Börsenradio to go

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:07:

00:00:11: Der DAX stabilisiert sich.

00:00:13: Nach dem Kurs Rutsch am Donnerstag hat der DAX einen Erholungsversuch gestartet.

00:00:18: Erfolgreich.

00:00:19: Auf Wochen Sicht ist er um Fünf Prozent gefallen.

00:00:23: Gewann am Freitag um Fünf Prozent auf Fünfundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.

00:00:37: iPhone XII sorgt für Rekordquartal bei Apple.

00:00:38: Kevin Walsh soll neuer Fed-Chef werden.

00:00:40: American Express verdient mehr.

00:00:42: Gold rutscht unter US-Fünftausend Dollar.

00:00:46: Swatch sprechen Umsatz und Gewinn weg.

00:00:49: Tesla vorbörslich klar im Plus.

00:00:51: Berichte über Fusion mit SpaceX.

00:00:54: Die deutsche Inflation etwas höher als erwartet bei zwei Prozent.

00:00:59: Und unnützt wie ein Kropf.

00:01:02: Verdi ruft zu Streiks auf im Nahverkehr.

00:01:06: Aus dem Börseradestudioar meldet sich heute wieder Peter Heinrich.

00:01:09: Mein Kollege Andreas Groß fährt heute direkt von Mannheim nach Dresden.

00:01:14: Vom Vorkongress direkt zum Börsentag.

00:01:18: Denn dort findet morgen der Börsentag statt.

00:01:21: Heute ist Freitag der dreißigste Januar zwanzig, sechsundzwanzig.

00:01:25: Dr.

00:01:25: Christoph Bruns, Vorminus und Vorstand der Leus AG aus Frankfurt.

00:01:29: Aber diese Kulturrevolution, Freund und Feind werden durcheinandergebracht.

00:01:33: Island und Island werden durcheinandergebracht.

00:01:35: Aber trotzdem, die Wirtschaft läuft.

00:01:37: Ja, die Wirtschaft läuft.

00:01:39: Ich glaube sogar, die größte Entwicklung in den letzten zehn Jahren ist die Emanzipation der Unternehmen von der Makromwelt, von der Politik.

00:01:45: Die Politik ist, wie sie ist.

00:01:46: Sie ist launisch, in Amerika ist jetzt sehr launisch, aber sie ist nicht immer klug.

00:01:50: Wir Deutschen sind da ja auch nicht ohne Fehl und Tadel.

00:01:52: Denken Sie mal an die Migrationspolitik.

00:01:54: Denken Sie an die Energiepolitik.

00:01:56: Wenn man das richtig sieht, dann hat das ja nicht überwiegend zu großartigen Ergebnissen geführt.

00:02:00: Europa ist in einer schwierigen Lage.

00:02:01: Makromäßig, Energiepreise und dergleichen mehr.

00:02:04: Aber die Unternehmen laufen.

00:02:05: Die Böse läuft allemal.

00:02:07: Die Unternehmen können sich viel schneller anpassen, sie können auch schneller entscheiden, sie brauchen keine Parlamenten, sie brauchen keine Kommissionen, sie brauchen keine Gremien.

00:02:14: Sondern es wird entschieden, das ist der größte Vorteil in der Wirtschaft und oft wird da klug entschieden, die Unternehmen suchen sich ihre Märkte, erfinden neue Produkte, verschlanken die Prozesse, das hat Erfolg und die Börse honoriert das.

00:02:25: Zu Recht.

00:02:25: Wie gehen Sie jetzt damit um?

00:02:26: Blenden Sie dieses Thema Trump und die erratische Politik aus, gucken nur auf die Unternehmen?

00:02:31: Hat sich da der Blick... Die Technik in irgendeiner Art und Weise geändert?

00:02:35: Ja,

00:02:36: der Meinung bin ich in der Tat, wenn ich so über Formmanagement nachdenke, stärker den je blickt man... Auf die Unternehmen selber, weniger auf die Umfeldbedingungen des Makrothema geht zurück.

00:02:46: Im Allgemeinen, die Politik ist unberechenbar in vielerlei Hinsicht, nicht nur in Amerika, ich habe das schon ausgeführt.

00:02:51: Jawohl, mehr Konzentration auf die Unternehmen, wobei ja Trump eigentlich berechenbar ist.

00:02:57: Das hilft.

