Börsenradio to go

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00:00:03: einen brutalen Schrecken haben wir die Kollegen von BörseID heute angejagt.

00:00:11: Die Rekord-Relly ist vorbei, hatten sie geschrieben DAX unter Dreiundzwanzigtausenddreihundert Punkten.

00:00:17: Also da ist mir der Nachmittagstee ganz kurz in Glitten.

00:00:20: Fünfundzwanzigtausenddreihundert Punkten muss es natürlich heißen.

00:00:24: Sie können den Defibrillator aus sich wieder weglegen, aber so ganz undenkbar ist das nicht.

00:00:29: Eine Korrektur von zehn Prozent ist für einen US-Präsidenten eine der eher leichteren Übungen.

00:00:35: Unsere Gäste heute, Nikolas Kreuz von INVIRS, er sagt, Hoffnung ist einer der extremsten Kursttreiber.

00:00:41: Das ist wie im Casino.

00:00:42: Stärke kauft Stärke.

00:00:45: Außerdem Mäumich Linker.

00:00:46: Die Ertragssituation ist sehr verheißungsvoll.

00:00:49: KI-Firmen liefern immer weniger Leichen.

00:00:53: Was hat die Börse übrigens mit harzer Käse zu tun?

00:00:56: Und in Trouble, the Payments Group Holding, der Vorstandsvorsitzende Gerlinger bei uns im Interview, besinnen wir uns auf unsere Vergangenheit als Venture Capital Gäber.

00:01:06: Der Kapitalmarkt, in der es bleibt skeptisch.

00:01:09: Aus dem Börsenradius Studium meldet sich Andreas Groß und der Kollege Peter Heinrich ist unterwegs mit dem mobilen Börsenradius Studium.

00:01:18: Sie hören jetzt gleich Auszüge aus den Interviews des Tages.

00:01:21: In voller Länge gibt sie bei Börsenradie.de.

00:01:24: Es ist Freitag der sechzehnte Januar zwanzig, sechsundzwanzig.

00:01:28: Mein Name ist Moin Merlinka und ich bin CEO der Akvif International der unabhängigen Vermögensverwaltung in Zürich.

00:01:34: Also von diesem schönen Themen.

00:01:36: Wir starten durch ins neue Jahr.

00:01:38: Die Jahresendrelle zieht sich hinein in den Januar.

00:01:41: Die Berichtssaison legt los wie die Feuerwehr.

00:01:44: KI-Bewertung.

00:01:46: auch sehr solide zu den vielleicht weniger schönen Themen, zu Thema Trump.

00:01:51: Trump will ja offensichtlich, so habe ich den Eindruck, König werden, König des gesamten amerikanischen Kontinents, außerdem Friedensnobelpreisträger.

00:01:59: Ich glaube, gestern Abend hatte er die Medaille schon gekriegt, was völlig irre ist.

00:02:04: Er will zum größten Geldverschenker werden, er will die Notenbank abhängiger machen.

00:02:09: Vielleicht sollte er mal die Geschichte lesen vom Fischer und seiner Frau, bevor er Gott werden will.

00:02:15: Ja, die Fischer-Geschichte mag ich sehr übrigens, hat auch übrigens extrem viel mit Börse zu tun, wenn man sich das mal anschaut.

00:02:23: Und ich finde das sowieso immer phänomenal, dass die Dinge des normalen alltäglichen Lebens auch so eng mit den Anlageentscheidungen an eine Börse verknüpft sind.

00:02:31: Jetzt fangen wir mal an, uns die letzten Monate etwas anzuschauen.

00:02:34: Israelis haben uns ihm nach Ost-Eingroßen gefallen getan.

00:02:38: Nicht mein Zitat.

00:02:39: Trump hat uns in Venezuela den größten Gefallen getan.

00:02:42: Nicht mein Zitat.

00:02:44: Diese Entwicklung ist schon sehr erschreckend und die Märkte nehmen es komplett gelassen hin.

