Börsenradio to go

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00:00:07: Das

00:00:12: ist, dass man mehr für Rüstung ausgibt.

00:00:16: Dass es natürlich auch etwas für Ristum muss sehr viel entwickelt werden.

00:00:20: Das war übrigens früher schon so aber da kann man halt jetzt zu überreden.

00:00:24: Früher hat man das eher ein bisschen verschämt verschwiegen.

00:00:28: Die US-Anlege ignorieren den Ölpreisanstieg – das macht der Dachs auch so!

00:00:34: Er steigt null Komma sieben Prozent.

00:00:36: In den USA bahnt sich eine kleine Revolution an, die Börsenaufsicht SIS überlegt, die vierteljährige Berichtspflicht für Unternehmen abzuschaffen.

00:00:45: Worüber hätten wir dann zu berichten und welche Aktien wollen Sie dann verkaufen?

00:00:51: Aber das würde vielleicht auch Ruhe in den Aktienhandel reinbringen!

00:00:55: Was gibt's

00:00:56: noch?!

00:00:57: Der Dolle im Aufwind der ZEW-Index bricht ein.

00:01:01: Besonders spannend ist heute auch ein sehr langes und ausführliches Interview mit Adid Rottliff, dem Gründer von Mensch und Maschine zu dem Rekordjahr.

00:01:10: Die selbst bin wieder zurück aus Wien vom Börsen-Tag der Woche in die Stadt fand und von einer Werksführung am Montag von Wienerberger.

00:01:20: Und so eine Werksführung gibt ja immer besondere Einblicke!

00:01:24: Aus dem Börserradestödel grüßt Peter Heinrich.

00:01:26: Heute ist Dienstag der siebzehnte März zwanzig, sechsundzwanzig.

00:01:30: Mein Name ist Adit Ortleff, ich bin Verwaltungsratsvorsitzender der Menschenmaschine Software SE.

00:01:36: Aus dem Börsenradestuhl grüßt Peter Heinrich.

00:01:38: Die Story ist ganz klar.

00:01:39: die Autodesk Normalisierung nennen was mal so plus Marschenverbesserung macht für zwanzig fünfundzwanzig eine gute Bilanz trotz der Kosten für die Umstellung bzw.

00:01:50: Restrukturierung gibt es ein Rekordergebnis also die Autodestumstellung von Wiederverkauf auf Provision.

00:01:56: darüber haben wir uns ja schon regelmäßig berichtet.

00:01:58: Umsatz runter darf er Ebith Rauf.

00:02:01: Wie stark ist denn der Gewinn in Q-Vier angestiegen und das Gesamtjahr geworden?

00:02:06: In Qvier ist der Gewinner um forty-fünf Prozent angestiegen, also auf Ebith Basis.

00:02:13: Das hört sich sehr gut an aber man muss da zu sehen dass das vorige Q-IV, also das quartal war, wo wir am meisten unter dieser Umstellung durch Autos gelitten haben.

00:02:28: Und wenn man aus dem QIV die Restrukturierung der Kosten rausrechnet, sie haben es gerade erwähnt.

00:02:36: Dann kommt man zu einem noch sehr viel besseren Ergebnis.

00:02:40: aber wir haben darauf verzichtet das jetzt einzeln zu benennen.

00:02:43: Das hätte auch wieder... Hätte mal die ganze Runde mit Wirtschaftsprüche machen müssen.

00:02:47: deswegen haben wir's dabei belassen drauf hinzuweisen dass zum Beispiel bei den Personalkosten über das ganze Jahr der Anstieg zum überwiegenden Teil von diesen nicht operativen Kosten verursacht wurde, so nach dem Motto verdaut ist verdaut.

00:03:04: Also man hat halt darauf geachtet dass alle Kosten die mit Personal Konsolidierung verbunden sind das ist in Europa in manchen Ländern nicht ganz billig, dass sie dann entweder als Kosten oder als Rückstellungen wirklich in der Vier-Zwanziger-Verbilanz drin sind.

00:03:22: Und das ist halt echt besondere, trotzdem gibt es ein rekordgegebnis.

00:03:27: Schauen wir nochmal auf die Details... ...auf die Börsenlage des Tages!

