Börsenradio to go

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:03: Börsenradio-Network AG.

00:00:05: Marktbericht!

00:00:26: Am Ölmarkt ziehen die Preise spürbar an und stühren damit neue Inflationssorgen.

00:00:31: Das merkt man dann auch an der Zinsseite.

00:00:33: Anlege, rechnen jetzt mit einem möglichen Zinsschritt der EZB nach oben.

00:00:37: Das setzt Gold unter Druck, weil steigende Zinsen das Edelmetall unattraktiver machen.

00:00:43: Der Goldpreis fällt zeitweise um zwei Prozent auf viertausend vierhundert vierzehn US-Dollar.

00:00:49: Silber rutscht sogar mehr als fünf Prozent ab!

00:00:52: Auf der Unternehmenseite sorgen Bilanzen für Bewegungen, Volkswagen und Porsche melden schwächere Zahlen.

00:00:57: Das belastet auch die Porsche SE.

00:01:00: Diese akzeptiert knapp drei Prozent.

00:01:02: Und im M-Dachs trifft es Deutsch trotz Gewinnplus – die Akzifeld um sieben Komma zwei Prozent weil der Ausblick nicht überzeugt.

00:01:11: Tüssen Krupp verlieren vier Komma drei Prozent.

00:01:13: Neue Zweifel am Verkauf der Stahlsparte drücken hier und im S-Tax brechen Kontron ein, vierzehn Prozent abwärts.

00:01:21: Ein vorsichtiger Ausblick schreckt die Anleger ab!

00:01:24: Unsere Gäste heute, die Vorstände von SFZ Energy, Amadeus Fire und PNE.

00:01:30: Die liefern eine Einblicke in ihre Zahlen- und Strategien anlässlich der Jahreszahlen?

00:01:35: Vermögenswahlter Wolfgang Juts ordnet die Marktlage ein und Rohstoffexperte Michael Blumenroth vom Deutschen Bank schaut auf Öl, Gold und die wichtigsten Industriemetalle vor allem im Schatten des Krieges!

00:01:48: Die wichtigsten Aussagen gibt's gleich in Auszügen hier in diesem Marktbericht und die kompletten Interviews wie immer im laufender Programm bei börsenradio.de.

00:01:57: Ich bin einig groß, die Stimme von Börsen Radio auch am Donnerstag, der März, der Juli, der Januar.

00:02:03: Ja hallo schönen guten Tag und moin moin aus Hamburg Heiko Wuttke ist mein Name ich bin der Vorstandsvorsitzende der PNE AG

00:02:10: versendet Berlin denn für Signale die ihn Euro zeichen in die Augen saubert.

00:02:43: an der Stelle gar nicht als unsere Geschäftsmodelle haben.

00:02:45: Und ansonsten wird es so sein, dass eben dieser Mitnahmeeffekt denn der Strohpreis mal höher ist und wir das jetzt sehr Zeit haben, dass wir teurer

00:02:52: verkaufen können.

00:02:53: Das wird zukünftig nicht mehr möglich sein weil es sogenannte zweiseitige Differenzverträge geben wird.

00:02:58: Oh je!

00:02:58: Was ist denn das für ein Wort ungetümmt?

00:03:01: Wir

00:03:01: werden an einer Auktion zukünftig teilnehmen wo wir einen Preis bieten

00:03:05: zum Beispiel

00:03:08: Da kommen auch Netzentgelte, Vertrieb und so weiter dazu.

00:03:11: Am Ende kommt beim Top auch leider irgendwas zwischen dreißigundvierzig Cent an.

00:03:14: Und Steuern haben wir ja auch noch zweimal

00:03:15: was schon

00:03:16: streng genug wird, da würde die Regierung ja nichts dran machen.

00:03:19: Also diese Semi-Send haben in der Vergangenheit sozusagen eine sichere Basis.

00:03:24: zum einen wenn aber der Strompreis an der Bärse höher war konnte ich meinen Binstrom auch zu dem höherem Preis verkaufen.

00:03:29: das ist zukünftig nicht mehr möglich.

00:03:31: es wird gedeckelt.

00:03:32: Wenn es so ist und ich verkaufe das Hörer muss ich das später zurück zahlen.

