Börsenradio to go

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00:00:07:

00:00:11: Das Öl stand in der Nacht zum Montag bei fast hundertzwanzig US-Dollar.

00:00:16: Dazu ausführlich gleich mehr!

00:00:18: Die Wall Street startet tiefrot, Dow Jones mit fast zwei Prozent im Minus.

00:00:23: endlich mal eine normale Reaktion die man verstehen kann.

00:00:26: Der Dachser holt sich wieder.

00:00:28: Er startete am Montag mit minus zwei Komma fünf Prozent.

00:00:31: Zum Handelsschluss nur noch minus null Komma acht.

00:00:34: Aus dem Börsenrade-Studio meldet sich Peter Heinrich.

00:00:37: Heute ist Montag, der neunte März, zwanzig, sechsundzwanzig!

00:00:41: Ja hallo mein Name ist Markus Herrmann.

00:00:43: ich bin Foremanager bei der Leus AG und bin für die beiden Fonds Leus Premium Dividende und Leus premium Deutschland verantwortlich.

00:00:50: aus dem Bösenradestudio grüßt Peter Heinreich.

00:00:53: an den Finanzmärkten bestimmen massive Risikoerversionen.

00:00:57: das geschehen Die Konjunkturfront bröckelt unerwartet schnell da sich im Iran Krieg eine dynamische Eskalation ergibt.

00:01:05: Man sieht es am Ölpreis, der geht durch die Decke in der Nacht.

00:01:08: mehr als einhundertfünfzig US-Dollar pro fass?

00:01:11: Wie ist jetzt die Lage an den Börsen?

00:01:13: und wenn man auf den Dach schaut, der hat auch am Anfang jetzt am Montagmorgen eine Bremsspur von minus zwei Komma fünf Prozent.

00:01:20: Ja, die Nervosität ist natürlich hoch.

00:01:22: das ist ja ganz klar Wenn Volatilitäten ausgelöst werden bei bei Rohstoffen, bei Verkehrswegen und bei Aktienursen.

00:01:30: Dann ist dementsprechend die Nervosität hoch.

00:01:34: Jeder weiß natürlich, es ist alles eine Frage dessen wie lange der Konflikt dauert.

00:01:39: Es ist denke ich recht unwahrscheinlich, dass wir hier über Magnituden sprechen, die jetzt in der Ukraine zu beobachten sind.

00:01:47: Dass wir hier mehrere Jahre im Krieg sein werden ohne eine Lösung.

00:01:51: aber jüngst übers Wochenende hat sich auch abgezeichnet, das ist keine sehr kurzfristige Lösung.

00:01:56: geben wird höchstwahrscheinlich.

00:01:58: Was mich persönlich optimistisch stimmt, was die Dauer des Konflikts angeht ist das im Moment ja alle Seiten eigentlich nur verlieren.

00:02:07: Jeder weiß am Ende des Tages muss wahrscheinlich ein Kompromiss gefunden werden.

00:02:11: Die USA hat keinen Interesse an einem hohen Ölpreis.

00:02:14: Trump mit den Midterm Elections schon gar nicht.

00:02:17: Der Amerikaner ist ja da recht einfach gestrickt in seiner Weltanschauung.

00:02:22: Wenn es ihm persönlich an den Geldbeutel geht, dann findet er eben den Grund dafür nicht gut.

00:02:27: Und dementsprechend wird sich natürlich auch die innere US-Stimmung gegen den Iran Krieg – wenn sie nicht sowieso schon gegen den Iranian Krieg mehr gestellt ist – stellen.

00:02:37: Weil einfach das danken und dass das Heizen dementsprechend teurer wird.

00:02:41: Die Israelis haben natürlich ihre eigene Sicht der Dinge, könnten aber oder die USA wahrscheinlich auch nicht so in der Fülle operieren.

00:02:50: wollen auch, dass der Krieg beendet wird.

00:02:53: Einerseits weil sie natürlich um ihr Image fürchten und ihre eigene Sicherheit andererseits die Straße von Hormuz für ihr Einkommen steht bzw.

00:03:02: die freie Beschiffung dessen.

00:03:04: Und die iranische Bevölkerung will sowieso einen Regierungswechsel mit.

