neuaufstellung Ihrer Kontinental geleitet.

00:01:56: Auch wir haben uns foküssiert.

00:01:59: Wir haben unsere unternehmerische Rezeptur neu formuliert.

00:02:03: Und wir fokassieren jetzt auf ein echtes Hochleistungsprodukt mit klar definiertem Profil Ein Unternehmen mit Tradition, das künftig neue Wege geht.

00:02:17: Der Ausdauks-Fünfzig plus noch mal neun Prozent höher bei fünftausend achthundert und siebzig Punkte.

00:02:42: Heute ist der Tag, der Techberichte Alphabet Gewinnsprung dank Effizienz und Cloud Turbo.

00:02:49: Microsoft konnte mit seinen Quartalszahlen die Skeptiker beruhigen.

00:02:53: Amazon AWS mit starken Wachstum im besten seit zwei tausend zwanzig Caterpillar liefert gute Zahlen VW minus achtundzwanzig Prozent Stellantis Aktie Trotz Gewinnsprung tief rot, EZB stochert im Nebel.

00:03:09: Bank of England macht auch nichts, Puma mitgewinnen, DHL spart gegen Krise an, Merk ist gut, deutsche Arbeitslosenzahlen steigen auf über drei Millionen und Brandtöl fällt zwei Prozent auf einhundert fünfundfünfzig US-Dollar.

00:03:24: In den Börsenradistudios ist mein Kollege Andreas Groß und Peter Heidrich.

00:03:29: Ich bin Andreas Lipko, Chief Market Analyst bei CMC Markets und ich werde mich heute mit Andreas Groß von Börsen Radio über die Märktequartalzeilen und wahrscheinlich auch dem Ölpreis unterhalten.

00:03:38: Wie waren die Quartale bei Alphabet, Amazon, Microsoft, Meta & Qualcomm?

00:03:43: Sag jetzt bitte nicht

00:03:44: gemischt!

00:03:46: Wurde das aber am besten treffen?

00:03:47: Nein, Alphabet hat wieder mal abgelegt kann man ganz klar sagen mega Zahlen gutes Ergebnis ist nach Börse auch fester gewesen.

00:03:54: wir sehen ja ganz klar bei dem Unternehmen läuft es die anders In vielen Bereichen, da einfach frühzeitig Arkane und Cloud-Geschäft läuft.

00:04:01: Die sind im Quantencomputing mit bei, die sind in KI Geschäften drin also... Da kann man einfach sagen Alphabet, das Management hat es wirklich drauf.

00:04:08: Und wie gesagt hat aufgrund ihrer Positionierung eine sehr gute Marktpositionierung erreicht und verdient gutes Geld.

00:04:14: Bei Meta ist man so ein bisschen hin- und hergerissen gewesen.

00:04:18: Zahlen waren auch top, kann man nicht anders sagen.

00:04:20: aber hier sind die Investitionen die man im KI Bereich macht und wo einfach das große Fragezeichen entsteht werden sie sich jemals in dieser Formie wieder auszahlen?

00:04:29: da muss man eben schon wie sich das in den kommenden Quartalen darstellt.

00:04:33: Deswegen war man hier auch so ein bisschen enttäuscht da und hatte etwas nervöser reagiert, Microsoft hat auch erst mal abgelegt, war aber auch dann den Betroffenen, dass man hier hohe Investition im Bereich im KI weiter vornehmen will.

00:04:46: demzufolge die Aktien danach bürstig mal kurz im Minus konnten sie sich aber wieder ein Stück weit erholen.

00:04:51: Und wir haben Amazon, na gut Amazon strahlt ähnlich wie Alphabet profitieren halt von ihren KI-Investitionen.

00:04:56: Das ist ganz klar, es ist ein Konzern der kann Investitionen, die man im Tätigt.

00:05:01: Im Bereich zum Beispiel künstliche Intelligenz sofort für sich umsetzen also sprich zb als Kaufberater oder Produktberater als auch natürlich im Bereich des Cloud Services weil man einfach gelernt hat in den letzten Jahren mit großen Datenmengen umzugehen und durch die KI die Möglichkeit hat diese noch cleverer zu nutzen cleverer Zu verwalten und das natürlich als Gudi an die Kunden weiter geben zu können die dann natürlich in die Hände klatschen und sagen hey super wir bekommen mehr Leistung fürs gleiche Geld wenn man so will Und demzufolge ist hier sozusagen dieser Hyperscaler-Effekt.