00:02:48: Warum nehmen es die Märkte gelassen hin?

00:02:50: Jetzt kann man sagen, dass die Geheimdienste im Hintergrund so perfekt verflochten sind, dass ich keinen mit Sorgen machen muss.

00:02:56: Ich möchte mich politisch wissen, dass ich äußere mich politisch immer nur dann, wenn es tatsächlich auch ein Kausalzusammenhang mit der Börse hat.

00:03:02: Ansonsten halte ich meinen Mund.

00:03:04: Wenn man sich jetzt natürlich sagt, das war es momentan weltweit passiert, Russland, Ukraine, Trump, Venezuela, jetzt geht Grönland los.

00:03:11: Das fühle ich also etwas komplett, also herrensinniges, muss man schon wirklich sagen.

00:03:16: Ja, gibt es denn eine größere Einladung?

00:03:19: China, Taiwan?

00:03:20: Natürlich nicht.

00:03:21: Aber so einfach ist das nicht.

00:03:23: Und das würde auch jetzt den Rahmen sprengen, hier darüber zu diskutieren.

00:03:26: Die Börsen reduzieren es auf Infrastruktur, Rohstoffe, Venezuela, billiges Öl, Inflation runter, Börse rauf.

00:03:36: Das haben wir gesehen.

00:03:37: Aber ist das nicht phänomenal, Herr Groß?

00:03:39: Ist das nicht phänomenal?

00:03:41: Diese Reduktion auf die absoluten, nüchternen, positiv ausgelegten Sachverhältnisse finde ich schon erstaunlich, denn vielleicht vor ein, zwei, drei Jahren, oh Trump, Venezuela, Chaos, Börsen stürzen, haben die Anleger so gelernt?

00:03:56: Oder was ist da passiert?

00:03:58: Ich sage, die Anleger haben gelernt, aber das ist nicht der wahre Grund.

00:04:02: Der wahre Grund dafür ist, dass man tatsächlich anfängt, über den Teller anzuschauen.

00:04:06: Und dass man sich immer mehr die Frage stellt, was ich immer schon seit Jahren sage, simplifiziere die Dinge.

00:04:13: Wo sind die Alternativen und wie kann so etwas ausgehen?

00:04:16: Und so etwas geht genau so aus, wie es im Moment passiert.

00:04:19: Nach drei Wochen kriegt kein Hand mehr nach.

00:04:21: Und das haben die Anleger, das haben die Anleger begriffen, Kompliment an die Investoren.

00:04:26: Marktpsychologie ist eben schon manchmal sehr, sehr nützlich, wenn man sie sich auch zum Freund und nicht zum Feind macht.

00:04:33: Die Börsenlage des Tages.

00:04:35: Der DAX beendet nach einer starken Jahresanfangs-Rallye eine Woche der Konsolidierung und nutzt das zuvor erreichte Rekordhoch über zu ca.

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00:04:58: Gerade dieser Umstand spricht für die Qualität der aktuellen Bewegung, der der Markt korrigiert nicht aus Angst, sondern aus Vernunft.

00:05:06: Der übergeordnete Aufwärtssinn bleibt also klein takt, das Schadbild weiterhin stabil und aufgeräumt.

00:05:13: Mit dem Ausbruch aus der monatelange Seitwärtsphase wurde sehr viel konjunkturelle Optimismus in die Kurse eingepreist, der sich erst mit Verzögerung in der realen Wirtschaft widerspiegeln dürfte.

00:05:24: Eine Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau ist deshalb das Beste, was den Markt derzeit passieren kann, weil sie Zeitschaft und Übertreibungen abbaut.

00:05:32: Die technischen Indikatoren kühlen ab, die Stimmung normalisiert sich ohne dass der Trend Schaden nimmt, d.h.

00:05:37: der Markt gewinnt Luft und bereitet sich vor auf den nächsten Impuls.