00:03:09: das.

00:03:09: Iranischer Rechim, das er jetzt neu zusammengestellt ist weiß auch, daß sie auf Dauer nicht gewinnen kann.

00:03:15: Sie kann dem Krieg nicht.

00:03:17: Das einzige, was für das Regime eigentlich möglich wäre ist sich mit dem besten besser zu stellen als in der Vergangenheit und dann Gedulde zu werden.

00:03:23: Ähnlich wie es jetzt auch in Venezuela läuft haben wir auch keine freien Wahlen bisher gesehen.

00:03:28: wahrscheinlich wird's auch keine geben aber die neue Regierung ist eben gesprächsbereiter und wahrscheinlich wird es dann im Iran ähnlich laufen.

00:03:34: Jetzt versuchen noch beide Seiten natürlich möglichst viel in die Werkschale zu werfen den starken zu markieren und eben in Verhandlungen nicht klein beigeben zu müssen.

00:03:45: Ich denke, es wird aber letzten Endes auf Verhandlung auslaufen

00:03:48: müssen.".

00:03:49: Die Börsenlage in einer kurzen Analyse der DAX hat nach einem völlig misslungen Start den Absturz im Tagesverlauf doch noch deutlich abgemildert.

00:03:59: Teilweise rutschte der Index unter.

00:04:04: Am Ende stand ein Minus von Null.

00:04:05: Komma Acht Prozent, Dreiundzwanzigtausend Vierhundert Neun Punkte auch der Eurostocks Fünfzig Schlauch zero Komma acht Prozent tiefer.

00:04:12: fünf Tausend Sechs Hundert Fünfund Siebzig Zähler.

00:04:16: Auslöser der Neuvisität bleibt der Krieg im Nahen Osten.

00:04:20: die Sorge vor einer weiteren Eskalation hatte Ölpreise zwischenzeitlich massiv nach oben getrieben.

00:04:25: Brand Stieg in der Spitze wieder bei fast onehundertzwanzig US-Dollar.

00:04:30: Das hat die alten Inflationsängste sofort zurück an den Märkte gebracht, denn dauerhaft hohe Energiepreise würden Transport, Industrie und Verbraucher gleichermaßen

00:04:39: belasten.".

00:04:40: Genau das erklärt auch die schwache Stimmung an der Wall Street – dort dominieren zum Wochenstart Risikoabbau und die Flucht ins sichere Häfen!

00:04:49: Die US Dollar war entsprechend gefragt.

00:04:51: Der Euro gab leicht nach und fiel auf einst fünfzehn fünfundneunzig US-dollar.

00:04:56: Am deutschen Markt war damit vor allem Kriegsfestigkeit gefragt.

00:05:01: Anleger trennten sich zunächst breit von zyklischen Werten, griffen mit dem Verlauf aber wieder selektiv zu, nachdem sich die erste Schock etwas gelegt hatte.

00:05:10: Gehr gehört nach endgültigen Zahlen zu den Gewinnen – der Aktiestieg um zwei Prozent, der Ausblick brachte keine negative Überraschung und die Dividende für twenty-fünfundzwanzig soll um fünf Zentzen auf ein Euro dreißig je Aktie steigen.

00:05:24: Mein Name ist Karsten Klodich, ich bin Chefhochsturt bei Emma Warburg und Co.

00:05:27: in Hamburg und auch zuständig hier für die

00:05:30: Vermögensverwaltung.".

00:05:32: Die Märkte suchen Hals.

00:05:33: der Ölpreis gibt gerade den Takt vor.

00:05:36: nach dem Iran Krieg stellt sich für die Anleger die entscheidende Frage Ist das nur geopolitischer Schock oder verändert sich gerade die Börsenstrategie Grundsätzen?

00:05:46: Der Öl Preis ging ja durch die Decke.

00:05:48: Welche Öl Preise haben wir denn schon gesehen?

00:05:51: Der Müllpreis steigt und steigt.

00:05:52: Heute Morgen war er ja in der Spitze schon mal, glaube ich fast bei hundertzwanzig US-Dollar.

00:05:57: Freitag noch bei fünfundachtzig.