00:03:31: Der Aktienmarkt bei uns in Deutschland hat sich am Dienstag weiterholt.

00:03:35: Er legte zu, schloss Nullkomma sieben Prozent höher, bei dreiundzwanzigtausend siebhundert und dreißig Punkten.

00:03:42: Auch der Eurostox Fünfzig legt die Zuunstiegung um Nullkommer sechs Prozent auf fünftausende siebenhundertfünfundsiebzig Punkte.

00:03:49: Dabei sah es lange nicht nach einem klaren Börsentag aus.

00:03:52: Der Ölpreis zog in der Nacht kräftig an und belastete die Stimmung zunächst erneut, höhere Energiepreise, schönen Inflationssorgen, drücken auf die Hoffnung auf Zinssenkungen und treffen vor allem die konjunktur- sensiblen deutschen Wirtschaftswerte.

00:04:07: Erst mit der freundlichen Eröffnung der WallSuite kamen neue Schwung in den Markt.

00:04:10: Die US-Anlege ignorierenden Ölpreisanstieg weitgehend, deshalb auch Frankfurt.

00:04:15: weil viele Investoren darauf setzen dass die Lage zwar angespannt bleibt aber nicht sofort eine neue Verkaufswelle gibt.

00:04:23: Gleichzeitig steigt die Nervosität vor den Notenbank.

00:04:26: Sitzungen in dieser Woche Fed, EZB, Bank of England und Bank of Japan dürften zunächst abwarten.

00:04:34: Für die Börsen heißt das der Markt bekommt im Moment keine neue Zins-Senkungsfantasie sondern muss mit höheren Energiepreisen und festerem Dollar und schwächeren Konjunktursignalen umgehen.

00:04:45: Genau das zeigt auch der eingebrochene Zeweindex.

00:04:48: Die Erwartungen der Finanzexperten sind deutlich abgesagt.

00:04:53: Das ist ein Wahnsignal, denn Krieg, hohe Energiepreise und Unsicherheiten bremsen Investitionen und drücken auf die Stimmung.

00:04:59: Bei den Einzelaktien fiel Fraport positiv auf!

00:05:02: Die Aktie sprang um fast sechs Prozent nachdem der Flughafenbetreiber mit überraschend guten Zahlen – und mit einem vergleichsweise optimistischen Ausblick um die Ecke kam.

00:05:13: Bei Rüstungswerten zeigte sich ein gemischtes Bild.

00:05:15: Rein Metallgewandel, zero Komma sieben Prozent.

00:05:17: Hensolt gab null Komma zwei Prozent leicht nach

00:05:21: Basenradio-Network AG.

00:05:23: Der Goldpreis präsentiert von der Rohstoffmesse Hamburg.

00:05:26: Kommen wir zu unserem Rohstoffspezialbericht, gold steigt vor der Fettsitzung leicht um nur Komma drei Prozent auf fünftausend und fünfzehn US Dollar je Feinunze.

00:05:36: Aufworrensicht bleibt aber ein Minus von mehr als vier Prozent weil der Ölpreis anstiegt.

00:05:40: die Hoffnung auf baldige Zinssenkung dämpft.

00:05:43: höhere Zins sind schlecht für gold weil das edelmetall keine laufenden Erträge abwirft.

00:05:49: Beim Öl wird der Ton deutlich schärfer, Goldman Sachs spricht vom größten Ölangebotsschock seit Beginn der Aufzeichnung.

00:05:58: Als Gründe nennt die Analyse Störungen bei Exporten aus dem persischen Golf.

00:06:02: okay, Raffinerie ausfällen und geringere Rohölströme durch die Straße von Hormuz.

00:06:09: Okay wussten wir auch schon.

00:06:11: Das trifft aber nicht nur Rohöl sondern besonders stark verteuerten sich raffinerierte Produkte wie Diesel, Chaosinen und Heizöl.

00:06:18: Dazu kommen steigende Frachtraten höhere Erdgaspreise und mögliche Handelsbeschränkungen.

00:06:23: All das könnten die Energiepreise noch weiter nach oben treiben.

00:06:36: Björn Pafrat, Florian Gromes zu die weitere Rohstoffprofis am zehnten und elften April auf der Rohstoffmesse Hamburg in der Messehalle Hamburg-Schnellsen.