00:03:35: wenn der Preis allerdings unter sieben Cent fällt

00:03:38: Dann

00:03:39: werde ich auch wieder dafür kompensieren.

00:03:41: Das heißt, unterm Strich werde ich über meine gesamte Lebenszeit oder wenn man die Laufzeit von zwanzig Jahren nur mit sieben Zentren rechnen können und nicht

00:03:48: mehr.

00:03:49: Also die Abseite sind weg.

00:03:51: das kennen wir schon aus Frankreich.

00:03:52: dort haben wir einen solchen Nintendo schon teilgenommen.

00:03:54: insofern schreckt uns das auch nicht ab und wenn man es ordentlich kalkuliert geht das allen.

00:03:59: deswegen haben wir auf der EEG Seite eigentlich sozusagen eine Veränderung des EEGs kein Problem.

00:04:03: was ein großes Thema ist ist das sogenannte Netzparkind.

00:04:06: Das ist Teil des ENWDs, Energiewirtschaftsgesetz.

00:04:09: Das kommt aus dem BMW und dort sind allerdings Themen enthalten die dazu führen können dass der Ausbau deutlich schwieriger wird weil weniger gut zu finanzieren das ist jetzt wieder ein Fachwort einen sogenannten Redispatch vorbehalt wenn das Netz voll ist.

00:04:26: es ist in der Vergangenheit so dass Windkraftanlagen abgeschaltet wurden obwohl sie hätten einspeisen können.

00:04:31: dafür wurden wir aber trotzdem vergütet.

00:04:33: Also für nicht eingespeisten Strom hört sich auch erstmal sehr absurd an,

00:04:37: das zu tun.

00:04:38: Ich habe immer gesagt naja das Netz ist voll weil so viel Kurdestrom beim Netz ist, dass nichts dir abschalten wird.

00:04:43: aber nicht gemacht sondern wir sind viel flexibler.

00:04:45: deswegen werden die abgeschaltet.

00:04:46: zukünftig.

00:04:47: das ist

00:04:48: aber noch nichts gesetzt und wir hoffen auch nicht dass es gesetzt wird.

00:04:51: er wird gerade stark auch dagegen argumentiert.

00:04:53: wäre das so wenn es so ein netz eng pass gibt dass man über Jahre und über längeren zeitraum nicht für die Möglichkeit einzuspeisen bezahlt wird?

00:05:02: Problem, dass aktuell Berlin diskutiert wird.

00:05:05: Weil das dazu führen könnte,

00:05:07: dass die Projekte

00:05:09: schlichtweg nicht umgesetzt werden können.

00:05:17: Über die vorläufigen Zahlen zwanzig fünfundzwanzig haben wir uns ja schon vor rund vier Wochen unterhalten.

00:05:22: aus diesem Grund habe ich das Interview heute mehr auf strategische Fragen vorbereitet.

00:05:28: Es gibt im Prinzip Veränderungen, also der bisherige wichtigste Punkt ist ja die Verschiebung des Narratifs.

00:05:33: Also SFC verkauft, zwanzig sechsundzwanzig nicht nur mehr Nur-Energiewende sondern vor allem Resilienz, Sicherheit, Versorgungssicherheit und Defenslösungen.

00:05:44: Starten wir trotzdem mit der Energiewende erstmal?

00:05:46: Wir haben gerade eine Ölkrise.

00:05:48: Die Preise steigen hoch Nicht nur fürs tanken für uns alle Vielleicht sogar die Strompreise.

00:05:52: Und diese Woche hat sogar die Bundesregierung ein neues Klimaschutzprogramm vorgestellt will unter anderem auch mehr Windräder, kann SFC vielleicht trotzdem ein bisschen indirekt davon profitieren?

00:06:05: Denn immer dort wo Netzunabhängige Dieselaggregate ersetzt werden, kann das ja mit SFC-IFEU CO² neutral passieren oder?

00:06:14: Absolut.

00:06:15: Also die Natur der Technologie, der Kern der Technologien nämlich eine nachhaltig saubere und auch effiziente Form der Energieerzeugung zu sein, hat sich ja nicht geändert.

00:06:30: Dass sich das Tempo und die Dynamik der Energienbände vielleicht in den letzten zwanzig, vierundzwanzig Monaten etwas verlangsamt hat ist ein Fakt.