00:05:42: Zusätzliche Stabilität liefert die Anlegerbasis selbst.

00:05:46: Das Deutsche Aktieninstitut meldet nämlich einen historischen Höchststand bei der Zahl der Aktionäre in Deutschland.

00:05:52: Vierzehn Komma eins Millionen Menschen investieren mittlerweile in Aktien in Fonds oder ETFs.

00:05:57: Allein im vergangenen Jahr kamen zwei Millionen frische Anleger dazu.

00:06:01: Besonders stark wächst das Segment der Sparpläne.

00:06:04: Was auch den Charakter des Marktes ein bisschen verändert.

00:06:07: Kurzfristige Spekulationen verliert eine Bedeutung.

00:06:09: Langfristige Investments gewinnen dagegen an Gewicht.

00:06:12: Das sorgt auch in möglichen Kulturphasen für mehr Ruhe und ein deutlich stabileres Fundament.

00:06:19: Hallo liebe Zuhörer, mein Name ist Christoph Gerringer, ich bin CEO und Gründer der The Payments Group Holding.

00:06:24: Irgendwie haben KUKA-WA notiert im Scale Index.

00:06:28: Jetzt ist ja so ein Teil dieses Rückzahlungsplans, den Sie beschrieben haben, der inhaltet ja auch diese offenen Forderungen an SGT.

00:06:36: Hier erwarten Sie zeitnah die Freigabe, aber Das entscheidet ja nicht sie, das entscheidet ja nicht SKT, sondern wenn ich es richtig verstehe, entscheidet ja Gerichte darüber und wir allein die Pressemitteilung der vergangenen Tage lassen oder ein bisschen Zweifel ankommen an einer zeitnahen Lösung.

00:06:52: Also im Dezember hieß es noch, Sie erwarten für die Auflösung der Steidigkeiten, dann gab es eine Pressemitteilung zu einer Verleumdungskampagne, Da raucht es irgendwo, jetzt ohne auf die Interna eingehend zu wollen.

00:07:06: Können Sie nachvollziehen, dass der Markt ein bisschen zurückhaltend ist?

00:07:10: Selbst MBBE sieht ein Spekulativ in die Analyse mit ein?

00:07:15: Ja, natürlich kann ich das nachvollziehen und das ist sicherlich auch der Grund, warum die Akte unseres Achten so deutlich unter ihrem net asset value notiert.

00:07:22: Das sind natürlich Themen, die von Nationen als riesigen wahrgenommen werden.

00:07:26: Wir gehen, wie gesagt, da haben wir auch heute nochmal veröffentlicht von einer Auflösung dieser Streitigkeiten in aus.

00:07:33: Wir haben dafür verschiedene Gründe und wir gehen davon aus, dass wir diese Forderung, die wir da haben, in teilweise in zwei, sechs, zwanzig und dem Rest in zwei, sieben, zwanzig werden vereinnahmen können.

00:07:43: Das sind übrigens nicht alles Reitigkeiten, die vor Gericht sind, sondern auch Streitigkeiten, über die wir außergerichtlich verhandeln.

00:07:50: Wir machen uns Hoffnung, dass wir da

00:07:52: in diesem Jahr

00:07:53: deutlich vorankommen.

00:07:54: Die Schlusskurse der DAG schließt den Handel bei twenty-fünfundzwanzigtausend zweihundertseinundneunzig Punkten, verliert damit leicht nullkomma zwei Prozent.

00:08:02: Beim MDAX geht es nullkomma ein Prozent abwärts.

00:08:05: Hier stehen am Ende einunddreißigtausend achtundneunneunzig Punkte, nullkomma vier Prozent runter für den Eurostox Fünfzig sechstausendundsebzehn Punkte.

00:08:17: Der Goldpreis präsentiert von der Rohstoffmesse Hamburg.

00:08:21: Noch knapp drei Monate bleiben bis zur Rohstoffmesse in Hamburg.