00:06:45: Jetzt gratis Eintrittskarte sichern unter www.rohstoffmesse-hamburg.de.

00:06:51: Wir machen Börse hörbar und verständlich!

00:06:54: Mein Name ist Richard Dittrich.

00:06:55: Vielleicht auch bei so einer Kailas Ritsche?

00:06:57: Ich bin jetzt seit fünfzehn Jahren der Börser aktueller Titler Principal Marketing Manager, Director quasi Mädchen für alles was Marketingkunden, Homepage-Vorträge, Blogger-Connectives angeht also relativ reitgesteuertes Aufgabengebiet.

00:07:11: Es wird jedes Jahr was Neues und all das fällt weg bleibt spannend!

00:07:14: Ja wie funktionieren Sie denn?

00:07:16: Also meine These wäre jetzt... Jetzt funktioniert es egal.

00:07:19: wenn jetzt die Berichte so kommt und da hat eine Firma geile Zahlen ist doch völlig egal.

00:07:23: Ist entscheidend auch eher das was Jump morgens mit Choose Social veröffentlicht

00:07:28: oder?!

00:07:28: Die Börse wird beherrscht von Angst und Gier.

00:07:31: Das heißt, es ist sehr viel Physiologie dabei.

00:07:33: Reine Zahlen, reine Fakten sind ein Punkt aber häufig seid trotz allem für viele die Angst ein wichtiger Aspekt.

00:07:40: Und wenn ich einfach morgens zur Fernsehe an sehe und brennende Öltanks oder kaputte Lieferketten feststelle das führt natürlich bei vielen Anlegern zu Angst und vielleicht Panik für Aktionen.

00:07:51: Vieles davon ist sicherlich auch politisch getrieben.

00:07:54: jetzt kann man natürlich sagen was passiert bis zum Mitturmwahl in des Jahres wie immer wieder mal politische Krisen, dass Herr Trump irgendwann sagen kann.

00:08:01: Weil die Wahlen klappen nicht.

00:08:02: also ist ganz böse gesagt aber deswegen jetzt komplett sein Portfolio das man auf Jahre vielleicht sogar Jahrzehnte aufgebaut hat in den Wind zu schlagen ist ja vielleicht die falsche Entscheidung.

00:08:13: Das heißt wenn ich richtig ausgestiegen bin.

00:08:15: also die Zeichen die man sehen konnte wie du vorhin sagtest wer das nicht gesehen hat durchhalten?

00:08:20: Ja oder nachkaufen!

00:08:21: Also es ist keine Beratung kein Empfehlung und meistens sind das die Möglichkeiten

00:08:24: wo wir

00:08:25: Dreimal im Jahrzehnt, die Chance kriegt Feldermarkt bünstig, Positionen aufzubauen.

00:08:29: Ich sag natürlich nicht jetzt sofort einkaufen!

00:08:31: Aber sich einfach überlegen was hat's gemacht?

00:08:33: Einmal

00:08:33: anschauen also eine ähnliche Situation wie den Corona-Zeiten.

00:08:37: Also ich kann nur von mir sagen zu Coronazeiten habe ich dreimal nachgekauft, einmal während dem Fall, einmal fast zum Tiefpunkt, einmal beim Steigen.

00:08:44: klar es hätte auch komplett weiter in einen Keller gehen können.

00:08:48: deswegen sprich war immer davon dass man das Geld investieren könnte wo man auch ein paar Jahre vielleicht so Jahrzehn darauf verzichten kann.

00:08:54: Aber das sind häufig die Dipps, wo man überlegen kann.

00:08:56: Ist es wirklich so schlimm?

00:08:58: Mir ist nur die Börse an den Kursen und an den Preisen weiß macht oder sage ich das meiste, da findet noch viel schlimmeres.

00:09:04: Ich bin bereits in den Preis schon eingepreist.

00:09:06: Und ich schaue mal ob ich vielleicht hier eine andere Aktie jetzt schon einsammeln kann.

00:09:10: nicht alles aber stufenweise.

00:09:13: Oder

00:09:14: ich sage nee, das wird auch viel schlimme weil es wird vielleicht ne Aktion, die dauert noch Jahre Jahrzehnte.