00:05:32: Also bei Amazon durch die Investitionen in KI können sich schneller monetarisieren, weil man ohnehin schon bereits gut laufenden operativen Geschäft dadurch eine Dynamisierung hervorrufen kann.

00:05:42: Auch wir stehen heute in einer Flut von Daten.

00:05:46: was kannst du berichten?

00:05:46: Von denen die Berichten BASF und DAL.

00:05:49: Wir haben hier bei DHL zumindest gute Zahlen gesehen, also zumindest mal deingehend gute Zahlen sehen.

00:05:54: Die besser waren als die Erwartungen.

00:05:56: Wir haben ja heute zumindest was ich vorhin gesehen habe an der Dachspitze gesehen.

00:06:00: Ich kann gerade nochmal schauen aber es durfte halt im Endeffekt schon so sein dass wir hier natürlich vorher eher vorsichtigere Töne gesehen haben.

00:06:07: das heißt man ist natürlich davon ausgegangen dass eben eine mögliche schwächere Konjunktur in Europa sich auch dann auf die Logistik-Sparte auswirken wird.

00:06:15: ja deutsche Post hier momentan mit Vorhin schon mal ein bisschen fester gewesen, jetzt eben ein paar Gewinnmitnahmen die man natürlich mit der allgemeinen Marktschwäche sieht.

00:06:25: Von daher war mein hier eher positiv überrascht.

00:06:27: bei BRSF als größte europäischer Chemie-Konzern ist es halt so dass man hier halt natürlich weiterhin auch schon im Vorfeld Ressentiments hatte.

00:06:36: wir sind momentan weil BRS F ganz leicht in Minus mit Null Komma fünf Prozent also ungefähr wie der Markt auch Minus ist.

00:06:42: Also hier auch keine größeren negativen als auch positiven Überraschungen, sondern markkonform wie man es immer so schon sagt oder wieder Konsens erwartet hat.

00:06:49: Weil was man ihm verstehen muss ist das natürlich der Markt im Vorfeld von Quartalzahlen eine gewisse Erwartungshaltung aufbaut.

00:06:56: und wenn die getroffen wird dann passiert nichts weil das ist ja schon eingepreist.

00:06:59: erst wenn man im größere oder beziehungsweise Abweichung von diesem Erwartungshorizont durch die Zahlen erlebt

00:07:05: Dann

00:07:05: können die Aktien entsprechend reagieren, weil dass dann entsprechend eingepreist wird.

00:07:09: Schauen wir noch mal kurz auf die Börsenlage des Tages.

00:07:11: Es war ein harter Berichtstag, Zahlen über Zahlen sowohl an der Wall Street als auch hier bei uns in Deutschland.

00:07:19: Es waren natürlich gute Stimmung bei den Techwerten.

00:07:22: Die wichtigsten Headlines habe ich Ihnen ja schon vorher vorgelesen.

00:07:25: Auch in Deutschland halfen einzelne Unternehmensmeldungen.

00:07:28: Die DHL Group wurde für Sparprogramm und Preiserhöhung belohnt.

00:07:32: Die Aktie stieg um sieben Komma fünf Prozent, nachdem der operative Gewinn im ersten Quartal um acht Komma drei Prozent auf Eins Komma Fünf Milliarden Euro gestiegen war.

00:07:41: Und MTU gewann nach Zuwächsen zum Jahresauftakt fast drei Prozent.

00:07:47: Otun des Tages Johannes Schmidt von Indus.

00:07:50: Herzlichen Dank dass Sie mir die Chance geben hier auch ganz aktuell zu unverheudigener Topmeldung Stellung zu nehmen oder Erläuterungen zu geben.

00:07:59: In der Tat getriggert ist diese Meldung durch den extremen Preisanstieg bei dem Materia Wolfram Capit, das von einem unserer Beteiligungsunternehmen in Segment Materials in großem Umfang verarbeitet wird.