00:06:40: Ist auch politisch vielleicht nicht mehr ganz oben auf der Agenda.

00:06:43: aber nichtsdestotrotz ist unser jetzt rein ziviles Geschäft immer noch davon getrieben hier als Alternative zu konventionellen Stromerzeugern überall dort Strom zu erzeugen, wo es kein Netz gibt oder das Netz noch nicht oder nicht mehr stabil genug ist.

00:07:00: Also von dem her jeder Impuls hier ob vom Seiten der Politik oder direkt durch die Nachfrage hilft natürlich unserem Geschäft und unser ziviles Geschäft hier in industriellen Segmenten hier Notstromversorgung zu machen, ob in der Ölung-Gasindustrie oder eben auch zur Versorgung von kritischen Infrastrukturen da sieht man ja speziell auch in den vorläufigen Zahlen, die Sie erwähnt haben.

00:07:26: Im vierten Quartal dort sind wir ja massiv zum Wachstum zurückgekehrt.

00:07:30: also kurz

00:07:32: Ja!

00:07:33: Kurz Ja!

00:07:35: Pottesser.

00:07:35: dann sage ich herzlichen Dank.

00:07:37: könnte man die Kurzfirmen in einem Satz zusammen dampfen?

00:07:39: mit bekommt SFC Energy gerade mehr Brennstoff aus dem Sicherheitsmarkt als aus der klassischen Energiewende.

00:07:46: Demis definitiv so.

00:07:48: Danke für dieses Geht.

00:07:49: nun eine Schlusswort und vielen Dank für das Interview

00:08:01: wieder.

00:08:14: Gleichzeitig wächst die Angst vor einer sogenannten Starkflation, also schwachen Wachstum bei gleichzeitig hoher Inflation.

00:08:21: Gerade Europa gerät unter Druck weil die Energieabhängigkeit hoch ist und hoch bleibt.

00:08:27: Unternehmen kämpfen mit steigenden Kosten unschwächere Nachfrage zugleich das erhöhte Gefahr eine Rezession spürbar.

00:08:35: Anleger schauen deshalb kaum noch auf Konjunkturdaten.

00:08:37: Der Fokus liegt klar auf dem Krieg und seinen Folgen, in den USA ringt der S&P von hundert weiter.

00:08:43: mit seiner zweiter Tagelinie fällt diese Marke untersnachhaltig dann drohen neue Verkäufe.

00:08:49: große Investoren und das würde zusätzlich Druck auf die Märkte bringen.

00:08:58: Können mit dem Social-Media-Post aus dem Weitenhaus ganz schnell für das starke Kursbewegung sorgen.

00:09:03: Also, Handigern müssen wir schon eine starke Meinung haben und vielleicht nicht unbedingt Geld einsetzen, was man jetzt zum nächsten Urlaub braucht.

00:09:11: Ja, schönen guten Tag!

00:09:11: Ich bin Michael Blumenwort von der Deutschen Bank.

00:09:14: Ich bin dort im Schliefinvestment-Office tätig und nachdem ich lange die Deutsche Bank im Bereich X-Marge zur Verwährung gehandelt habe ist es weiter in meinem Spezialgebiet.

00:09:24: Willkommen beim Börsenrad.

00:09:25: hier ist Andi Großmichel.

00:09:27: Wir sprechen wieder über den Ölpreis, aber mit ganz anderen Vorzeichen.

00:09:32: Ist denn tatsächlich schon eine Angebotsknappheit?

00:09:34: Oder ist das Psychologie, ist das Angst... Weil man könnte sagen nur zwanzig Prozent, wo sind die restlichen achtzig Prozent?

00:09:42: Sollte auch genug da sein.

00:09:43: Du hast ja gerade gesagt es gab ein Überangebot!

00:09:46: Das kann nicht alles weg sein.

00:09:47: Ja, das ist korrekt.

00:09:48: Aber wir haben über einen Gebot, das waren jetzt leicht zu dem Zeitpunkt zwei bis drei Millionen Wärme am Tag und dann erreichen wir uns.

00:09:54: mit zwanziger Bleiben noch siebzehn übrig.

00:09:57: Also es ist natürlich sehr viel Psychologie drin, weil keiner weiß wie der Konflikt dauert.

00:10:01: und jetzt sind wir gerade bei uns in Europa.

