00:00:07:
00:00:12: Also als erstes gilt, wenn man rasiert wird hält man still.
00:00:16: Ja das ist was meine ich damit?
00:00:17: also dass es physisch wenn man rassiert wird dann sollte man sich möglichst wenig bewegen sonst tut's nämlich weh und an der Börse ist es so ähnlich.
00:00:24: also dieser erste Schock.
00:00:25: auf ersten Shocks auf ersten Korrekturen würde ich nicht handeln weil das meistens natürlich erstmal schwer einzuordnen.
00:00:32: isst das nur kurzfristig oder dauert es länger?
00:00:37: Heute ist EZB Donnerstag, der neunzehnte März zwanzig- sechsenzwanzig.
00:00:43: Der Zins bleibt bei zwei Prozent.
00:00:46: Der DAX bricht teilweise drei Prozent ein heute und fällt unter dreieinzwanzigtausend Punkte.
00:00:52: Am Schluss hat der DAX minus zweikommer acht Prozent, zweiundzwanzichtausend achthundertundvierzig Punkte.
00:00:59: Mein Name ist Volker Schilling.
00:01:00: ich bin Gründer und Vorstand der Greifkapitalmanagement AG in Freiburg im Preiskau und unter anderem auch für den Blick auf die Kapitalmärkte verantwortlich.
00:01:38: Das sind durchaus Preise, wo wir sagen würden.
00:01:40: Die haben wir zuletzt vor einigen Jahren gesehen und das wird Konsequenzen haben, egal wie weil wir werden ja die Inflationszahlen, die wir jetzt Ende März bekommen werden erst sehen.
00:01:54: Und das lässt sich ziemlich einfach ausrechnen.
00:01:56: Wo waren wir vor zwölf Monaten im Ölpreis?
00:01:58: Wo stehen wir in der März im Ölvollkreis?
00:02:01: Da lässt sich schnell ableiten dass die hochgehen werden.
00:02:05: Frau Lagarde hat übrigens heute Nachmittag, sie geht von zwei Prozent aus.
00:02:09: Wir waren ja in Europa jetzt bei eins Komma Sieben.
00:02:11: Sie geht bei den nächsten Zahlen von Zwei Prozent aus und je länger das anhält, desto höher müssen wir damit rechnen weil es sogenannte zweitrundendeffekte gibt.
00:02:19: also teures Öl sorgt eben auch ich habe es vorhin schon genannt beispielsweise für teure Düngemittel Sorgt beispielsweise auch für teurere Nahrungsmittel.
00:02:27: Das heißt da sind mehrere Effekte hinten dran die ja wiederum auch alle inflationswirksam sind und deswegen wird es ein heißer Sommer werden bezüglich der Inflation, weil die Notenbanken dann nicht mehr in der Lage sein werden Zinssenkungsideen zu verfolgen.
00:02:46: Deswegen werden sie im besten Fall sowie jetzt nur die Füße stillhalten.
00:02:50: Im schlechtesten Fall werden Sie die Zinsen aber auch wieder erhöhen.
00:02:54: Der deutsche Aktienmarkt ist am Donnerstag kräftig unter Druck geraten.
00:02:58: Auslöser waren die wachsenden Konjunkturen Zinssorgen im Zuge der neuen Eskalationen im Irankrieg, nach Angriffen auf Energieanlagen im Iran sprang der Ölpreis erneut nach oben und damit Wuchs an den Märkten sofort die Sorge vor noch höherer Inflation.
00:03:17: Der Dachs rutschte im Tagesvorlauf zeitweise mehr als drei Prozent ab, bis auf Zweiundzwanzigtausend Siebenhundertneunundfünfzig Punkte und fiel damit klar unter die Marke von Dreiundzwanzigtausenden Punkte.
00:03:28: Nach dem ECB-Entscheid erholte sich der Markt nur leicht.
00:03:31: zum Handelsschluss stand ein Minus von zwei Komma acht Prozent bei Zweiandzwanzichtausende Achtundundvierzig Punkten.