00:05:59: also das sind innerhalb kürzester Zeit natürlich ganz, ganz erhebliche Anstiege und Zuwächse die vor allen Dingen natürlich damit zusammenhängen dass die Straße von Hormuz zwar wohl faktisch nicht gesperrt ist aber natürlich aufgrund des Krieges dort und des Eingreifens des Iranes natürlich so gut wie nicht passierbar ist.

00:06:17: und es bedeutet natürlich Zwarzig Prozent der weltweiten Ölvorkommen, die normalerweise dadurch transportiert werden aus dem Nahen Osten, momentan nicht transportiert werde können.

00:06:27: Und das ist letztendlich der Grund, weshalb wir Ölpreis so stark

00:06:30: ansteigt.".

00:06:31: Was hat das für Folgen an den Börsen?

00:06:33: Ist der Iran-Krieg für die Börse nur ein kurzer Schock?

00:06:36: Wenn man das wüsste – nach vier Wochen würde man nur eine Delle sehen oder schon in Beginn einer echten Neubewertung.

00:06:43: Die Pläne der USA und Israel eines Blitzkrieges scheint ja noch nicht ganz aufzugehen!

00:06:48: Ja, das stimmt.

00:06:49: Das hatten sich vielleicht die Amerikaner auch anders vorgestellt?

00:06:52: Ich weiß es nicht!

00:06:54: Gut, Scharmenpatte hat ja auch letzte Woche schon davon gesprochen dass das vier oder fünf Wochen dauern würde.

00:07:00: Allerdings kommt das natürlich auch für ihn nicht gerade zum optimalen Zeitpunkt.

00:07:04: Wenn die Ölpreise steigen und die Benzinpreise, dann trifft es den amerikanischen Konsumenten.

00:07:10: Insofern ist Amerika eigentlich weniger betroffen.

00:07:13: Sie sind unabhängig vom Ölausseminar in Osten, weil sie selber genug produzieren.

00:07:18: aber die Preise werden an den Weltmärkten gemacht und insofern spiegelt sich das was wir hier gerade beschrieben haben mit dem Brandölpreis oder mit WTI noch an den amerikanischen Tankstellen wieder.

00:07:29: Und die entscheidende Frage, und die kann keiner von uns im Moment beantworten.

00:07:32: Es ist ja tatsächlich wie lange geht das Ganze?

00:07:34: Das ist entscheiden.

00:07:35: also ich sage mal wenn das jetzt ein zwei Wochen anhält und der Ölpreis danach wieder auf achtzig, siebzig, sechzig Dollar zurückkehren sollte da wo er herkommt dann kann man sagen okay eigentlich nichts passiert für die Börsen und wahrscheinlich auch nicht für die Wirtschaft.

00:07:50: aber jetzt haben wir das wissen wir alles natürlich im moment nicht.

00:07:59: Die Rohstoffpreise starten wir mit Gold um siebzehnundvierzig Standgold bei fünftausend, einhundert und drei US Dollar und damit eins Komma drei Prozent im Minus.

00:08:07: Am goldmarkt waren in die Analysten von Marikki sollte die Straße von Hummus über Wochen faktisch unpassierbar bleiben.

00:08:15: Könnten die Rohölpreise auf einen Hundert Fünfzig US Dollar je Barrel oder noch höher steigen?

00:08:20: Aktuell kostet Brand Einhundert Zwei US Dollar WTI rund neunzig.

00:08:25: Auch Gas zieht kräftig an.

00:08:26: Der europäische Future springt in der Spitzung knapp neunzehnt Prozent auf dreiundsechzig Euro je megawattstunde und reicht damit den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren.

00:08:46: Björn Pafrat, Florian Gromes zu die weitere

00:08:48: Rohstoffprofis

00:08:49: am

00:08:50: zehnten

00:08:50: und elften April

00:08:51: auf der Rohstoffmesse

00:08:52: Hamburg in der Messehalle

00:08:54: Hamburg-Schnellsen.

00:08:55: Jetzt

00:08:56: gratis

00:08:56: Eintrittskarte

00:08:57: sichern unter www.rohstoffmesse-hamburg.de.

00:09:01: Wir machen Börse hörbar und verständlich!

00:09:04: Vermögensverwalter Gottfried Urban.