00:02:58: Stellen Sie sich mal vor, morgen beleigt sich irgendjemand oder will irgendjemand erobert.

00:03:02: Dann kommt der Schock am Markt, man kriegt günstigere Preise.

00:03:05: Darauf kann man sich einstellen.

00:03:06: Denn man weiß, er wird zurück rudern.

00:03:08: in Folge dessen, Wichtig ist in einem der Börse immer, dass man ein Muster erkennt.

00:03:12: Trump hat ein Muster, er ist gut berechenbar, man mag nicht alles mögen, was er da so veranstaltet, aber berechenbar ist er und deshalb ist das für die Aktienmärkte gar nicht mal so schlecht.

00:03:21: Schauen wir nochmal auf die Börsenlage des Tages.

00:03:24: Nach dem heftigen Donnerstagrutsch hat der Dachs am Freitag die Tunenschuhe geschnürt und einen Rebound versucht.

00:03:31: Treiber waren vor allem frische Zahlen.

00:03:33: Adidas meldet für den Rekordum-Satz von der Rekorde von der Rekorde von der Rekorde von der Rekorde von der Rekorde von der Rekorde von der Rekorde von der Rekorde von der Rekorde von der Rekorde von der Rekorde von der Rekorde von der Rekorde von der Rekorde von der Rekorde von der Rekorde von der Rekorde von der Rekorde von der Rekorde von der Rekorde von der Rekorde von der Rekorde von der Rekorde von der Rekorde von der Rekorde von der Rekorde von der Rekorde von der Rekorde von der Rekorde von der Rekorde von der Rek.

00:03:48: Nach dem Kursrutsch am Donnerstag hat der DAX einen Erholungsversuch gestartet.

00:03:54: Auf hochen Sicht trotzdem minus einen Prozent, heute plus einen Prozent.

00:03:59: Der Ausdach ist fünfzig, plus einen Prozent besser, fünftausend neunhundert und einen vierzig Stellen.

00:04:06: Und in Wien, der ATX TR als Total Return, dreizehntausend sechshundertneunundsechzig, ein Plus von rund einem halben Prozent.

00:04:15: An der Wall Street lebt die Stimmung fragil.

00:04:17: Die Anleger balancieren zwischen Geldpolitik und einer Bilanzsaison, in der gute Zahlen nicht automatisch gute Kurse bedeuten.

00:04:27: Zusätzlich sorgt die Personalie an der Fettspitze für Nervosität.

00:04:33: Naja, ein bisschen eingepreist ist sie schon, weil sie die Zinserwartungen und damit den Dollar, die Anleinrediten und die Bewertungen von Aktien gleichzeitig bewegt.

00:04:42: Niklas Kreuz, CIO von Indios.

00:04:44: Okay, okay.

00:04:45: Also, es sind mal hundert und zwanzig gewesen.

00:04:48: Du hast es runtergekürzt mit der Zeit gemeinsam auf sechsundzwanzig.

00:04:53: Kleine Leseprobe.

00:04:54: Kein Plan, was auf dem Konto abgeht.

00:04:56: Starten Sie das Jahr mit einem Finanzputz.

00:05:00: Und sortieren Sie schlechte Geldroutinen aus.

00:05:03: Es wird etwas zum Sparen übrig bleiben.

00:05:06: Mit Geld beschäftigen.

00:05:07: Klar, das ist sinnvoll.

00:05:08: Das sollte aber noch ein guter Plan, was läuft.

00:05:11: Eigentlich gerade bei Netflix.

00:05:13: So ging der Text dann weiter.

00:05:15: Ey, und dann schnappt die Bezahlschranke zu.

00:05:17: Wie geht dieser Text da, Alter?

00:05:19: Ja, was ist...

00:05:23: Leider hört man uns ja nur.

00:05:25: Der Zuhörer sieht es nicht, wie ich jetzt betteln die Hand in deine Richtung hebe.

00:05:31: Ein klein Obolos für diese kostenfreien, in Anführungsstrichen-Tipps auf dem Mannheimer Fondkornkreis.

00:05:36: Hier gibt's nichts zu essen, was umsonst ist.

00:05:39: Alles hat es.

00:05:39: There is no free lunch.

00:05:41: Das ist der beste Begriff.

00:05:42: Es gibt aber ein Freelunch und das ist auch kostenfrei für alle Zuhörer, die sich an der Materie Börse auch abarbeiten und versuchen.