00:10:03: Ist der Notstand noch nicht so groß?

00:10:04: Weil das meiste Öl was durch die Staatsplanung muss fliegt, die E-Richtung Asien exportiert wird zu das also die Not momentan noch wesentlich größer als heute in Europa.

00:10:13: und du hast auch schon richtig angesprochen viele Staaten haben ja auch Reserven gebildet, die Lager waren voll gewesen Weil die EU-ECD dann beschlossen, einen Teil ihrer statikischen Ölreserven jetzt auf den Markt zu geben.

00:10:29: Aber Phinabionenbärrel getagt durch zwanzig, dann sind wir bei ungefähr zwanzi Tagen gedeutet nach einem Monat mit dieser Reserven weg und wenn ich mich tausche ist es ungefähr ein Drittel der Gesamtreserben.

00:10:38: also man kann nicht unbegrenzt Davon ausgehen, dass man diese Respekt von Angebots durch Ölreserven entdecken kann.

00:10:45: Sondern später sind es dann in der April immer noch die Straße und man muss geschlossen wäre.

00:10:49: Dann denke ich mal, er hätte die Weltwirtschaft das sich ein Problem, was sich dann doch noch stärker man nicht destillt wird als jetzt.

00:10:58: Was heißt das für einen Investor?

00:11:00: Kann der quasi blind auf steigende Ölpreise setzen?

00:11:03: oder ist die Rechnung da doch nicht so einfach?

00:11:06: Na, so einfach ist das nicht.

00:11:07: Wer hat mir gerade so Anfang dieser Woche gesehen?

00:11:10: Sobald das Signal gäbe, dass der Auskonflikt deeskaliert, da ließt man in den letzten Tagen im Minutenkackfall die widersprüchliche Meldung ob jetzt Kontakte bestehen und Verhandlungen planen oder nicht.

00:11:20: Aber es gibt Hoffnung, dass weitere Wochen in Pakistan unterhändig miteinander reden werden.

00:11:24: Und man hat die Reaktion eigentlich von vergangenem Montag gesehen.

00:11:27: Wir haben gesagt, er verschiebt sein Ultimatum zwei Tage.

00:11:31: Ich war davon musfreier ansonsten würde die iranische Energieninfrastruktur Im Laden will ich es werden.

00:11:37: Das Ultimatum hat er dann wieder aufgehoben und gesagt man wäre in Verhandlung mit dem Iran, was ja die Eskalation gewertet wurde.

00:11:43: Und genau da hat man gesehen der Übrast kam fünfzehn Prozent runter innerhalb von kürzester Zeit.

00:11:48: Da wurde dann die Hoffnung eingepreist dass sich das schnelle Löwen abhinden lässt.

00:11:51: Jetzt sind mittlerweile wieder so die Hälfte der Streckenwerte zurückgemacht.

00:11:55: Die merkte sie noch ein bisschen ambivalent.

00:11:57: Also jetzt gerade heute wird er fünf Prozent höher als gestern.

00:11:59: Das alles ist sehr volatil, extrem volatile.

00:12:02: Also wer als Aniger sich da jetzt positionieren möchte, der braucht starke Nerven und natürlich wir sehr stark profitiert sind.

00:12:09: in den letzten Wochen waren die Aktien von Unternehmen, die vorhin mit Erdöl oder Headgas zu tun haben und darstellt sich halt die Frage also blind.

00:12:17: darauf vertrauen kann man nicht?

00:12:19: Es gibt Szenarien.

00:12:20: wenn der ich fast von einem Muss länger gesperrt ist könnte der Ölpreis noch weiter nach oben gehen über die Nr.

00:12:27: brennsteigen, aber wir hoffen das nicht erfasern wird.

00:12:31: Und dann wie gesagt muss man schnell sagen, man kann eigentlich kaum reagieren weil solche Entscheidungen können mit dem Social Media Post aus dem Weißenhaus ganz schnell für starke Kursbewegung sorgen.

00:12:40: also anliegern müssen wir schon eine starke Meinung haben und vielleicht unbedingt Geld einsetzen was man jetzt zur nächsten Urlaub braucht.