00:08:24: Gold bewegt sich seit Tagen in einer engen Seitwärts-Range nahe dem zuvor erreichten Rekord hoch und zeigt am Freitag leichte Schwäche.

00:08:32: Anlängend im Gewinn mit.

00:08:33: Der Preis fällt auf ´四tausend Fünfundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.

00:08:54: das minus vier Prozent oder drei Dollar sechzig.

00:08:55: Treffen Sie vor Ghelmeyer, Björn Paffrad und Florian Grummes sowie weitere Rohstoffprofis.

00:09:02: Am zehnten und elften April auf der Rohstoffmesse Hamburg.

00:09:05: Der Messehalle Hamburg-Schnellsen.

00:09:07: Jetzt gratis Eintrittskarte sichern.

00:09:16: Ich hatte die Tage mit einem Kollegen von dir, ein Gespräch fand ich ganz interessant.

00:09:21: Wir haben weit zurückgeschaut, und zwar ins Jahr, in den Dezember, das war damals als Armunzen und Gott das Wettrennen gemacht haben, wer ist als Erster am Südpol.

00:09:35: Das Ziel war das Gleiche, aber die Mittel waren unterschiedlich.

00:09:38: Armunzen, der Nauweger, hat traditionell auf Schlittenhunde gesetzt, also die gute alte Expedition und Gott hat gesagt, nein, wir haben Motorschlitten.

00:09:48: Das ist doch viel besser, viel schneller.

00:09:50: Die Geschichte hat dann gezeigt auf sehr tragische Weise, dass der Motorschlitten nicht geeignet war für diese kalten Bedingungen und er hat zwar das Ziel erreicht, allerdings auf dem Rückweg sind die... Alle Expeditionszeiten, die immer sind ums Leben gekommen, sind verhungert und da vorn.

00:10:05: Armunzen, der da nicht nur dann schneller war, ist auch wieder zurückgekommen, auch mit einer sehr guten Planung, auch was das Thema Versorgung angeht, entsprechende Basislager.

00:10:16: Muss ich damit sagen, weil technischer Fortschritt allein ist kein Garant, dass du erfolgreich bist.

00:10:22: Weder bei der Südpol Expedition noch an der Börse.

00:10:25: Ja, das ist richtig.

00:10:27: Genau, das gehört da auch noch eine menschliche Intuition dazu, aber das Allerwichtigste ist nochmal, es bleibt eine Vision, auch potenzielle Gewinne beim bleibenden Vision, wenn man nicht investiert ist.

00:10:38: Es bleibt so lange eine Vision, bis man es letzten Endes macht.

00:10:42: Und dazu möchte ich eigentlich nur animieren, dass man, egal zu welchen Börsenständen, wenn man langfristig orientiert ist und das Prinzip der Diversifikation verfolgt, dass man dort im Prinzip ... Geld verdienen kann, man muss es halt nur machen.

00:10:57: Dann wird aus einer Vision dann letztendlich auch eine Umsetzung und dann ist man auch erfolgreich an der Börse.

00:11:02: Umsetzung ist das eine.

00:11:04: Ich gehe mal davon aus, dass wir unsere Zuhörerinnen und Zuhörer dazu auch schon gebracht haben, nicht nur ins Zuhören, sondern auch ins Machen, ins Anpacken zu kommen.

00:11:14: Dann gibt es natürlich dann irgendwo so Fragen.

00:11:16: Jetzt habe ich Gewinne, die natürlich zunächst einmal Buchgewinne sind.

00:11:20: Was mache ich denn?

00:11:22: damit.

00:11:23: Wann fange ich an zu realisieren diese Gewinne und wann lasse ich sie laufen?

00:11:28: Wie weit lasse ich sie laufen?

00:11:29: Also, da gibt es wunderbare technische Instrumente, das Trailingstop oder generell Stop-Loss-Marken.

00:11:35: Damit man selber diszipliniert wird, dieser Trailingstop zieht sich technisch, elektronisch einfach hinterher.