00:08:13: Wir haben dort seit Jahresanfang zwanzig, sechsundzwanzig eine Vertreifachung der Marktpreise und das Ganze vor dem Hintergrund, dass wir bereits im vergangenen Jahr ne Vertreiferung der Preise gesehen haben.

00:08:26: Das

00:08:26: führt dazu, dass wir nun für das gesamte Jahr die Prognose

00:08:36: nach

00:08:36: oben

00:08:37: korrigiert haben.

00:08:38: Wir mussten aber gleichzeitig die Prognoße für unseren Freecast so nach unten reduzieren.

00:08:45: Was mir dabei ganz wichtig ist, dass es letztlich Ausdruck einer ganz bewussten Vorstandentscheidung nämlich, unseres Unternehmens vor diesem Hintergrund der Markteentwicklung aufrechtzuerhalten, immer im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten unserer Gruppe.

00:09:04: Denn das trägt in diesem aktuellen Marktumfeld dazu bei die laufende Geschäftsfähigkeit zu sichern – aber insbesondere auch Chancen, die sich im Markt ergeben gemeinsam mit unseren Kunden zu nutzen.

00:09:17: Das Ganze steht selbstverständlich auch unter der Einschränkung Dass es unklar ist, wie sich die Entwicklung des Preises bei Rolf Hamka wird im weiteren Lars Verlauf gestalten wird und insofern ist natürlich die Prognose mit erheblicher Unsicherheit behaftet.

00:09:33: Denn jede Veränderung des Marktpreises kann sich auch wieder auf unsere Prognosen auswirken.

00:09:39: Schon der Firmenmeldungen BASF spürt Währungseffekte und niedrigere Preise.

00:09:45: Der bereinigt operative Gewinn also das EBITDA sank im ersten Quartal um Fünf-Kommer sechs Prozent auf zwei Komma vier Milliarden Euro.

00:09:54: An der Lüsten hatten im Schnitt nur mit Zwei-Kommar neunzehn gerechnet.

00:09:57: Der Fahrerkonzern Merck hat Umsatz und Jahresprognose angehoben, die Umsatzstiegung fünf Prozent auf Sechzehn-Komma drei Milliarden US Dollar getragen von zwölf Prozent Wachstum beim Krebsmedikament Kate Ruder.

00:10:11: für das Gesamtjahr erwartet Merck nun Fünfundsechzig Komma Acht bis Sechzig Milliarden Umsatz und fünf Komma Null.

00:10:19: Vier bis Fünf Komma Sechzehn US Dollar bereinigten Gewinn, die Aktie.

00:10:25: Mein Name ist Thomas Thimmermann.

00:10:26: ich bin CEO bei Tim Investor und dort für den Tim Investors Europa plus Fonds zuständig.

00:10:30: Du hast eingangs unseres Interviews gesagt heute wichtige Verfall an den Terminmärkten.

00:10:35: da wirst du natürlich dann auch entsprechend drauf schauen reagieren sehr nah dran sein.

00:10:40: damit sind wir beim nächsten Thema wie geht's deinem Fonds?

00:10:44: Der Fonds ist ja voll abgesichert.

00:10:45: Wir sind jetzt in der Absicherungszone drin, ein bis drei Prozent drunter.

00:10:50: Innerhalb der Absicherungszone.

00:10:51: wir konnten zuletzt vor ein paar Tagen nochmal die Absicherungszonen-Tick hochziehen was natürlich sinnvoll war.

00:10:57: Insofern machen uns jetzt wenig Gedanken um die Downside.

00:11:00: da kann außer die Prämien zur Absicherung zu verlieren kann nicht viel passieren weil der Fonds halt voll abgesichtet ist.

00:11:06: Ansonsten geht es in dieser Phase im Fonds nur darum, die Volatilität zu melken.

00:11:11: Nennen wir das also möglichst viel Geld aus den Schwankungen herauszuziehen um die Absicherungskosten wiederum zu finanzieren?

00:11:17: Das tun wir im StocksEurope-Sixhundert indem wir Futures kaufen und verkaufen die wiederum abgesichert sind heute Morgen vor Eröffnung der Markte.

00:11:26: schon in Europa gab es da schon eine Transaktion und wir tun das, indem wir kurzfristige Optionen verkaufen.