00:09:18: wie gesagt sie haben ein ganz neue Art von Kriegsführung.

00:09:21: wir haben einen lang das mit billigen Mitteln andere Ländern ein ganzes Gebiet angreift, wo die Verteidigung das X-Facher davon kostet.

00:09:28: Deswegen fällt es auch schwer momentan, das Ganze richtig einzuschätzen und die Zukunft zu zeigen.

00:09:33: Aber komplett wie einen Hase vor der Schlange zu stillzustellen gar nichts zu tun hat im Vergangenheit aufgezeigt ist der falsche Weg.

00:09:40: Schauen wir noch auf Firmenmeldungen starten mit der Commerzbank.

00:09:44: Die Commerze zeigt sich vom Vorstoß der Unikredie doch irgendwie überrascht.

00:09:50: Vorstandschefin Bettino Orlob sagte, man habe davon per ad hoc Mitteilung erfahren.

00:09:59: So lange kein konkretes Angebot vorliegt, setzt die Bank weiter auf ihre eigenständige Strategie und verweist auf einen guten Start in Jahr zwanzig sechsundzwanzig.

00:10:08: Die Aktie von TeleSat verlor vorbößlich fast acht Prozent.

00:10:12: der kanadische Satellitenbetreiber berichtet für das Schlussquartal zwanziv fünfundzwantig von weiter anhaltenden Umsatzdruck im Unternehmens- und Rundfunkgeschäft.

00:10:23: Das zeigt, wie schwierig das Umfeld dem klassischen Satellitengeschäft derzeit

00:10:27: bleibt.".

00:10:28: Jetzt hatten sie ja hohe Investitionen in die interne IT – aber ist es nicht ein permanenter Prozess?

00:10:34: Oder ist es auffallend hoch gewesen, zwanzig von

00:10:36: zwanziger?

00:10:37: Na gut!

00:10:37: Die Interne IT-Inn ist etwas ... Man kann sagen, das ist praktisch ein fünfzehn Jahre Zirklus.

00:10:45: Sie müssen es alle fünfzehn Jahre, etwa brauchen sie etwas Neues.

00:10:50: Bei uns ist es im Moment jetzt gerade so gewesen oder wir sind gerade gegen Ende dieses Prozesses dass wir haben ja vor ungefähr fünfzehnt Jahren unser Geschäftsmodell umgebaut von Distributionen also Großhandel mit Autodesk Software auf Direktgeschäft oder Systemhaus wie wir das früher genannt haben.

00:11:12: jetzt die Digitalisierung Und da hatten wir uns eben eine neue, interne Software dazu zugelegt und auch anpassen lassen.

00:11:22: Die ist jetzt eben fünfzehn Jahre alt und jetzt haben wir dann eine neue Generation.

00:11:28: Das haben wir vor drei oder vier Jahren begonnen.

00:11:31: Wir haben verschiedene Konzernfirmen.

00:11:32: Da werden die Konzermfirmen in einer bestimmten Reihenfolge umgestellt.

00:11:37: Interessanterweise ist das was fachlich am komplexesten ist nämlich CAM ist betriebswirtschaftlich das einfachste Modell,

00:11:46: d.h.,

00:11:46: da machen wir es zuerst, die haben also schon vor drei Jahren diese Umstellung gemacht.

00:11:50: und der Zufall wollte ist dass die Umstellung im Bereich Digitalisierung eben grad vor knapp zwei Jahren stattfand und damit ziemlich stark interferiert hat mit dieser Umstellung bei Autodesk.

00:12:04: Das war reiner Zufallsund.

00:12:06: da sind wir jetzt aber auch durch Mit dem jetzt gelaufenen Geschäftsjahr, Jahr zwanzig, sechsundzwanzig ist das nicht mehr im Restitionsbereich.

00:12:15: Sondern da gibt es jetzt eine kleine Abschreibung weil das dann wieder auf fünfzehn Jahre abgestiegen

00:12:19: wird.

00:12:20: Okay.

00:12:21: Ja was spannend dass Sie sagen, fünfzehnt Jahre?