00:11:41: Mit einem ordentlichen Abstand dazu, dann verliert man nicht die gesamten Gewinne, die auf einer Position drauf sind, wenn dann ein hohe Ballatiler Wert dahinter steckt.

00:11:48: Das ist absolut sinnvoll, dass es geboten, insbesondere bei Einzelwerten, aber eben halt auch im breiten Markt.

00:11:54: dass man immer mal wieder solche Stops nachzieht bzw.

00:11:58: mit einem Trailing-Stop, der sich automatisch hinterherzieht, zum bestimmten Prozentualen Absatz.

00:12:02: Das ist ein sehr sinnvolles Instrument.

00:12:05: Grundsätzlich rebalancen, einmal im Quartal sich das Depot anzuschauen, zu schauen, wie sind diese Fertchen alle gelaufen in dem Rennen.

00:12:12: Konsequent auch, Dinge auszusortieren, die nicht gut gelaufen sind.

00:12:16: Das sollte man auch nach einem bestimmten Zeitraum.

00:12:18: Das hilft auch zur Displinierung, damit man eben halt auch nach unten hin irgendwo abgesichert ist.

00:12:23: Das bedeutet also wirklich konsequent Verlustbringer eliminieren und Gewinne laufen zu lassen.

00:12:29: Das ist der sogenannte Dispositionsrefekt.

00:12:31: Wir wollen uns immer belohnen und deshalb realisieren wir zu schnell die Gewinne und die Verlustbringer, da schauen wir weg, da bleiben wir investiert.

00:12:38: Genau das Narrativ umzudrehen, das ist das absolut richtige Annaberse.

00:12:43: Also auch da wieder Disziplin, Disziplin und Disziplin.

00:12:48: Die USA sichern sich den Zugang zu moderner Chip-Technologie und schließen dazu ein umfassendes Handelsabkommen mit Taiwan.

00:12:55: Da venezische Chip-Konzerne verpflichten sich, mindestens US-Dollar zu investieren, im Gegenzug sinken die US-Zwelle von zwanzig auf nur noch fünfzehn Prozent.

00:13:07: Ziel ist eine stabile Lieferkette und eine stärkere Verlagerung der Produktion in den USA.

00:13:14: Klöckner und Co.

00:13:15: liefert die spektakulärste Einzelmeldung des Tages.

00:13:18: Die geplante Übernahme durch Worthington Steel kommt bei den Aktionären sehr gut an.

00:13:23: Die Aktie des Stahl- und Metallverarbeiters schießt im SDAX fast dreißig Prozent nach oben.

00:13:29: Der Deal bewertet Klöckner und Co.

00:13:31: mit zwei Komma eins Milliarden Euro.

00:13:33: Vorstand und Aufsichtsrat empfehlen die Annahme und auch Analysten sehen hier weiteres Potenzial.

00:13:39: Hallo, mein Name ist Falco Block, ich bin Anlagestatige für Privatkunden bei der DZ Bank in Frankfurt.

00:13:46: Fast vierhundert Milliarden US-Dollar.

00:13:48: Ja, diese unglaubliche Summe haben die sechs größten US-Tech-Konzerne im vergangenen Jahr investiert.

00:13:54: Der Löwenanteil davon floss in Rechenzentren für KI-Anwendungen.

00:13:58: Die Erwartungen bei Unternehmen und Marktteilnehmern sind mittlerweile daher extrem groß, dass sich diese Investitionen bald auch wirklich auszahlen.

00:14:06: Der.

00:14:06: einige Konzerne strapazieren trotz hoher Gewinne ihre Bilanzen deutlich und finanzieren die Ausgaben sogar mit neuen Schulden.

00:14:13: Dabei sind die aktuellen Ergebnisse eher annüchternd.

00:14:16: Gerade einmal zehn Prozent aller Unternehmen gaben in einer Umfrage an, dass sie mit derzeitigen KI-Anwendungen wirklich Geld sparen oder produktiver geworden sind.