00:05:51: Ein einziges Freelunch ist, breit Risiken zu streuen, breit über die Märkte, über alle Länder komplett über den Planeten, in die Breite und in die Tiefe zu investieren.

00:06:02: Das ist das einzige Freelunch, was es wirklich gibt am Kapitalmarkt und das hilft.

00:06:07: Das könnte man sagen, naja.

00:06:09: Breit diversifizieren kostet aber auch Rendite, wenn ich diese Rendite Raketen, die dann abgegangen ist, nur zum Teil dabei habe.

00:06:17: Ja, aber wie häufig erwischt man dann Hand aufs Herz wirklich eine Rendite Rakete?

00:06:22: Das ist ähnlich wie die Nadel im Heuhaufen zu suchen.

00:06:25: Ich bin eher dafür, dass man sagt, man kauft den ganzen Haufen.

00:06:29: Und wenn man das gefunden hat, nämlich die Rendite im Breit, im Markt, das, was man gefunden hat, dann kann man den Haufen zur Seite legen.

00:06:35: Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen, die das beleben.

00:06:38: schon seit vielen Jahrzehnten, dass achtzig Prozent des Anlagerfolges nur durch eine Sache determiniert wird.

00:06:45: Nämlich über die strategische Allokation.

00:06:47: Nicht sich im Einzeltitelselektion zu verirren, so wie ich das jetzt gerade im Satz versuche, sondern nicht über die Einzeltitelselektion, sondern das große Bereitung, ganz zu kaufen, wenn man weiß, wie man tickt, wie das Risikoprofil ist, was man für eine Risikotragfähigkeit hat, eine Bereitschaft.

00:07:07: die Fähigkeiten.

00:07:08: Jetzt gucke ich dir gerade tief in die Augen und jetzt verliere ich schon wieder den Farb.

00:07:11: Macht

00:07:11: überhaupt nichts.

00:07:13: Hör mir einfach zu.

00:07:14: Gut.

00:07:15: Also Diversifikation.

00:07:18: Furchtbares Wort.

00:07:19: Also du musst mich immer konzentrieren, das sieht da nicht ins Staubmann gerade.

00:07:22: Ist das dein Lieblings-Tipp?

00:07:25: Eins.

00:07:25: Ich würde

00:07:26: vorhin sagen, der wichtigste Tipp ist überhaupt zu investieren.

00:07:29: Bleibt investiert.

00:07:31: Das ist die oberste Regel.

00:07:32: Bleibt diszipliniert.

00:07:34: und dann noch ein bisschen Demut.

00:07:35: Und ich glaube, dann kann man eigentlich über diesen Zeitraum von einem normalen Anlagezeitraum sehr, sehr viel Geld verdienen.

00:07:42: Schauen wir auf Firmenmeldungen.

00:07:43: nochmal zu Adidas.

00:07:45: Adidas meldet für zwanzig, fünfundzwanzig Rekordumsatz.

00:07:49: Währungsbereinigt plus dreizehn Prozent auf vierundzwanzigkommer acht Milliarden Euro.

00:07:54: Das Betriebsergebnis stieg um siebenhundert Millionen Euro auf zwei Milliarden Euro.

00:07:59: Zusätzlich kommt ein Aktienrückkauf-Programm, wie schon erwähnt, von bis zu einer Milliarde Euro.

00:08:05: Die endgültigen Zahlen und der Ausblick für zwanzig sechsundzwanzig sollen am vierten März folgen.

00:08:11: Apple berichtet für Q-Eins zwanzig sechsundzwanzig einen Umsatz von einhundertdreinvierzig Milliarden US-Dollar.

00:08:18: Das sind plus sechzehn Prozent.

00:08:21: Der Gewinnjagdsee liegt bei zwei Dollar und vierundachtzig.

00:08:26: iPhone-Umsätze steigen um dreiundzwanzig Prozent auf rund achtundfünfzig Milliarden.

00:08:32: Laut Bericht war die iPhone Reihe siebzehn ein zentraler Treiber.

00:08:38: An der Börse gab's trotz Rekordquartal nur verhaltene Reaktionen, weil der Markt auch auf die Kosten und den KI Fahrplan schaut.

00:08:46: American Express steigt den Quartalsgewinn auf zwei Komma vier Milliarden US-Dollar, oder drei Komma dreiundfünfzig Dollar je Aktie, nach zwei siebzehn Milliarden bzw.