00:11:31: Und gerade jetzt um dreizehn Uhr verfallen Optionen im DAX auf den Strike Dreiundzwanzigtausend Achthundert und wir sind bei Dreienzwanzigertausende Achthunterdreieunachtzig.

00:11:41: Die versuchen wir gerade zu verlängern auf nächste Woche Freitag!

00:11:46: und die Transaktion ist im Moment gerade im Markt, und sie tickt gerade vor mir.

00:11:50: Also es ist total spannend!

00:11:52: Wir sind gerade mitten dabei diese Transaktionen zu rollen also zusammengefasst.

00:11:56: Fonds nach unten abgesichert, Fonds noch oben offen und Fonds versucht mit der Volatilität, die wir zurzeit haben möglichst viele Seitweitsprämien einzunehmen um mittelfristig die Absicherungskosten zu decken oder gegebenenfalls sogar zu überdecken was voll wäre.

00:12:13: Ein

00:12:13: spannender Moment,

00:12:15: die Uhr

00:12:15: tickt und du bist live dabei.

00:12:18: Geh mal mit einem absolut positiven Drehen nochmal raus aus diesem Interview.

00:12:21: wo siehst Du die größten Chancen?

00:12:24: was ist dein bestes Szenario?

00:12:26: Was das Thema Börse und natürlich dann auch Iran Krieg angeht?

00:12:30: Für mich geht es ja um Europa.

00:12:32: Es ist ein europäischer Aktienfonds und die Frage ist, was würde dazu führen, dass sich Europa wieder deutlich erholen würde?

00:12:39: Und zurückgehen würde zu den Allzeithochs.

00:12:41: Das ist immerhin beim Dachsenstrecke von sechs Prozent, sieben Prozent jetzt.

00:12:46: Und das wäre natürlich das schnelle Ende des Iran-Krieges und das nachhaltige Ende, sprich die Ölpreise müssten wieder unterhundert fallen auf achtzig ungefähr dann wird's eine wie wir es bereits schon mal gesehen hatten vor ein paar Tagen einen Entlastungsrally nach oben geben und das wäre das beste Szenario, was ich mir im Moment vorstellen könnte.

00:13:06: Und wie gesagt die Logik spricht dafür dass es im eigenen Interesse des jetzigen amerikanischen Präsidenten ist diesen Konflikt möglichst schnell zu beenden.

00:13:16: Puma ist mit schwarzen Zahlen ins Jahr gestartet.

00:13:19: Das e-Bit verbesserte sich im ersten Quartal um zwanzig Prozent auf zweiundfünfzig Millionen Euro.

00:13:24: Der Umsatz fiel währungsbereinigt um ein Prozent auf eins Komma sechsen achtzig Millionen Euro.

00:13:30: Caterpillar hat im ersten Quartal stärker verdient als erwartet.

00:13:34: Der Gewinnstiege auf US-Dollar

00:13:38: ist ca.

00:13:40: USD.

00:13:41: Wir sind so ins Jahr gestartet wie wir wollten, wie wir uns das erhofft hatten und wie wir es erwartet haben.

00:13:46: also wir konnten liefern.

00:13:49: Ja hallo zusammen.

00:13:50: mein Name ist Andreas Lösler.

00:13:52: endlich bin Finanzvorstand der ALSCEM Group AG.

00:13:55: Willkommen beim Börsenrade.

00:13:56: hier ist Andi Groß.

00:13:57: Das mit dem Kapitofen habe ich natürlich gelesen.

00:13:59: Ich stelle mir ans Leid die Frage, was ist so ein Kapitoffen?

00:14:03: Jetzt höre ich Sie haben sogar zwei, der eine läuft also weiter.

00:14:06: Was kostet diese Ernährung, die ja offensichtlich planmäßig verläuft, was das Thema kosten und auch zeitnahen angeht?

00:14:14: Spannendes Projekt, alle hier bei der Alzgründung waren sehr erfreut, bei dem Projekt dabei sein zu dürfen.

00:14:19: Wir haben in der Tat drei Öfen.

00:14:20: Einer steht noch in Schweden.

00:14:22: Zwei haben wir hier in Deutschland und einen haben wir gerade in der Überholung.