00:12:47: Öl, Gold, Kupfer, Aluminium unsere Rohstoffüberblick gemeinsam mit Michael Blumenroth, Rohstoffexpertin von der Deutschen Bank ich danke dir

00:12:55: Ist da.

00:12:56: auch alles Gute, vielen Dank für

00:12:58: das Interview.

00:13:02: Der Goldpreis präsentiert von der Rohstoffmesse Hamburg.

00:13:05: Ich bin Wolfgang Juts unabhängiger Vermögensverwalter in Nürnberg und Inhaber der Credo-Vermögensmanagement, GMBH.

00:13:14: Gehen

00:13:14: wir mal ein bisschen Richtung Gold.

00:13:16: Also eigentlich müsste doch Golds in so einer Lage doch glänzen.

00:13:20: Stattdessen steigt erst das

00:13:21: Öl.

00:13:21: DAX

00:13:22: Ich übertreibe jetzt mal bekommt ein Arzt schleuter Trauma und Gold fällt.

00:13:26: Ist das noch Marklogik oder eigentlich schon purer Nervenkrieg?

00:13:29: Ich glaube, dass wir zwischen kurz- und langfristig unterscheiden müssen.

00:13:33: Kurzfristig fällt das Gold vor allem aus... zwei Gründen.

00:13:37: Das eine ist, dass Gold der Anstieg technisch massiv überdehnt oder überkauft war.

00:13:43: Das Gold lag lange Zeit über den Fünfzig-Tage-Durchschnitt und sogar der Zweihundert Tage Durchschnitt wurde in den letzten Vierundzwanzig Stunden durchbrochen.

00:13:53: aber jetzt hat der Krieg eine Liquiditätskrise bei Energieproduzenten ausgelöst.

00:13:59: Sie kaufen vermutlich sowohl US-Staatsanleihen, auch da sind die Zinsen gestiegen und Gold um ihre Ausgaben zu decken.

00:14:06: Und sie können halt nicht warten bis der Markt sich wieder erholt weil einfach die Liquidität unbedingt gebraucht wird.

00:14:16: Der Goldpreis präsentiert von der Rohstoffmesse Hamburg.

00:14:19: Als ich jetzt argumentierte goldsichere Hafen war es aber nicht... Nein!

00:14:24: Gold war das sichere Hafem?

00:14:26: Sie konnten es verkaufen und dann haben sie Cash.

00:14:28: Dadurch war Gold das sichere Hafen?

00:14:30: Genau, aber das ist die kurzfristige Betrachtung.

00:14:32: Wir kommen nachher sicherlich noch zu einem langfristigen Betrachten Und der langfristige Investor sollte glaube ich etwas anders an die Sache rangehen Weil kurzfristig bieten sowohl US-Staatsanleihen als auch des gold die Liquidität, die sie brauchen um in Krisen reagieren zu können.

00:14:47: Und der andere Punkt ist natürlich dass sehr viel spekulatives Geld in Gold ETF reingeflossen ist insbesondere in den USA und das hatte sicher in den letzten drei bis sechs Monaten so stark beschleunigt dass der Goldpreis auf fünf tausend vierhundert Dollar angesprungen Und auch das hat sich ja jetzt korrigiert.

00:15:05: Auf lange

00:15:06: Sicht, glaube ich müssen wir eine andere Betrachtungsweise machen als auf kurzfristige Sicht und es ist dann halt immer wieder die Frage, man hat sich denn gegenüber diesem kurzfristigen Bild auf lange Sicht was geändert?

00:15:17: Ich würde sagen, dass langfristige Bild führt ihr dazu, dass aufgrund der massiv gestiegenen Staatsausgaben für Rüstung beispielsweise die Inflationserwartungen weiterhin hoch bleiben werden bzw steigen werden.

00:15:31: Das heißt Auf lange Sicht können die Notenbanken Fed und EZB gar nicht so massiv anheben mit den Zinsen, weil sie sonst letzten Endes ihre Staatshaushalte, die ja immer weiter ins Minus gehen, gar nicht decken können.

00:15:45: Das heißt wir brauchen dann wieder sichere Ankerpunkte und wenn die Staatsanleihen oder vor allen Dingen die US-Staatsanleien als Sicherheit ausfallen welche Sicherheitsanker habe ich denn als globaler Investor?