00:08:58: drei Komma Null vier Dollar im Vorjahr.

00:09:02: Der Umsatz steigt auf zehn Prozent, auf achtzehn, neun Milliarden.

00:09:06: Zugleich hebt EmEx die Quartalsdividende von neun, acht auf neun, neun an.

00:09:12: Trotzdem fehlt die Aktie zeitweise, weil das EPS minimal unter den Erwartungen lag und politische Zinsdeckel-Debatten wieder hochkochen.

00:09:23: Der Goldpreis präsentiert von der Rohstoffmesse Hamburg.

00:09:27: Schauen wir auf die Rohstoffe.

00:09:29: Erst Silber, dann Gold.

00:09:30: Preis rutsch bei den Edelmetallen beschleunigt sich.

00:09:34: Nach dem Höhenflug folgt nun ein deutlicher Abfall.

00:09:37: Silber fällt unter die erst vor einer Woche überwundene einhundert Dollar Marke und verbilligt sich in der Spitze um siebzehn Prozent auf fünfundneunzig, achtundachtzig Dollar je Feinunze.

00:09:48: Gold wird auch billiger und bis zu acht Prozent und fällt runter auf viertausend neunhundertund achtundfünfzig Dollar je Feinunze.

00:09:56: Erst am Montag hatte der Preis für Gold die fünftausend Dollar-Marke überschritten und war zuletzt auf fast fünftausend sechshundert Dollar je fein unser gestiegen.

00:10:07: Spekulationen auf einen restriktiveren Chef bei US-Notenbank Federal Reserve als gedacht nach dem Ausscheiden von Sharon Pauli Mai und die leichte Erholung des Dollars setzten dem Edelmetall nach der jüngsten Rekord-Rally zu.

00:10:22: Jetzt zum Zeitpunkt, wo ich diesen Beitrag einspreche, Gold liegt derzeit wieder etwas höher bei US-USD.

00:10:36: Wir machen Börse hörbar und verständlich.

00:10:52: Es gibt natürlich Ausnahmen.

00:10:53: Du hast gesagt, Gold erwähnt, dass noch gestern Mittag ungefähr bei fünftausend sechshundert war, jetzt komplett, zumindest in den Futures, jetzt komplett abgestürzt ist.

00:11:05: Ich weiß selbst nicht, warum.

00:11:07: Ich denke, es gibt Gerüchte über einen weiteren Short Squeeze, es gibt Gerüchte über Markteingriffe, auch durch die Comics in Chicago.

00:11:16: Man weiß es im Moment nicht.

00:11:19: Ich bin gerade am Schauen, ja, genau, Gold.

00:11:21: Jetzt zum Zeitpunkt unseres IntiUs, fünftausend und ja um die fünfzig US-Dollar.

00:11:26: Wow, ist schon interessant, ja.

00:11:28: Das ist ja minus jetzt schon von minus, ja fast sechs Prozent.

00:11:31: Ja, es ist absolut brutal, aber so was passiert, ich musste heute sehr stark überlegen, was mache ich denn mit Gold?

00:11:41: Gehe ich jetzt raus aus Angst, aber alle meine eigenen Regeln sprechen dagegen, weil Es sind drei Bedingungen, die momentan alle sowohl für Gold als auch für Silber immer noch zutreffen.

00:11:56: Das ist, der Trend ist positiv, die Saisonalität ist positiv.

00:12:00: Also im Januar und im Februar läuft Gold am besten.

00:12:07: Silber ist gar im gesamten ersten Quartal.

00:12:10: Und die Politik spricht auch dafür.

00:12:13: Was ich glaube, dass überhaupt der Treiber ist für für die Gold-Rally im Moment ist eigentlich nicht Gold oder ein Boom, sondern ist einfach die Angst vor den USA, vor dem amerikanischen Finanzmarkt hauptsächlich, denke ich, und das Vertrauen in die USA schwindet jeden Tag.

00:12:35: Donald Trump ist fast jeden Tag irgendwas raus, was das Vertrauen schweckt.

00:12:40: Ja,

00:12:40: vielleicht macht das auch absichtlich, um den Dollar klein zu reisen sozusagen.

00:12:44: Und damit seine Schulden los zu werden, weiter mit Firmenmeldungen.