00:14:25: Angst um einen Platz in der KI-Blase geistert daher durch die Medien.

00:14:29: Was wäre, wenn sich die milliardenschweren Investitionen als Fehlentscheidung herausstellen?

00:14:33: Oder sind das nur die Warnung von ewig gestrigen?

00:14:35: Und der wahre Boom steht uns erst noch bevor.

00:14:38: KI-Boom oder Blase?

00:14:40: Wir sprechen darüber in dieser Podcast-Folge.

00:14:45: Aktionalist bei der DZ Bank in Frankfurt.

00:14:48: Das Thema ist ja, wir haben aber auf der einen Seite diese wahnsinnigen Ausgaben und auf der anderen Seite ist der Markt auch vielleicht zu ungeduldig.

00:14:55: Ich denke jetzt mal an die Bahn.

00:14:57: Klar, also die Bahn hatte, glaube ich auch, reißig, vierzig Jahre investieren müssen.

00:15:01: Erst dann wird sie wirklich genutzt.

00:15:02: Also, wie denkst du das?

00:15:03: Oder wie siehst du, das sind die Markthenemen einfach zu ungeduldig.

00:15:05: Muss man dem einfach ein bisschen mehr Zeit geben und diese Investition ist einfach erstmal laufen lassen?

00:15:09: Also ja, man muss dem Markt mehr Zeit geben.

00:15:12: B, es muss man klar sagen, die Unternehmen stehen jetzt gerade vor einer Situation, wo sie überlegen müssen, ob sie in eine solche technologischen Meilenstein investieren oder eben nicht.

00:15:21: Die Frage ist, bin ich dabei oder bin ich nicht dabei?

00:15:24: Also die Unternehmen kommen zu dem Urteil, wir müssen dabei sein.

00:15:27: Insbesondere Amerika, China gehen beide aus verschiedenen Richtungen auch geopolitisch motiviert in diesem Markt rein.

00:15:33: Also das Geld fließt in den Markt so oder so.

00:15:36: Es gibt große Nachfrage, so wird korporiert, aber, und das ist ja der Hinweis, KI-Blase, an der Börse erwartet man eben große Gewinne.

00:15:44: Die haben aber nicht alle Unternehmen, in der Nahrungskette der KI-Unternehmen.

00:15:48: Einige haben sie schon, die Spitzhacken und Schaufelverkäufer, andere arbeiten noch dran.

00:15:54: Und wie üblich an der Börse kommt es immer zu Phasen von zu hohen Erwartungen und dann relativem Enttäuschung.

00:15:59: Der Business Case KI entwickelt sich, Aber nicht immer in dem Tempo, wie es der Markt gerne hätte.

00:16:05: Und das führt eben dazu, dass wir immer wieder Hype-Phasen bekommen und dann auch mal wieder Situationen haben, wo die Kurse aus dem Nichts herunterfahren.

00:16:14: Fassen wir vor dem Wochenende kurz zusammen.

00:16:15: Der Markt tritt nach der Jahresauftag-Rallye bewusst auf, die Bremse ohne die Richtung zu ändern.

00:16:21: Die Gewinnmitnahmen bleiben kontrolliert.

00:16:23: Die Basis verbreitert sich weiter.

00:16:25: Mehr Aktionäre sorgen für mehr Stabilität, der aufwärts trennt lebt.

00:16:31: Ich bin Andreas Groß, die Stimme von Börsenradio.de.

00:16:34: Wenn ihr diese überbekhilft, dann bewerten Sie diesen Podcast jetzt mit fünf Sternen und empfehlen Sie uns weiter.

00:16:39: Sie bleiben informiert und wir bleiben dran.

00:16:43: Und der Spruch zum Tage.

00:16:44: Nicht jede Pause beendet eine Rallye.

00:16:47: Manche verlängert sie.

00:16:48: Schönes Wochenende.