00:12:24: Das erschien mir am Anfang relativ lang aber wenn ich mir an meine eigenen kleinen Unternehmungen anschaue welche Zügeln wir haben ja.

00:12:29: Fünfzehn jahre kommt hin.

00:12:31: Also im Software Bereich ist es sogar so, wir sind ja in der Softwareindustrie und wir sind auch lang genug in die Softwareindustrie um das beurteilen zu können.

00:12:42: Da haben sie sogar faktische Lebenszeiten für Softwareprodukte von dreißig Jahren.

00:12:49: also da können Sie auch hinschauen wo Sie wollen.

00:12:51: Dreißig Jahre ist sozusagen die Standardlebensdauer.

00:12:54: da kann man hinterher dann rummäckeln und sagen als wäre besser gewesen hätte diesen Programmkern schon nach fünfzwanziger oder zwanziger an erneuert.

00:13:03: Aber man tut es nicht und fünfzehn Jahre ist es so oder so nicht.

00:13:09: Das heißt, bei der Aktivierung von Software ist es sogar so dass wir mit diesen maximal fünfzehnten Jahren die sozusagen von den Wirtschaftsprüfern in der Praxis erlaubt werden ist eigentlich zu kurz.

00:13:21: das konnte man am schönsten beobachten am sogenannten Jahr zweitausend Problem.

00:13:27: sie erinnern sich ja beide schon auf der Welt und auch ein bisschen älter.

00:13:33: Und da war es ja so, dass man das Jahr zweitausend Problem ist.

00:13:37: Deswegen entstanden weil es uralte Kovalprogrammierung gab die aus den fünftiger sechzige jahren stammten wo die Jahreszahl nur mit zwei ziffern geschrieben wurde und zwar nicht weil die programmierer damals zu blöd waren zu wissen dass sie mehr als zwei tausend oder beim wechsel zum jahr zweitaussende problem wird Sondern weil sich niemand vorstellen konnte, der in den Fünfzig oder Sechziger- oder auch Siebzigerjahren was programmiert hat.

00:14:07: Dass dieses Programm am Ende des Jahrhunderts – was ja auch im Ende des Jahreshaushalts war – noch in Verwendung ist.

00:14:14: Also daran sieht man es am Plastischsten wie lange Software eigentlich lebt und wie lange es dauert bis Softwarekerne erneuert werden.

00:14:23: Qualcomm startet ein neues Aktienrückkaufprogramm von über bis zu zwanzig Milliarden US Dollar.

00:14:30: Dazu kommt das bereits laufende Programm von über zwei Komma ein Milliarden US Dollar.

00:14:34: Außerdem steigt die Dividend um drei Prozent auf zweiundneunzig Centie Aktien.

00:14:39: Die Aktie selbst reagiert positiv und legt an der Wall Street zeitweise um fast vier Prozent zu.

00:14:45: Lufthansa legt im Streit um die Pilotenrente einen neuen Vorschlag vor, die bisherige Übergangsversorgung soll entfallen?

00:14:53: Dafür könnten die freiwertenden Mittel für die Betriebsrenten, für alle Piloten um bis zu fünfzig Prozent erhöht werden.

00:15:01: Für Beschäftigte kurz vor der bisherigen Regelung soll es Vertrauensschutz geben.

00:15:07: Ja mein Name ist Philipp Gendtut.

00:15:09: Und fassen wir mal ein bisschen zusammen?

00:15:10: Warum ist das so trotzdem ein Thema was verschwiegen wird dann?

00:15:14: Die Scham ist da ganz groß!

00:15:15: Es gibt ja sehr große Dunkelziffer, sehr viele Menschen ... noch nie gesagt haben und auch nie sagen werden.

00:15:22: Ich war selber Opfer mal, ... ... im Jahr zwei Jahrzehnte, also durch schon sehr lange her...

00:15:26: Was

00:15:26: ist ja da passiert?

00:15:27: Ich bin da auch in einen Kryptoscam reingefallen.

00:15:29: Also es war Onecoin.

00:15:30: das wird wahrscheinlich einer oder andere kennen.

00:15:31: Es war eigentlich nach wie vor glaube ich der größte ... ... Krypto-Skandal, Kryptoscam Skandal der Welt.

00:15:36: Mehrere Milliarden Euro sind da verschwunden.