00:12:47: Visa liefert im abgelaufenen Quartal, drei Komma, neunzehn US-Dollar bereinigtes EBITZ und zehn Komma, neun Milliarden Umsatz, beides plus fünfzehn Prozent zum Vorjahr.

00:13:00: The Ryzen legt im Q-Auto Q-Auto Q-Auto Q-Auto Q-Auto Q-Auto Q-Auto Q-Auto Q-Auto Q-Auto Q-Auto Q-Auto über den Erwartungen.

00:13:31: Der Umsatz fällt um zehn Prozent auf forty-sech-kommar acht Milliarden Dollar.

00:13:36: Gleichzellige Hütschefronnen, die Quartalsdividende um vier Prozent auf einen Dollar.

00:13:41: acht und siebzig.

00:13:43: Ex-Mobile verlinkt im Qvier sechs Komma fünf Milliarden Dollar oder eins Komma dreinfünfzig Dollar je Aktie.

00:13:51: Das ist leicht über den Erwartungen und den Schätzungen.

00:13:54: Der Umsatz liegt mit zweiundachtzig Komma drei Milliarden unter den Erwartungen.

00:13:59: Trotz Earningbeat rutschte die Aktie vorbörselig, weil der Markt bei den Ölwerten schnell mehr sehen möchte.

00:14:07: Hallo, lieber Peter.

00:14:08: Freut mich sehr, dass ich heute hier sein darf bei dir im Interview.

00:14:13: Mein Name ist Bernhard Mitalena.

00:14:15: Ich bin Finanzmatematiker von der Ausbildung her.

00:14:21: Bilanz gut achten hauptsächlich aber verschiedene andere Sachen auch und bin seit circa fünf Jahren bei Wikifolio und auch seit der gleichen Zeit sehr aktiv am Aktienmarkt unterwegs.

00:14:39: kann man sagen.

00:14:39: Also ich mache das schon mein ganzes Leben lang, aber bis vor fünf Jahren eher amateurhaft, sowohl von den Ergebnissen als auch vom Zugang.

00:14:49: Naja, das können wir gleich diskutieren.

00:14:51: Herzlich willkommen neu in der Runde der Wikifolio Trader hier im Podcast.

00:14:56: Lass uns mal schnell einen Satz über den Markt sprechen.

00:14:59: Manche Logiken sind ja schwierig.

00:15:02: Bei SAP kann man es ein bisschen verstehen.

00:15:03: Gestern minus sechzehn Prozent.

00:15:05: Kannst du mir sagen, warum die Microsoft-Aktion so abgestürzt ist?

00:15:08: Teilweise minus elf, fünf Prozent.

00:15:10: Rekordgewinne, wirklich.

00:15:13: Das sind Zahlen, das sind Traumzahlen.

00:15:15: Und trotzdem mal schnell, ja, zehn Prozent weg und mehr.

00:15:18: Okay, Gold rennt sowieso schon über die fünftausend, sechshunderter Marke.

00:15:22: Also manchmal hab ich das Gefühl, irgendwie passt noch nicht zusammen.

00:15:25: Ja, das ist es auch.

00:15:28: Aus meiner Sicht, man muss den Markt nicht immer verstehen.

00:15:31: Also ich versuche, ich mach zum Beispiel nie Prognosen, sondern ich versuche immer nur auf den Markt zu reagieren.

00:15:38: Und laut Theorie, laut Backtests, funktioniert das am besten.

00:15:42: Es ist nicht immer ganz einfach seine eigene Meinung zu unterdrücken, aber alle Simulationen ergeben, dass das eigentlich das Beste ist.

00:15:52: Aber das erfordert natürlich hohe Disziplin und das ist echt nicht einfach.

00:15:58: Scantys überrascht im Dezemberkortal mit sechs Komma zwanzig US-Dollar bereinigten Gewinn, die Aktie und drei Komma drei Milliarden Umsatz.

00:16:08: Klar über den Erwartungen.

00:16:10: Der Ausblick setzt noch eins drauf.

00:16:13: Die Umsatzprognose für das Laufnequartal liegt mit einem Mittelpunkt von vier Komma sechs Milliarden US-Dollar weit über dem Konsens.

00:16:20: Die Aktie sprang daraufhin kräftig an.

00:16:23: TKMS.

00:16:25: Norwegen stockt im Zwei-Eins-Zwei-CD-Programm auf und bestellt zwei weitere U-Boote.