00:14:25: Ja da stellt man sich so vor wie ein Hochofen den man aus der Stahlindustrie kennt auch wenn es fachlich kein Hochofens ist.

00:14:31: Den haben wir einmal komplett den Mantel abgebaut und haben die Ofenwanne erneuert, den Untergrund erneuert und bauen den Ofenmanteln neu.

00:14:39: Das ist eine Arbeit das macht man alle vierzig-fünfzig Jahre einmal.

00:14:43: Das heißt, eigentlich keiner hier in der ALSCAM hat so ein Projekt schon mal mitgemacht.

00:14:47: Deshalb waren alle auch so ein bisschen aufgeregt und sind da voller Tatendrang dabei.

00:14:51: Was kostet das?

00:14:53: Das muss man unterscheiden.

00:14:54: einmal ist natürlich ein gewisser CapEx-Betrag den wir aktivieren.

00:14:58: Das kostet so zehn Millionen hinzukommen.

00:15:01: aber andere Kosten die uns ergebnisseitig diesmal als Einmaleffekt belasten.

00:15:05: dazu gehört natürlich einen Stillstand.

00:15:07: die Mitarbeiter Die normalerweise an dem Ofen arbeiten, die können momentan nicht an dem ofen arbeiten.

00:15:12: Prozessual und dazu kommen noch komplizierte Regelungen aus der Energieregulatorik, dass man bestimmte Netzentgelte nicht erstattet bekommt weil wir den Ofen nicht so viel laufen lassen.

00:15:22: dieses Jahr da würde ich sagen so mal so mal um Gufseitig kommt dann nochmal so zehn bis zwölf Millionen Ergebniseffekt rum.

00:15:29: Dem war aber übers Jahr verteilt.

00:15:31: Hilfe euch wäre das ja auch für den Aufstieg in DAX oder?

00:15:34: Jetzt sind wir im SDAX.

00:15:35: dazwischen kommt der MDAX.

00:15:37: Der DAX ist noch sehr, sehr weit weg.

00:15:39: Aber MDAX ist ein guter Punkt.

00:15:42: Natürlich haben wir intern da immer Simulationen vorliegen.

00:15:45: wie weit sind wir jetzt davor?

00:15:47: und ganz rechnerisch wären wir zum Ende der letzten Betrachtungsperiode schon im MDAx gewesen.

00:15:54: Rechnerig werden wir unter den Neunzig Unternehmen aber man braucht ja immer einen Wechselkandidat der dann rausgeht.

00:16:00: Der MDA x wird es nicht über Nacht auf einundneunzig aufgestockt beobachten.

00:16:05: wir sind da guter Dinge.

00:16:07: Das war vielleicht demnächst auch den Einstieg schaffen, aber wie gesagt das hängt doch von der Performance der anderen Unternehmen ab.

00:16:13: Aber DAX ist dann noch ein bisschen weit

00:16:23: weg.".

00:16:28: Brentuck setzt sich in einem überwiegend roten Umfeld an die Dachsspitze.

00:16:32: Die Aktie legte zeitweise um drei Prozent zu.

00:16:35: Rückengwind kam von der UBS, die Brentuck von Sell auf Neutral hochstufte.

00:16:40: Eli Lilly hebt nach einem starken Jahresauftakt die Gewinnprognose an.

00:16:45: Für im Jahr zwanzig sechsundzwanzig erwartet der Pharmakonzern nun einen bereinigten Gewinn von fünfunddreißig Komma Fünfzig bis siebenund dreißig US-Dollar je Aktien.

00:16:55: R. Franz Karl M. kappt wegen der hohen Kerosinpreise das geplante Angebotswachstum.

00:17:01: Die Sitzplatzkapazitäten sollen im Jahr nur noch um zwei bis vier Prozent steigen.

00:17:07: Die Kerosinenrechnung wird auf neun Komma drei Milliarden US-Dollar geschätzt.

00:17:11: Das sind zwei Komma vier Milliarden US Dollar mehr als vor einem Jahr.

00:17:16: Intel erlebt im April ein spektakuläres Comeback, die Aktie hat rund einhundertfünfzehn Prozent zugelegt.