00:15:39: Und ich war damals aber ich das Wissen noch nicht gehabt, muss ich ganz ehrlich gestehen.

00:15:42: Ich wart zwar schon in den IT-Branchen anfangend.

00:15:44: Ende von der Lehre hatte die Technik natürlich im Kopf, aber diese Psychologie noch nicht!

00:15:48: Und auch die Finanz.

00:15:50: Wieso hast du da verloren?

00:15:51: Ja, es waren so, glaube ich, zwei, drei Tausend Euro.

00:15:53: Das sage ich für damals viel Geld heute und natürlich auch immer noch viel Geld... Aber

00:15:57: du warst Lehrling ne

00:15:59: Ausbildung oder

00:15:59: wie heißt das hier in Österreich?

00:16:00: Ja Lehrer, genau.

00:16:02: Das ist schon viel Geld!

00:16:03: Also Charme.

00:16:04: D.h.,

00:16:04: die Leute sagen Ich verrate es lieber nicht.

00:16:07: Behalt dich für mich.

00:16:08: Und weil wir uns eigentlich genau das Gegenteil machen müssten, der Spannende ist Wir haben ja unserem Vorschlag mal am Telefon unterhalten gesagt Du hältst nach einem Vortrag und du bist dir sicher Wenn du nachher die Frage stellen würdest, wär's schon drauf reingefallen.

00:16:18: Niemand würde die Hand heben oder ganz wenig, obwohl da wahrscheinlich zehn Prozent schon drin sitzen.

00:16:22: Also wie groß ist diese... Dunkelziffer?

00:16:24: Das ist schwer zu sagen!

00:16:25: Ich kann es dir nicht sagen ich weiß das nicht.

00:16:27: Es ist auf jeden Fall also prozentär.

00:16:29: gesehen was man so von verschiedenen Statistiken und Studien liest sind wir wahrscheinlich bei der Sechzig-Siebzig-Achtzig-Prozent-Dunkelziffer

00:16:35: Und dann lohnt sich's ja auch gar nicht zur Polizei zu gehen, oder?

00:16:38: Doch!

00:16:38: Das lohnt sie immer weil Das Wichtigste oder die beste Immunition von den Betrügern ist, dass man nichts sagt.

00:16:44: Sie können mit dieser Masche weitermachen und weitere ahnungslose Leute reinziehen.

00:16:48: Und am Ende des Tages gibt es riesige Ermittlungen von Länderübergreifenden, staatüberggreifenden Organisationen.

00:16:55: Man hat vielleicht die Chance... andere zu retten, indem man so ein Ding dicht macht.

00:16:59: Das Geld ist wahrscheinlich ewig aber mit viel Glück in der Pole oder wie wir arbeiten jetzt...

00:17:03: Genau zum Beispiel.

00:17:04: ja!

00:17:04: Wo kommen die meisten her?

00:17:05: Die meisten Betrüger?

00:17:06: Habt ihr das schon rausgefunden?

00:17:07: Also dass ich sie so kenne, ist meistens aus dem Osten Afrika, Asien eher in die Richtung.

00:17:13: Das ist so die Haupt-Nordkoreas.

00:17:15: auch da ist es eher in Richtung Osten rüber also alles in Richtung Asien, Osten und Afrika.

00:17:20: Also keine Chance an das Geld daran zu kommen.

00:17:22: Sehr schwer!

00:17:23: Vielen Dank fürs Zuhören.

00:17:25: Das war die Börse in Kürze.

00:17:26: In langform gibt's alles auf börsenradio.de.

00:17:30: Wenn Sie uns hören über die Kanäle wie Spotify und Apple, dann bewerten sie uns mit fünf Sternen im Podcast Portal.

00:17:38: Und zum Abschluss noch ein Spruch von Warren Buffett.

00:17:41: Er sagt es ist viel besser ein wunderbares Unternehmen zu einem fairen Preis zu kaufen als ein faires Unternehmen zu einen wunderbaren Preis.

00:17:51: Passen Sie mir auf Ihr Portfolio auf!

00:17:54: Viel Erfolg.

00:17:56: Ich habe wieder Spaß gemacht.

00:17:57: Schönen

00:18:14: Dank!