00:16:32: Damit steigt die Zahl für Oslo von vier auf sechs.

00:16:36: Auch Deutschland plant in diesem Programm insgesamt sechs Boote.

00:16:39: TKMS spricht von einer der größten Aufträge der Firmengeschichte.

00:16:44: Außerdem schaut man weiter auf Kanada als möglichen Zusatzauftrag.

00:16:48: Hallo, mein Name ist Christian Hein von der ApoEsset Management GmbH.

00:16:52: Ich bin Portfolio-Manager für Multi-Esset-Fonds und das seit dreizehn Jahren.

00:16:56: Wie funktioniert das genau?

00:16:57: Wie stellen Sie denn sicher, dass eben dieser Klumpen nicht da ist, dass die Anlage wirklich breit ist und eben nicht klumpend wie der MSCI-Volt, wo man sagt, das ist ja Welt, aber wie wir wieder hören, ist gar nicht Welt.

00:17:11: Genau also bei unserem FONG-Lobai-TS-Portfolio stellen wir das sicher mit der strategischen Allokation.

00:17:17: Also das heißt unsere strategische Allokation ist ganz klar über die Welt diversifiziert zu ein Drittel, ein Drittel in den USA, ein Drittel Europa, ein Drittel der Rest der Welt bzw.

00:17:26: Asien.

00:17:26: Aber als aktive Manager nehmen wir über- und Untergewichtungen in diesen Regionen wahr.

00:17:31: Aber haben immer diesen Blick darauf doch hier breit über die Welt diversifiziert zu sein.

00:17:36: Indem Vivace Mega-Trendfonds haben wir das sichergestellt durch die verschiedenen Megatrends, die wir hier abbilden.

00:17:42: Also, wie bereits erwähnt, Technologie eben nicht alles in Technologie oder kein Übergewicht in den Technologieaktien, sondern Technologie ist hier nur ein Megatrend.

00:17:50: Wir haben den Megatrend Umwelt, der im letzten Jahr enorme Zuwächse gehabt hat, also rund um das ganze Thema Energieinfrastruktur zum Beispiel.

00:17:59: Und dann haben wir die Themen Gesellschaft, die eher die defensiveren Themen im letzten Jahr dann auch gewesen sind und dann noch diesen Megatrend Gesundheit.

00:18:07: US-Präsident Donald Trump hat Kevin Walsh als nächsten Fettchef vorgeschlagen.

00:18:13: Die Senatszustimmung steht noch aus.

00:18:15: Walsh war bereits Fett-Governamen und gilt als klarer Finanzprofi.

00:18:20: an der Börse, dreht sich sofort alles um die Frage, ob die Fett künftig straffer oder berechenbarer wird.

00:18:26: Genau diese Erwartung hat am Freitag viele Kurse gebremst, obwohl einige Quartalszahlen eigentlich sehr gut ausfielen.

00:18:34: Zum Abschluss noch Verdi streikt wieder.

00:18:37: Verdi ruft für Montag zu bundesweiten Streiks im kommunalen Nahverkehr auf.

00:18:42: Betroffen sind laut Berichten rund einhunderttausend Beschäftigte in etwa einhundertfünfzig Betrieben.

00:18:48: Die Folgen dürften vieleorts Ausfälle und Verspätungen sein.

00:18:52: Der Nahverkehr könnte weitgehend zum Erliegen kommen.

00:18:55: Unnötig wie ein Kropf.

00:18:57: Für Pendler heißt das, früher losfahren oder gleich zu Hause bleiben oder viel Geduld und Kaffee einpacken.

00:19:04: Vielen Dank fürs Zuhören.

00:19:05: Das war die Börse in Kürze.

00:19:07: Die Börse in Langform und viele Interviews auch vom Vorkongress von V-Professional in Mannheim.

00:19:14: Von meinen Kollegen Andreas Groß finden Sie auf börsenradio.de.

00:19:17: Wir sind für Sie unterwegs.

00:19:18: Börsenradio und Tour am Wochenende auf dem Börsentag in Dresden.

00:19:22: Besuchen Sie uns doch.

00:19:24: Und zum Abschluss noch eine Idee von John Z. Bogel.

00:19:29: Er sagt, Zeit ist ihr Freund, Impuls ihr Feind.

00:19:34: Passt nicht mehr auf ihr Portfolio

00:19:51: auf.