00:03:38: Der Osthochs Fünfzig verlor zwei Prozent, fünftausen sechshundertunddreihundzwantzig Zähler.
00:03:44: Die ECB liest den Leitzins wie erwartet unverändert bei zwei Prozent.
00:03:49: Gleichzeitig machte sie klar, dass sie die steigenden Inflationsrisiken sehr genau im Blick hat.
00:03:54: Genau das verunsicherte Anleger zusätzlich – denn höhere Energiepreise könnten den Spielraum der Notenbanken für Zinssenkungen weiter einschränken.
00:04:04: Am Markt wächst einfach die Sorge, dass die Phase sinkender Zinsen ober ist
00:04:09: vorbei!
00:04:10: Die Immobilienwerte gehörten zu den größten Verlieren, wo Novia brach um
00:04:14: zwölf
00:04:15: Prozent ein.
00:04:16: Der Markt reagierte nervös auf die Ankündigung des neuen Chefs Luca Mucic – die hohen Verschuldungen des Konzerns angesichts steigender Zinsen deutlich abbauen zu wollen.
00:04:26: Das kam bei Anlegern nicht
00:04:28: gut an!
00:04:29: Mein Name ist Edgar Walk und ich bin Chef-Volkswirt bei Metzler Asset Management.
00:04:33: Wie viel Iran steckt Aktuell wirklich in der Börsenlage?
00:04:36: Und wie viel ist einfach Nervosität?
00:04:39: Öl ist der Oberbefehlshaber gerade.
00:04:42: Wo stehen wir denn jetzt zum Zeitpunkt unseres Intifuss an den Börsen?
00:04:45: DAX
00:04:45: ist jetzt unter zweizehntigtausend Punkte gefallen und Ölpreis der Marke brennt auf knapp hundertzwanzig Dollar gestiegen.
00:04:53: Was heißt das jetzt?
00:04:54: Diskutieren wir mal zwei Szenarien Ein Szenario, wenn es gar nicht mal so lang dauert Und das nächste Szenarium Wenn's weiter eskaliert.
00:05:02: Starten wir mal, wenn sich die Lage beruhigt und der Krieg bald endet.
00:05:06: Bekommen wir dann eine Erleichterungsrelle oder ist es vielleicht nur ein kurzes Aufatmen?
00:05:10: Ich denke schon dass wir da ne sehr große Erlechterungs-Relle bekommen weil tatsächlich historisch man beobachten kann das bei geopolitischen Ereignissen in der Regel die Börse nur einen Woche bis zwei Wochen reagieren und sich dann relativ schnell erholen.
00:05:25: außer die geopolitische Eregnisse treffen den globalen Energienmarkt.
00:05:29: Dann haben wir längere Kulturphasen Und tatsächlich werden wir jetzt mal die Invasion des Iraks in Kuwait und die amerikanische Reaktionen darauf damals, anfangs in den Ninja zu neunziger Jahre betrachten oder den Ölpreischocken in siebziger Jahren.
00:05:41: Dann hatten wir am Aktienmarkt nach drei Monaten und zwölf Monaten Korrekturen von minus fünfzehn bis minus vierzig Prozent.
00:05:49: Das heißt also, solange der Iran-Konflikt andauert und länger erandaut, desto größer würde die Historie sagen wird das Korrektorrisiko im Aktienmarkt und es kann dann auch sehr substanziell ausfallen?
00:06:01: Das ist schon eine wichtige Statistik, sagen Sie es nochmal.
00:06:03: Eine Korrektur zwischen vierzehn und?
00:06:06: Nicht zwischen fünfzehnt Prozent das war jetzt in den neunziger Jahren und vierzig Prozent das waren in siebziger Jahre.
00:06:11: Die länger
00:06:13: die Krise anhält am Ölmarkt, am globalen Energiemarkt und je stärker der Ölbrei steigt desto größer das Kulturrisiko bei Aktien.
00:06:23: Der Goldpreis präsentiert von der Rohstoffmesse Hamburg.
00:06:32: Der Preis für das Industriemittel fällt um zwei Komma fünf Prozent, belastet von der strafferen Haltung die US-Notenbank
00:06:40: und
00:06:40: vom starken Dollar.