00:15:56: Dann komme ich wieder aufs Gold zurück und sage ja, das Gold wird mir einen gewissen Inflationsschutz geben wie es immer hatte.

00:16:04: Die Kriegskosten belasten das US-Haushaltsdefizit momentan ja auch ganz enorm.

00:16:09: der kostet ja wahnsinnig viel und treibt die langfristigen Zinsen nach oben.

00:16:14: Das ist zwar kurzfristig schlecht für das Gold aber langfristig ist es natürlich enorm gut weil diese Defizite gestopft werden müssen.

00:16:22: Und jetzt schauen wir uns mal in der Geschichte Um, also sozusagen in Deutschland.

00:16:27: Seit eighteenhundertseventeinundsebzig wusste es deutscher Reich gab?

00:16:31: Wann ist denn die Inflation massiv nach oben gegangen?

00:16:34: doch nach solchen Kriegssituationen?

00:16:37: Nach dem ersten Weltkrieg, nachdem zweiten Weltkrig-Innerweltwirtschaftskrise und so weiter.

00:16:42: Und ich glaube dass diese Kriegs Kosten langfristig in irgendeiner Weise bezahlt werden und sie werden bezahlt Werden über eine steigende.

00:16:51: Das heißt, die Inflation muss in irgendeiner Weise ihr Niederschlag finden und dafür ist glaube ich Gold auf lange Sicht ein sehr guter Anker.

00:16:59: Aber kurzfristig fällt das natürlich aus weil man einfach das Gold kurzfristigt liquide machen kann genauso wie die Urstaatsanleihen.

00:17:07: Der Goldpreis präsentiert von der Rohstoffmesse Hamburg.

00:17:10: Lass uns mal weitergehen bei den Rohstoffen.

00:17:12: was mich gewundert hat die Tage.

00:17:14: Ich habe einen Goldpreiss nachsehen wollen und hab gedacht Stimmt doch etwas nicht.

00:17:18: Kriegsszenario Müsste doch bei sechstausend stehen, allein er steht bei nicht mal vierenhalb.

00:17:25: Was läuft denn da verkehrt?

00:17:28: Ja dann muss ich wirklich zugegeben enttäuschen mich auch.

00:17:30: Werden ja auf eine umdüllbare Reaktion nach dem Wochenende als der Konflikt eskaliert war.

00:17:35: Da ist er Richtung fünftausend Vier nach Fünftausends Fünfer gegangen.

00:17:38: jetzt sind wir tatsächlich ein ganzes Stück tiefer hat er so einer von den ersten Anführungsfassungen abgegeben gibt zwei, drei Gründe dafür.

00:17:45: Ich glaube die zwei Wichtigsten sind das folgende.

00:17:47: Die steilenden Erdbepreise haben jetzt die Infektionserwartung ja deutlich geändert.

00:17:51: also die Infaktion wird definitiv rund um den Gologus in den nächsten Monaten steigen aufgrund der gestiegenen Preise für Energierostoffe und das hat zu einem sehr starken Umschwellen der Marktmeinungen was die Geldpolitik der Notenbanken angeht gesorgt.

00:18:06: wir haben jetzt zum Beispiel wir hatten Ende Februar noch bei der EZB eine Zentsenkung mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eingepreist.

00:18:12: Heute Morgen schaue ich auf den Bildschirm drauf, da sind drei Tinserhöhungen H.V.

00:18:16: Basispunkte bis Ende dieses Jahres eingepreist und auch die ECB selbst hat letzte Woche sich dahingehend geäußert, dass sie durchaus die Lage beobachtet haben, wenn die Tinsen jetzt erhöhen könnte statt zählen.

00:18:25: Die fährt zum Beispiel im USA auch, da waren zwei Tins erhöhung langer eingepreist aber schon mal zweieinhalb.

00:18:30: Jetzt

00:18:30: momentan da keinerlei Tinsbewegung mehr fürs Jahr sechsundzwanzig reingepreist.

00:18:34: also in anderen Worten Gold pfalt keine Tinsenden, Gold pfalts keine Dividenden und das bedeutet,

00:18:41: Jetzt

00:18:41: ein

00:18:42: Nachteil hat, weil weltweit steige Zinsen und Renditen ist Schatzenein.

00:18:46: Darauf haben wir unsere Lebenserleidung.