00:09:06: Was ist denn bei Brasilien die Story?

00:09:09: Dividendenstory, Zinssenkungsstory oder generell nur Rohstoffstory?

00:09:13: Wie ist die Bewertung dort?

00:09:14: Es

00:09:14: ist interessant Wenn ich die südamerikanische Region betrachte, Brasilien als das größte Wirtschaftsland.

00:09:20: Dort in der Region war eigentlich seit dem Jahr.

00:09:23: im Jahr ist es seit den Jahren des Jahrhunderts und hat seit einem einen halben Jahr ein bisschen mehr in den Fokus gekommen, weil dort viele Rohstoffe zu finden oder zu fördern und auch zu exportieren sind.

00:09:34: Also neben Brasilien natürlich auch Chile, Argentinien, Kupfer, Lithium – also das haben wir ganz grob gesagt – Rohstoffe weltweit kommen oder kann man aus Lateinamerika beziehen.

00:09:46: Und wenn wir jetzt ein bisschen Makroblick nochmal auf Brasilien nimmt, in der Tat Wirtschaftswachstum so zwei, zweieinhalb Prozent ist okay passt aber könnte sich natürlich beschleunigen durch die aktuelle Situation und speziell Brasilien mit einem großen Energieversorgerölkonzern der Petrobras, die sehr stark in der Ölschweiterung tätig sind, hohe Dividendenzahlen Aber nicht nur Ölkonzerne, sondern generell.

00:10:12: die Börse ist interessant.

00:10:13: Weil die wirtschaftliche Lage und die Makrolage sind interessant.

00:10:16: Wir haben hier Zinsen von fünfzehn Prozent und die Inflation ist Richtung vier Prozent zurückgelaufen.

00:10:22: Wir machen eine extrem hohe Realverzinsung.

00:10:23: Das heißt, wir werden drei bis vier Zinsenkungen in den nächsten zwölf Monaten vorauslichtlich sehen.

00:10:28: Und wir wissen dass fallende Zins auch immer gut für die Bösen sind.

00:10:31: Sie haben auch gefragt nach den Bewertungen.

00:10:34: Wir haben in Lateinamerika und speziell in Brasilien eine Bewertung, die unter dem MSCI Emerging Market liegt.

00:10:42: Also wir sind ungefähr bei einem Bewertungstechnisch beim CNR KGV.

00:10:45: Der Emerging-Marketbereich ist etwa beim XIII oder XIV RKGV.

00:10:49: also ich bekomme eigentlich ein Schwellenland mit einem schönen Discount von dreißig Prozent.

00:10:54: Airlines stehen heute besonders unter Druck.

00:10:56: Die Branche leidet gleichzeitig unter Einschränkungen im Flugverkehr und unter dem sprunghaften Anstieg der Kerosinkosten durch den Ölpreisschock.

00:11:06: Damit geraten Marschen- und Buchungsperspektiven gleich von mehreren Seiten unter Druck.

00:11:11: Hinzu kommen noch längere Passagen, die Flieger müssen um Wege fliegen – und wenn das so weitergeht Unsicherheiten von Urlaubern und Businessreisenden.

00:11:22: soll ich denn überhaupt buchen!

00:11:24: Drehen wir das Bild weiter, was passiert an den Börsen noch und welche Folgen kann es haben?

00:11:29: Also Öl- und Goldschlagenalarm.

00:11:32: Welche zweitrunden Effekte im Irankrieg hat der Markt eigentlich noch nicht eingepreist oder nicht zauber eingepresst?

00:11:39: Ja, der Markt war würde ich sagen recht schnell in die Einpreisung der zweitrunden Effekten.

00:11:45: aber die Frage ist natürlich immer nach der Magnetude Weil die zweitrunden Effekte sind ja nicht nur die Kostenbelastung der Unternehmen, sondern wir sprechen in den letzten Endes über einen Anstieg der Inflation.

00:12:00: Der wird so oder so jetzt erst mal ausgelöst.

00:12:02: Die Frage ist es für ein Monat oder zwei oder drei oder vielleicht sogar für ein ganzes Jahr?