00:06:42: Auch Gold gerät unter Druck und verbilligt sich um fast fünf Prozent auf viertausend fünfhundert
00:06:51: vierneunzig US-Dollar je fein uns sind.
00:06:59: Björn Pafrat, Florian Gromes zu weiteren Rohstoffprofis am zehnten und elften April auf der Rohstoffmesse Hamburg in der Messehalle Hamburg-Schnellsen.
00:07:09: Jetzt gratis Eintrittskarte sichern unter rohstoffmesse-hamburg.de.
00:07:15: Wir machen Börse hörbar und verständlich!
00:07:19: Warum ist Brand?
00:07:20: Da blüht ihr also weit auseinander?
00:07:23: Die Amerikaner sind Ölexporteure eigentlich, sie sind eigentlich Ölautark.
00:07:29: Ja, und die Europäer sind es nicht.
00:07:31: Die Europäen sind angewiesen darauf, dass sie Öl aus ihren eigenen bescheidenen Quellen oder eben auch aus anderen Quellen bekommen, auch aus den USA bekommen.
00:07:41: Und die Amerikaner können sich selbst versorgen und können damit natürlich auch – das ist das was die Amerikane aus meiner Sicht gerade tun – Einfluss zu nehmen auf Ihren Ölpreis!
00:07:52: Der ist günstiger weil Sie über eigene Reserven verfügen Weil sie über Fracking verfügen, weil Sie auch über die Möglichkeit verfügen bis hin zu... Ich sag mal Trump ist dafür bekannt dass er unorthodoxe Maßnahmen ergreift.
00:08:07: Ich kann mir vorstellen wenn er den Konflikt weiterführt das er sogar über Ölpreisdeckelungen nachdenkt dass er vielleicht Konzerne zwingen wird an amerikanischen Tankstellen Das Öl günstiger auszugeben als sie es für den Export benutzen.
00:08:22: ich kann mir sogar vorstellen dass er kurz vor den mithörmwahlen Checks verschickt.
00:08:27: Tankchecks verschickt die Mitbürger in den USA, um sich und den Bürgern Vorteile zu verschaffen.
00:08:34: Also da ist der Erfindungsreichtum sehr groß, während die Europäer darauf angewiesen sind dass wir einen freien Markt und einen freie Handel haben.
00:08:44: und an einem freien Markenfreien Handel bildet sich freie Preise und darum spiegelt sich dieser Konflikt bei uns in deutlich höheren Ölpreisen wieder.
00:08:53: Vielleicht darf ich das noch ergänzen?
00:08:55: Ja.
00:08:56: Der Punkt, das was die deutsche Regierung gerade macht der Bevölkerung vorzugaukeln man könne dadurch das Tankstellen nur noch einmal am Tag die Preise erhöhen dürfen und dergleichen auch etwas für die Bevölkerung tun da wäre ich sehr vorsichtig.
00:09:09: ja immer da wo sich der Staat in solche Breistbildungsmechanismen einmischt kommt es eben meistens nicht zu Verbesserungen.
00:09:16: also hätte der deutsche Staat wirklich das intrinsische Interesse das Tanken zu verbilligen an den Zapfsäulen für seine Bürger dann könnte er das durch ein leichtes Tun, indem er seine eigene Besteuerung verändert auf den Benzin- und Dieselpreis.
00:09:31: Aber nicht dass er den Tankstellen sagt, ihr dürft nur noch einmal am Tag dem Preis verändern!
00:09:35: Ich wage mal die Prognose, dass das sogar im Durchschnitt zu teureren Benzinpreisen führen wird.
00:09:41: Diese Maßnahme, weil natürlich die Tankstellen vorsichtiger angehen werden und eher einen etwas zu höheren Preis ansetzen werden wenn sie auch nur einmal am tag einen preis senken dürfen.
00:09:56: Und es gibt ja drei verschiedene Steuern auf den Diesel- und Benzinpreis.
00:10:01: Das muss man mir auch sehen.