00:17:22: Laut Donald Trump beschert das der US-Regierung einen Buchgewinn von mehr als dreißig Milliarden US-Dollar.

00:17:28: So, jetzt kommt nochmal zum Verständnis.

00:17:31: die Lasagne Frage sozusagen.

00:17:33: Sie haben ja natürlich ihre Präsentation vorher geschickt.

00:17:35: Das fand ich sehr spannend!

00:17:36: Sie haben es verglichen mit der lasagne.

00:17:38: also beim klassischen Mischvor liegt eben alles nebeneinander.

00:17:41: wie schon erklärt Aktien anleihen vielleicht noch irgendwas Alternatives und bei der lasagna liegt alles übereinander unten die Vases darüber weitere Schichten.

00:17:50: jede schicht soll den eigenen Beitrag leisten und das ist die einfachste Übersetzung von Return Stacking.

00:17:56: So, jetzt gehen wir mal zu den Profis rüber!

00:17:58: Also Ziel ist es ja, sie haben verschiedene Schichten.

00:18:00: Welche Schicht ist bei Ihnen am Boden?

00:18:02: Welche schicht bringt die Würze?

00:18:04: und welche schicht ist der Brandschutz falls die Küche brennt?

00:18:07: und Sie nennen hier vier verschiedenen Varianten Kulateral, Korbeter

00:18:12: Stack

00:18:13: und Tail Hatching.

00:18:14: Vielleicht können wir die mal durchgehen, was das im Detail bedeutet?

00:18:16: Genau!

00:18:17: Das Collateral ist die Sicherheit, die Sie hinterlegen.

00:18:19: Also sie haben ein Discord Beta-Portfolio, dieser Aktienrentenmix den wir herstellen.

00:18:24: Tatsächlich stellen wir jetzt bei uns in einem Fond nicht diesen Sechzigvierzig Mix her sondern dem mögen lieber so einen Dreißig-Siebzig-Mix also eher einen konservative Mix.

00:18:34: Den stellen wir quasi erst einmal her.

00:18:36: dafür müssen wir relativ geringe Sicherheiten hinterlegen,

00:18:40: d.h.,

00:18:41: Das Core-Portfolio ist eben dieses Beta, Aktienrenten und dann das Collateral.

00:18:46: Das sind die Margen, die Sie an Sicherheit hinterlegen.

00:18:49: Sie können jetzt Cash hinterlegen oder kurze Anleihen.

00:18:52: Da machen die Broker keinen Unterschied.

00:18:55: Oder die Börsen.

00:18:56: Wir bevorzugen da Kurze Anleihen.

00:18:59: Und dann kommt der Stack da oben drauf.

00:19:03: Das entsehen diese Absolventoren Strategien.

00:19:06: Davon gibt es relativ viele, der Klassiker sind zum Beispiel die Trendfolge-Strategie.

00:19:12: in den Achtziger, Neunzigern und Zweitausender Jahren hat man sehr viel in diesen Trendfolgestrategien, also Managed Future-Strategien investiert.

00:19:21: Das heißt immer dann wenn irgendein Markt hochgeht und egal welcher, dann investieren sie halt mehr da rein.

00:19:27: Und wenn er runter geht, immer weniger.

00:19:29: Wenn er zu lange runter geht werden Sie sogar short dagegen.

00:19:31: Das bedeutet eben dass Sie, wenn Sie in so einer Trendfolgestrategie sind, dann haben Sie, Sie nutzen zwar die gleichen Assetklassen wie Ihr Basisponfolio das ist kein buy and hold sondern dann liegt quasi eine Trading Strategie hinter.

00:19:44: Dann mögen wir Konvexitätsstrategien und das ist der Grund, warum wir erstmal mit wenig Aktien im Kernportfolio anfangen.

00:19:53: Weil wir eben sogenannte Convexität, also Trend-Folge ist auch schon quasi eine Konvexität-Strategie und Konvextät stellen wir noch mal zusätzlich her mit Optionen, also hier wieder mit Derivaten.

00:20:05: Da nutzen wir eben Call and Put-Optionen und die zeichnen sich dadurch aus, dass auch hier wenn Trends entstehen dann haben sie plötzlich immer mehr Exposure.