00:12:08: Und der nächste Effekt, das sich daraus ergibt, sind natürlich die Bewegungen in den Zinsen, die wir auch schon gesehen haben bei den Staatsanleihen relativ stark nach oben, wir hatten in der kurzfristigsten Reaktion einen Staatsanleihen-Renditenabstieg gesehen.

00:12:26: Eine Verkleinerung des Staatsrenditen und eine Auffährte mit Staatsanleihen, weil man sich erstmal in den sicheren Hafen geflüchtet hat bis man realisiert hat an den Märkten ja moment mal.

00:12:35: wenn jetzt aber die Inflation steigt aufgrund des Ölpreises oder generell der Gas- und ÖlPreise Energiepreise Dann ist das natürlich schlecht für Zinsenkungen, die man ja zum Beispiel in den USA oder auch in Teilen Europas noch weiterhin erwartet hat.

00:12:50: Und dann würde sich das dementsprechend sogar erhöhen auf das Zinsniveau auswirken und dementsprechend ist es dann eben schlecht für Staatsanleihen gewesen.

00:12:59: Gleichzeitig ist das Thema Konsum natürlich dann auch die Frage wie sich das entwickeln wird.

00:13:04: also Man sieht auch nicht nur jetzt die energieintensiven Unternehmen unter Druck an der Börse sondern auch schon Konsumaktien und auch zinssensative Aktien.

00:13:13: Und dementsprechend auch Staatsanleihen wie schon genannt, aber die Frage ist eben immer nach der Dauer des Ganzen und dementsprechend wird sich auch die Magnitude ändern.

00:13:22: es kann gut sein dass wir in einigen Wochen auf diese Situation zurückblicken und denken okay da war viel Volatilität am Ende des Tages ist nichts passiert außer das die Inflation zwei Monate in Folge mal kurzfristig zugelegt hat und sich danach wieder normalisiert.

00:13:38: Man kann im Moment jedes Szenario spinnen.

00:13:40: Das erzeugt eben auch die Volatilität an den Märkten, dass man jetzt mit jeder Nachricht, die eben kommt ein neues Szenarium entwirft, auch teilweise extrapoliert.

00:13:51: und manchmal ist die Extrapolation nachhinein richtig und manchmal is sie ebenfalls

00:13:55: falsch.

00:13:56: Rüstungswerte bleiben gefragt.

00:13:57: Rheinmetall stieg um zwei Komma Zwei Prozent, Hensolt um fast fünf, Thales um eins Komma drei Prozent und Leonardo um vier Komma Fünf weil Anleger wegen der Krise im Nahen Osten und in der Ukraine von Anhalten hohen Nachfrage ausgehen.

00:14:13: Der U-Boot Ausrüster Gabler beendet sein starkes Beachte des Börsende Pü bei siebenundvierzig Siebzig nach einem Ausgabepreis von Vierundviertig Euro während TKMS Ja, Fazit Anlagistrategie.

00:14:30: Was heißt das konkret?

00:14:31: Was gehört in einer Lage jetzt ins Depot?

00:14:34: mehr Defensiv, mehr Rohstoffe, mehr Liquidität.

00:14:37: und wie viel Mut?

00:14:40: Genau ich glaube jetzt schon mutig zu sein ist wahrscheinlich noch zu früh denke ich mal.

00:14:45: auf der anderen Seite muss man ja auch sagen, wenn dann die Nachrichten sich verbessern.

00:14:49: Dann geht es auch immer sehr schnell.

00:14:51: Also dann kommt man ja... Wenn die Kurse sich erholen sollten, was wir im Moment noch nicht sehen, dann kommen wir meistens nicht schnell genug wieder hinterher.

00:14:57: Deswegen ist die Frage wie defensiv wird man jetzt eigentlich?

00:15:00: Ich hatte ja anfangs gesagt Wir sind da eigentlich immer der Auffassung, es macht in beide Richtungen in solchen Ferien wenig Sinn jetzt zu reagieren und scharf zu schießen.

00:15:11: Das haben wir.

00:15:11: das was in dem Portfolio funktioniert, wo man so Themen natürlich wie Rohstoffe vor allen Dingen Öl- und Gaswerte auf der Aktienseite aber auch das Thema Verteidigung ist sicherlich eines wo man als Anleger genau hinschauen kann.