00:10:02: Starten wir mit Firmenmeldungen, Kontron ist im SDAX zeitweise abgestürzt.
00:10:07: Die Aktie verloren der Spitze, dass es um die Höhe von neun Prozent sind.
00:10:11: Auf die Höhen von sechszehn Euro und um die Dreißig Cent.
00:10:14: Das ist der tiefste Stand seit November zwanzig vierundzwanzig.
00:10:18: Ein klaren Auslöser für den Kursrutsch gab es zunächst nicht!
00:10:22: VW zahlt seinen Tarifbeschäftigten trotz Krise für zwanzig vierundzwanzig eine Einmalzahlung von rund eintausend zweihundertfünfzig Euro brutto.
00:10:31: Davon profitieren die Mitarbeiter der Volkswagen AG und der Volkswagen Sachsen GmbH.
00:10:37: Der Konzern begründet die Prämie mit den Leistungen in der Belegschaft im laufenden Umbau.
00:10:41: Es hängt also alles am Ölpreis, welche Zinalen gibt es da?
00:10:45: bis wohin?
00:10:46: ist ne gewisse Schmerzgrenze bei öl okay?
00:10:49: müssen hier noch mal differenzieren.
00:10:50: Und zwar im Moment spielt der Ölmarkt auch, dass Donald Trump bald ein Energie-Exportverbot verhängen wird.
00:10:57: Also dass die Amerikaner dann kein Öl mehr exportieren werden und keinen Erdgas damit die Energiepreise in den USA wiederfallen.
00:11:04: Wir sehen heute Morgen das amerikanische Öl.
00:11:07: West Texas Intermediate ist immer noch hunderthunderdollar und wir sehen das europäische bei knapp hundertzwanzig Dollar.
00:11:13: also der Markt spielt schon dieses Thema dass praktisch die Amerikaner uns jetzt auch vom Öl abschneiden und vom Erdgas nicht nur der Nahe Osten.
00:11:20: Also gerade Europa und Asien könnte da eine sehr schwierige Lage kommen, das muss man nochmal im Hinterkopf behalten.
00:11:26: Ansonsten haben wir im Moment vier Szenarien tatsächlich für den Iran-Konflikt.
00:11:31: Das beste Szenario ist, dass es relativ zeitnah zu einer Einigung kommt, zu einer Lösung des Konflikts, dass die Straße von Normus wieder geöffnet wird Öl und Erdgas wieder fließen, dann werden wir natürlich eine sehr schöne Erholungsfälle bekommen.
00:11:44: Und dann haben wir geschwitzt jetzt einige Zeit aber ohne größeren Schaden für unsere Wirtschaft, die Weltwirtschaft oder die Aktienmärkte.
00:11:52: Sehen wir leider im Moment nicht diese Wahrscheinlichkeit?
00:11:55: Wir sehen eher das die Straße von Homus länger geschlossen bleiben könnte.
00:12:02: Da wäre das Positiv-Szenario, dass wir vielleicht bis Mitte April wieder eine Öffnung haben.
00:12:08: Militärisch erzwungen sozusagen und das Negativ-Scenario, daß wir noch drei bis sechs Monate in der Schließung der Straße von Hummus haben.
00:12:16: Dann müssten wir mit dem Ölpreis über Hundertfünfzig Dollar rechnen, gleich sogar Richtung zweieinhalb Dollar und dann würden wir auch von der globalen Rezession sprechen.
00:12:23: Da wären wir erst eher an dem Szenario des Siebzigerjahres wo der Aktienmarkt vierzig Prozent damals boibiert hat.
00:12:29: Von daher ist es ganz entscheidend, dass die Straße von Hummus jetzt relativ schnell wieder geöffnet werden kann.
00:12:36: Swatch
00:12:36: warnt vor dem starken Franken.
00:12:38: Konzernchef Nick Hayek sagte der Wechselkurser inzwischen so extrem das industrielle Produktion in der Schweiz immer schwieriger werde.
00:12:47: Er wirfte Schweizer Nationalbank vor gegen die Frankenstärke zu wenig zu unternehmen.