00:20:15: Und so kommen wir über die Trendfolge und über die Konvexitätstrategien.

00:20:19: Kommen wir dazu das unser Portfolio, wenn es mal aufgestellt ist doch um rund sechzig Prozent Aktienquote hat und die kann sogar noch darüber hinaus gehen – bei den Bonds ist das ähnlich!

00:20:32: Dann gibt es noch zusätzlich, und das ist eigentlich so die Würze.

00:20:36: Das sind diese Carry-Strategien.

00:20:38: Carry-Strategien sind eben ganz verschiedene in allen möglichen Assetklassen.

00:20:44: Schauen Sie halt wo kriegen sie stabile hohe Erträge also hoch?

00:20:49: In dem Sinne dass sie über den Geldmarktsatz liegen.

00:20:53: So was funktioniert zum Beispiel im Währungsbereich, da nehmen sie die hochverzinslichen Räume und kriegen halt aus denen etwas mehr Laufenerträge als in den Niedrigzinsländern.

00:21:05: Klassiker ist Dolar Yen.

00:21:07: Heute hat sich das alles ein bisschen verschoben.

00:21:09: oder Schweizer Franken

00:21:10: etc.,

00:21:11: südafrikanische Rand Die stellen sie dann nebeneinander.

00:21:14: Eine andere sehr weitverbreitete, vor allen Dingen Deutschland-Carry-Strategien sind Bolatilitätsstrategien, wo Sie halt die Bolatilitärsrisikopremien einnehmen.

00:21:23: Da muss man wieder so ein bisschen aufpassen, dass Sie nicht zu viel Aktiendexposure dadurch künstlich beimischen.

00:21:29: Aber wir sind da eben Spezialisten und das kriegen wir dann eben schon hin.

00:21:32: Also von diesen Carry-Strategien gibt es

00:21:35: noch

00:21:35: viel mehr Merger-Arbitrage.

00:21:37: Das machen wir zum Beispiel nicht aber im Bondbereich gibt's da eben Techniken, also bei den Anleihen zwischen großen und langen Anleinen.

00:21:45: Das mischen wir eben alles dabei und als absolute Sahne oben drauf das ist eben die leckere Sauce, die dann eben obendrauf kommt auf die Lasagne und mit Käse überbacken wird.

00:21:57: Das sind Absicherungsstrategien!

00:21:59: Und hier wird es nämlich interessant.

00:22:01: so eine Stacking-Strategie habe ich gerade schon gesagt.

00:22:05: Die ist nicht ganz ungefährlich in dem Moment, wo sie vielleicht zu hochhebeln und wo dann manchmal mal der Margincall kommt.

00:22:12: Deswegen haben wir es ja erst einmal so ein bisschen konservativer eben auch aber je nachdem was die Märkte machen können noch mal stark nach unten fallen.

00:22:21: das kann auch mal stärker nach untenfallen als zwei tausend zwanzig.

00:22:25: Dann kommt vielleicht doch irgendwo der Margencall Und ihre convexität.

00:22:29: Strategien funktionieren vielleicht auch gerade nicht.

00:22:33: Gottes Willen nicht in die Not kommen, unser Portfolio aufgeben zu müssen.

00:22:40: Das heißt Risiken zu reduzieren nur deswegen weil Märkte gefallen sind.

00:22:45: Und das ist einer der größten Standards vielleicht Fehler auch, die man im Portfoliomanagement machen kann.

00:22:53: Man baut sich ein Portfolios, dass man nicht durchhalten kann.

00:22:57: Stilantes meldet einen Gewinnsprung.

00:23:00: Die Aktiestand trotzdem deutlich unter Druck.

00:23:03: Anleger schauten offenbar stärker auf die Ausblicke und Risiken als auf die reinen Gewinnzahlen.

00:23:09: Das zeigt, gute Zahlen alleine reichen im aktuellen Markt eben nicht.

00:23:13: Zum Abschluss noch eine Börsenweisheit von Charlie Manga hat einmal gesagt das große Geld liegt nicht dem kaufen und verkaufen sondern

00:23:21: im Warten.

00:23:23: Passen Sie mir auf Ihr Portfolio auf!

00:23:40: Marktbericht.