00:18:47: Und da ist der Gegenwind der Gold ins Gesicht.

00:18:51: Der Zweite ist gold hat letztes Jahr fünfzig Prozent zugelegt.

00:18:54: dieses Jahr bis Ende Februar auch eine ganze Menge und sehr viele Nestoren waren gezogen dazu ihre gewinnbringenden Positionen zu verkaufen, um halt damit Verluste an anderen Markzige-Medien abzudecken.

00:19:05: Zum Beispiel für Margincalls oder ähnliches, wenn wir einen Termin merken.

00:19:09: Tässig ist und da hat sich dann Gold angeboten weil es sehr leicht für die jeweiligen.

00:19:12: Wir sehen auch sehr starke Zerkäufe immer noch von so Dörgengarn mit Pädifikaten also ETFs wie wahrscheinlich daher Röhren, was Investoren auch in andere Ecken der Märkte momentan Geld verlieren und diese Löcher damit zu Gold Verkäufe stopfen, weil da diese Positionen zumindest schon in die Metzner gekauft und noch eine Gewinnzone drin sind.

00:19:30: Also wir sehen Verkäucher zur Gewinnung von Liquidität.

00:19:32: Man bekommt ja Dollar dafür, wenn man einen Gold verkauft.

00:19:34: Bestimmt auch viele, wie die US-Dollar bauen.

00:19:36: Wir sehen steigende Zinsen und Renditen.

00:19:38: Und vielleicht ganz zum Abschluss auch als Dritter ist es zu Wahrbanken.

00:19:41: die Rüchte über die Ticker das auch eingenoten Bangen momentan im Goldmarkt aktiv sind.

00:19:45: also die Türkei wird immer wieder genannt.

00:19:47: Die Managern ihr Goldportfolio sehr aktiv.

00:19:50: sie vererkaufen Haufen und nicht so, dass sie nur kaufen.

00:19:52: Das hat den Toller liegen, sondern die managern das richtig mit an-und-herkauf.

00:19:57: Und da gibt es wohl Hinweise, dass in der türkischen Rotenbank momentan Verkäufer auf dem Goldmärkten sein könnte.

00:20:02: und überlegen uns halt auch weiter einen Rotenbacken momentan verkaufen um damit dort zu generieren, die für irgendwelche anderen Zwecke benötigt werden zum Beispiel für Erdölchen.

00:20:13: Treffen Sie folge Hellmeier, Björn Paffradt und Florian Grumes sowie weitere Rohstoffprofis Am zehnten und elften April auf der Rohstoffmesse Hamburg, in der Messehalle Hamburg-Schnellsen.

00:20:25: Jetzt

00:20:25: gratis Eintrittskarte sichern!

00:20:46: Amadeus Fire, eine Firma die sich mit Weiterbildung und Personaldienstleistung beschäftigt in Deutschland.

00:20:54: Und hier einer der Marktführer ist wenn es darum geht Qualifikationen im Kaufmenschen- und IT Bereich entweder zu suchen oder zu finden oder zu trainieren und zu qualifizieren.

00:21:05: Willkommen beim Börsenrad!

00:21:05: Hier ist Andy Groß.

00:21:07: ja auch für den Marktführern war offensichtlich ein schwieriges Jahr.

00:21:11: Wie liefen denn jetzt die einzelnen Segmente?

00:21:14: Personaldiensteleistungen, Weiterbildung?

00:21:17: Wie ist da der Status quo und was eigentlich noch wichtiger ist?

00:21:20: Wie sind da ihr Ausblick.

00:21:22: Der Status quo, gut wir haben es angerissen beide Bereiche unter Druck.

00:21:26: deswegen gehe ich vielleicht noch mehr auf den Ausblick weil das Ergebnis des tatsächlichen Geschäfts waren die eben angesprochenen vierzehn Millionen operatives EBIT A und unterm Strich ein negatives Ergebnis pro Aktie.

00:21:42: Ein attraktiveres Bild möchte ich mal sagen.

00:21:45: Wir gehen davon aus, dass wir die Ergebnisse steigern können in diesem Jahr und vorweggeschoben.

00:21:50: Gehen wir nicht davon aus das sich das Umfeld tatsächlich verbessert.

00:21:54: also die schwache wirtschaftliche Lage sixundzwanzig und auch die zurückhaltende.