00:12:53: Die Großbank HSBC prüft laut Bloomberg einen möglichen Stellenabbau von bis zu zwanzigtausend Shops.
00:12:59: Das wären bis zu zehn Prozent der weltweit rund zweihundert tausend Beschäftigten.
00:13:04: Hintergrund ist dem Bericht zufolge ein Umbau des Geschäftes unter stärkerem Einsatz von KI.
00:13:11: Mein Name ist Ham Bandholz, ich bin Professor für Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftspolitik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Kiel.
00:13:18: Dieses Sondervermögen?
00:13:18: Wie würden Sie es definieren?
00:13:19: Sonders Schulden?
00:13:20: ist das wirklich Wachstumsmotor oder am Ende eher ein buchhalbtherischer Spurwechsel- oder kreative Buchhaltung?
00:13:26: Vieles von dem.
00:13:27: Im Namen finden wir nicht gut den Volkswirt kein ... mein Kollege aus Marketing würde das besser können aber ... Aber was sie danach gesagt haben, ist es vieles.
00:13:35: also Es ist wachstumfördernd ohne Zweifel Wenn der Staat fünfhundert Milliarden oder sogar eine Billion Euro mehr ausgibt über den Wissenzeitraum, das spürt man im Wachstum.
00:13:44: Die Frage ist halt nur... Ist es ein kurzfristiger Wachsumsimpuls?
00:13:47: Das ist dann wenn's für konsumative Zwecke ausgegeben wird.
00:13:50: Oder haben wir einen längerfristigen Wachslumsimpulz?
00:13:53: und nur wenn wir einen langerfristigen wachslungsimpuls haben können wir rechtfertigen dass wir in zukünftigen Generationen diese Verschuldung aufheizen.
00:14:00: Wenn wir Verschulungen aufnehmen und dafür nur kurzfristig die Staatshaushalte am Leben halten, dann können wir nicht rechtfertigung ökonomisch buchhalterisch wie auch immer politisch, dass die nächsten Generation dafür zahlen wollen.
00:14:11: Das können wir nur dann machen wenn wir investieren und diese investiven Projekte dann auch noch die nächsten zwanzig dreißig vielleicht mehr Jahre den Bürgerinnen und Bürgern was bringen.
00:14:19: Und das ist genau die Sorge, wir haben ja diese Woche, ne letzte Woche waren es zwei wichtige Studien bekommen vom IFO-Institut von dem Institut der Deutsche Wirtschaft, die suggerieren UNISONO dass ich sage mal vorsichtig der Großteil, ja wirklich überwiegende Großteil dieses Programms eben nicht für investive Zwecke ausgegeben wird sondern um Haushaltslöcher zu stopfen und den Staatskonsum nach oben zu bringen.
00:14:41: Alibaba enttäuscht bei seinen Quartalszahlen.
00:14:44: Der Umsatz stieg nur um einen Prozent auf zwei Hundert vierundachtzig Milliarden Waren und liegt damit unter den Erwartungen von zweihundert neunzig Milliarden.
00:14:54: Der Gewinn brach um sechsensechzig Prozent, auf fünfzehn Prozent sechs Milliarden Warn ein.
00:15:00: Die
00:15:00: Aktie verlor vorbößlich in den USA um fast vier Prozent!
00:15:05: ZF, der Autocelieferer ist im Jahr- und Jahrzehnte noch tief in die roten Zahlen gerutscht.
00:15:11: Der Verlust verdoppelt sich auf zwei Komma ein Milliarden nach gut eine Milliarde im Vorjahr.
00:15:17: Die Eigenkapitalquote sank zu gleich um mehr als fünf Prozentpunkte auf dreizehn Komma drei Prozent.
00:15:23: Wir hatten ja gerade Notenbank Sitzungen.
00:15:25: alle haben die Füße stillgehalten die ECB die Fed.
00:15:28: warum?
00:15:29: weil sie selbst nicht einschätzen können wie genau die Auswirkungen sein werden.
00:15:33: Aber, und das ist das große Dilemma für diese Notenbänker.