00:15:27: Rüstung ist ein Thema was schon seit Berauma-Zeit sehr gut läuft.

00:15:30: Viele haben immer gesagt, das wird dann wahrscheinlich auch irgendwann mal vorbei sein.

00:15:33: aber ist auch diese Entwicklung die wir jetzt aktuell sehen, die dort natürlich darauf hin dass auch die Verteidigungsausgaben in den nächsten Jahren sehr stark steigen werden und das eben von daher auch ein Sektor ist dem man als Anleger auf jeden Fall auch im Portfolio haben muss.

00:15:47: Vielen Dank!

00:15:48: Das war der Blick auf eine Börsenlage in der Ölgeopolitik und Geldpolitik plötzlich wieder enger zusammenhängen als es vielen Anlegenden vielleicht lieb sein dürfte.

00:15:57: Vielen Dank an Karsten Clude.

00:15:59: Sehr gerne!

00:16:13: Die Versifikation in Rum und Wein, wenn ich das richtig verstanden.

00:16:30: Ist es Genuss mit Rendite oder eine ernsthafte Strategie?

00:16:33: Eine

00:16:33: ernsthaften Strategie also wo fange ich da an?

00:16:36: Thema Wein.

00:16:37: Ich sag mal spirituosem Weininvestment gibt's schon lange.

00:16:40: das haben wir ja nicht erfunden oder so.

00:16:42: Seit den Römern?

00:16:43: Ja also das gibts.

00:16:44: Seit Jahrzehnten gibt es auch wirkliche Weinbörsen mit Indizes für Burgund, Bordeaux und Taillenische Weine.

00:16:51: Also das läuft eigentlich ab wie einen richtigen Terminbürse in Chicago.

00:16:55: Natürlich kann ich jetzt nicht zum ... Ich will keinen Namen nennen, sondern zum Supermarkt gehen und die tollste Flasche im Regal kaufen ist natürlich nicht der Weg.

00:17:00: Dann sagen wir nur so vielleicht ein oder zwei Hundert Weingüters sind überhaupt investierbar, die irgendwie den Namen verdienen.

00:17:07: Da muss man sich natürlich auch sehr gut auskennen.

00:17:08: aber das kann man alles über dem Zollfreilager abwickeln.

00:17:11: Und da ist natürlich auch klar, dass der AdWords nicht Ich kenne den

00:17:15: Begriff Zäufererlage eigentlich nur im Begriff von Edelmetallhandel.

00:17:19: Ist da auch... Also ist daneben, ein Regal daneben kann es sein dass da Edelmeteile gelagert werden.

00:17:24: So Spitzenrotweine und Champagner sind ja aus unserer Lagerung jetzt nicht so fragil wie man vielleicht meint die reicht wenn man da irgendwie siebzehn-achtzehn Grad hat.

00:17:32: das halt permanent.

00:17:33: also meistens sind wir wirklich zu einem Atomschutzpunker gelagart und für uns einfach ein nettes...

00:17:38: Wie sagtest du?

00:17:39: Reicht eine einfache Lagerung, Atomschutz?

00:17:41: Also meins einer der nicht mehr aktiv ist.

00:17:43: Genau!

00:17:44: Gibt's da in England einige und das halt eigentlich wirklich gibt es viele Statistiken null korreliert.

00:17:49: also ich geb damit die minus eins und eins komplett korreliertes.

00:17:53: Eine der positiv oder negativ und wir haben wirklich blühe Komma Null um also nichts mit dem Aktienmarkt an sich zu tun.

00:17:58: und ja das ist so der riesen Vorteil und schafft auch langfristig eine Rendite.

00:18:02: sag ich mal so Aktie markmäßig also so fünf sechs sieben Prozent pro Jahr.

00:18:06: Das heißt ihr kringt da nix?

00:18:08: Sollte man Ja, nicht machen als Investment vielleicht.

00:18:10: Das wäre dann eher der Totalverlust aber...

00:18:12: Also der normale Wein von normalen Händler?

00:18:14: Genau

00:18:15: ja.

00:18:15: also da so Investmentweine die gehen halt auch unter vierstellig die Flasche ist da nichts am Markt zu haben.