00:22:00: das zurückhalten agieren unserer Kunden der Unternehmen Deutschland.

00:22:03: Das haben wir unverändert angenommen.

00:22:06: Wir haben im Belauf des letzten Jahres viele Hausaufgaben gemacht auf der Kostenseite Und wir sehen es so, dass in der Personaldienstleistung wir was das Geschäftsvolumen betrifft an Boden finden.

00:22:17: Aber hier die Ergebnisse im Sächsenzwanzig unter der Annahme dieses schwierigen Umfeldes durch das ganze Jahr hindurch nur auf den Niveau fünfundzwanziger wiederholen können.

00:22:28: Das ist eher Umsatz und Ergebnis Korridor, den wir hier prognostiziert haben.

00:22:32: Im Weiterbildungsbereich positiver.

00:22:35: Gerade in der geförderten Weiterbildung sehen wir ein sich verbessendes Marktumfeld.

00:22:41: Es ist in den Indikatoren für uns auch bereits sichtbar, gehen hier davon aus dass wir die Ergebnisse deutlich positiv beeinflussen können.

00:22:50: dazu kommt das ich habe das gerade schon erwähnt wie er im letzten Jahr eine Restrukturierung durchgeführt haben einmaligt das Ergebnis nochmal mit sechs Millionen belastet hat.

00:22:59: Also hier von einem marginalen Ergebnis, was wir nur und spreche jetzt immer von diesem operativen Betriebsergebnis, von einem marginalen Ergebnis, die da einen deutlichen Schritt nach vorne und den Schritt zurück

00:23:11: zu

00:23:12: einer profitablen, nachhaltigen Situation so dass wir in Summe sagen, dass wir im Korridor zwanzig bis ein dreißig Millionen Ergebnis liegen sollten also durchaus deutlich über den vierzehn Millionen wie wir in fünfzwanzig gesehen haben.

00:23:26: Wie sieht es aus mit der Liquidität?

00:23:28: Reicht Ihnen das Geld noch für längere Krisen.

00:23:31: Der Free Cash Flow ist mit siebzehn Millionen zwar positiv, aber natürlich in Stadten seiner selbst wenn ich die Jahre zuvor vergleiche.

00:23:38: wie gehen Sie um damit?

00:23:39: Wir gehen damit um mit steigenden Ergebnissen möglichst in sechsundzwanzig damit auch wieder mehr free cash und vielleicht auf etwas Zurückführungen der Fremdverschuldung auf der einen Seite.

00:23:49: auf der anderen Seite haben wir aber auch eine rebellierende Kreditlinie zur freien Verfügung deutlich Headroom auch noch wäre, die auch sehr lang laufend angelegt ist.

00:24:00: Also insofern habe ich da keine Sorgenfalten.

00:24:03: der Punkt ist aber das es bei uns gewohnte Situationen in der Vergangenheit war sehr viel Cash auch kroduzieren zu können aus unserem Geschäft und aus unserem Geschäftsmodell und dahin wollen wir natürlich zurück über steigende Ergebnisse auch hier zu konvertieren wiederum in einen besseren Cash-Log.

00:24:20: Das Jahr zwanzig fünfundzwanzig war eines der schwierigsten.

00:24:24: Das Positive, es ist vorbei.

00:24:26: Es liegt hinter uns das Jahr sechsundzwanzig.

00:24:28: Liegt vor uns Robert von Wulfing der Vorstandsvorsitzende der Amadeus Fire.

00:24:33: Danke fürs Interview!

00:24:41: Fassen wir kurz zusammen, der Markt bleibt im Bandes nach Ostkonflikts und reagiert sensibel auf jede neue Schlagzeile.

00:24:47: Der Ölpreis treibt die Inflationserwartungen und hält damit die Zinssorgen wieder hoch.

00:24:53: Gleichzeitig wächst die Angst vor einer Starkflation in Europa.

00:24:57: Solange hier keine Entspannung kommt bleiben die Börsen nervös und anfällig.

00:25:01: Ich bin an die Großgestimme von Börsenradio.de und wenn auch Ihnen dieser Podcast Orientierung gibt, dann bewerten Sie uns bitte jetzt mit fünf Sternen und empfehlen sie uns

00:25:34: weiter!