00:15:36: Sie waren eigentlich auf Zinsenkung gepolt in den USA getrieben auch durch politische Forderungen eines neuen Notenbankchefs der auch kommen wird in Europa um einfach die Konjunktur weiter zu stützen und weil man gesehen hat dass die Inflation ja wieder unter die wichtige zwei Prozentmarke gesunken ist.
00:15:53: Frau Lagarde hat in ihrer Rede gerade zum aktuellen Zinsentscheid darüber gesprochen, dass sie selbst auch von strukturell höheren Inflationsraten wieder ausgeht.
00:16:02: Was Zinssenkungen verbietet im Gegenteil?
00:16:05: Wir müssten sogar Zinserhöhungen über Zinzerhöhung nachdenken und das ganz klar wäre aus meiner Sicht der Beginn eines Bärenmarktes.
00:16:14: Ja ja Und es gibt da noch eine ganze Reihe von Notenbanken.
00:16:18: Wer war noch dabei?
00:16:20: Kanada unverändert, Bank of England un verändert, Schweiz un verändert bei den Zinsen.
00:16:27: Also man sieht alle sitzen ein bisschen wie das Kaninchen vor der Schlange und versuchen selbst einzuordnen ob das was wir auch gerade tun zu orakelen wie lange dieser Konflikt noch andauert und wie die Konsequenzen auf Inflationen weltweit sein werden.
00:16:42: Tesla und SpaceX AI wollen trotz eigener Chip-Entwicklung weiter in großen Stil bei Nvidia bestellen.
00:16:49: Elon Musk sagte, Tesla arbeitet zwar bereits am KI chip der fünften Generation, bleibe aber auf Nvidia Prozession angewiesen – das unterstreicht die starke Marktstellung von Nvidia eben bei KI Chips!
00:17:03: Die US-Notenbank hält den Leitzins trotz steigender Ölpreise stabil.
00:17:08: Was war denn die Begründung?
00:17:09: Ich würde
00:17:09: es vielleicht eher anders formulieren, obwohl es Erwartungen für Leitzin Senkungen gab.
00:17:14: Hat die US-Notenbank den Leizins stabil gehalten und hat auch keine Signale gesendet, das bald gesenkt wird.
00:17:19: Da hat sie so ein bisschen die Markterwartung enttäuscht.
00:17:22: Aus Sicht der US- Notenbank ist es so wenn jetzt sehr viel Preis steigt sagen wir mal auf hundertzwanzig Dollar und dort bleibt dann hat man einmaligen Inflationsschuh und die Inflation fällt dann wieder relativ schnell.
00:17:33: Und darauf sollte eigentlich eine Zentralbank nicht reagieren, sondern einfach abwarten, solange es halt keine zweitrunden Effekte gibt und keine steigenden Inflationserwartungen.
00:17:42: Wir sehen auch in den USA im Moment relativ moderate Lohndynamik, wir sehen stabile landfristige Inflitionserwartung.
00:17:49: also die US-Notbank ist tatsächlich in der angenehmen Lage dass sie abwärbt kann das sie nicht anheben muss und auf den Inflacionschub reagieren.
00:17:57: Vielen Dank fürs Zuhören, mein Name war Peter Heinrich.
00:18:00: Ich bin der Gründer des Börsenradios und das ist fast schon dreißig Jahre her.
00:18:04: Hier nochmal – ich sage es fast täglich – eigentlich könnte ich's einmal aufnehmen und dann immer wieder einblenden!
00:18:10: Alle Interviews in Langform gibt's auf börsen radio.de.
00:18:13: Und wenn Sie uns über Podcast-Plattformen hören, Spotify, Apple &
00:18:17: Co.,
00:18:18: dann bitte bewerten sie uns mit fünf Sternen in Ihrem Podcastportal.
00:18:21: und zum Abschluss noch eine Börchenweisheit von Peter Lynch Es geht um Korrekturen.
00:18:27: Mehr Geld ging verloren, weil Anlege auf Korrekturen warteten als in den Korreakturen selbst.
00:18:35: Passen Sie mir auf Ihr Portfolio
00:18:52: auf!