00:18:22: Mein Name ist Martin Gersh und ich bin professioneller Trader

00:18:25: nachdem wir das Thema Iran hatten.

00:18:27: Hedge dir wirkt.

00:18:28: woran erkennt man einen Hedge der im Stressfall wirklich funktioniert und nicht nur beruhigt?

00:18:33: Das ist ganz witzig.

00:18:34: Es hatte ich heute hier als Thema im Vortrag Hedging, es hat den Vortrack über Makroökonomie und habe dann eben festgestellt, die sieht dem Moment so aus dass man sich vielleicht mal mit Hedgin beschäftigen sollte.

00:18:44: und da sind wir von der Volatilität auf übers Hedding gekommen und es gibt ja mehrere Möglichkeiten zu hedgen.

00:18:50: Am Ende muss man wissen was erwartet man?

00:18:52: Das macht für den Hedge einen riesen Unterschied ob man vielleicht eine zehn Prozent Korrektur erwartet oder ob man in großen Crash befürchtet.

00:19:00: und daran wenn wir jetzt über Optionen sprechen Da geht es dann am Ende schon darum, mich zu entscheiden.

00:19:05: Möchte ich einen Protective Put nehmen oder arbeite ich vielleicht mit einem Put Spread?

00:19:09: Oder arbeite Ich mit dem Collar?

00:19:10: Ja da haben wir ganz verschiedene Nuancen!

00:19:13: Wir können uns entweder noch eine Chance lassen auf der Oberseite gut mitzuverdienen.

00:19:17: Wir können nur in bestimmten Bereich ein Risiko absichern und müssen dann entscheiden was sind wir bereit dafür an Versicherungsprämie zu bezahlen?

00:19:28: Wenn man bereit ist, viel Versicherungsprämie zu bezahlen dann sind das Phasen sehr hoher Unsicherheit und da möchte man normalerweise einfach nur ein Protective Put haben.

00:19:36: Man kann auf der Oberseite noch mit verdienen falls es doch weiter läuft.

00:19:39: aber wenn es fällt ist es egal wie weit es fällt.

00:19:42: man ist zu seinem Strikepreis definitiv raus.

00:19:45: damit geht eigentlich Hedging los erstmal die Marktsituation einzuordnen und zu überlegen.

00:19:50: Wie möchte ich abgesichert sein?

00:19:52: Und ich habe es absichtlich auch jetzt gebracht, weil der S&P-Fivehundert ist noch in einer Seitwärtsrange.

00:19:56: Wenn man sich also auf Indexbasis absichert dann ist das noch okay.

00:20:01: am Freitag ist die Volatilität schon wieder angestiegen.

00:20:03: Wix steht bei zwanzig.

00:20:04: Das brauchen wir natürlich um abschätzen zu können sind meine Versicherungen gerade teuer oder günstig?

00:20:10: wenn man aber mal so ein bisschen auf die Indikatoren schaut Dann sieht man dass die meisten Marktteilnehmer tatsächlich genau falsch reagieren.

00:20:17: Die fangen nämlich an dann zu hedgen wenn das Kind schon im Brunnen gefallen ist Wenn es gekracht hat am Markt, die Prämien wahnsinnig teuer sind und dann wird gehältscht.

00:20:26: Deswegen schauen wir ja auch immer auf sogenannte Put-Call Ratio um zu gucken wo ist denn vielleicht ein Tief drin?

00:20:32: Denn typischerweise sind die Tiefs drinnen wenn alle Anleger in die Putz strömen.

00:20:37: Und deswegen ist die richtige Zeit zum Hetschen auch die wo's eigentlich gar keine haben will.

00:20:42: Na gut, vielleicht kriegen wir morgen wieder einen Turnaround Tuesday.

00:20:45: das war die Börsenkürze.

00:20:47: Die Intimus in Langform finden Sie wie immer auf börsenradio.de.

00:20:51: Und an der Börse ist es nicht schwer, Geld zu verdienen.

00:20:56: Schwer ist es nur, es nicht wieder zu verlieren!

00:21:00: Das ist eine Börsen-Verset von John Bollinger.

00:21:03: Passen Sie mir auf Ihr

00:21:05: Portfolio

00:21:20: auf!