00:00:03: Lange sah es nach Fortsetzung der Konsolidierung aus.
00:00:11: Erst kurz vor Handelsschluss kam Stimmung auf in Frankfurt.
00:00:14: Zu Gast heute Deutschlands Vermögensschützer Nummer eins, Rolf Pieper.
00:00:18: Vermögens-Manager Wolfgang Juts begibt sich aber eine echte Börsen-Expedition.
00:00:23: Für den Rohstoffexperten Carsten Stock aus Dubai ist dieses Jahr, das Jahr der Rohstoffe und Form.
00:00:30: Manager Benjamin Bente beweist seit drei Jahren aktiv gemanagte Fonds schlagen den Markt um fünf Prozent pro Jahr.
00:00:39: Zumindest sein eigener Form macht das.
00:00:42: Aus dem Börsenreide-Studium meldet sich heute Andreas Groß gemeinsam mit dem Kollegen Peter Heinrich.
00:00:46: Sie hören Auszüge aus den Interviews vom Tage.
00:00:49: Interviews in voller Länge gibt's bei börsenreide.de.
00:00:52: Es ist Donnerstag, der fünftzehnte Januar, zwanzig, sechsundzwanzig.
00:00:57: Mein Name ist Benjamin Bente.
00:00:58: Ich bin der Gründer und Geschäftsführer von Wartes Invest.
00:01:01: Wir sind inzwischen eine ordentlich mittelständische Fondboutique mit fünfhundert Millionen Assets an der Management.
00:01:08: Zwei Fonds.
00:01:09: Klarer US-Fokus in Beine Forst, ein Defensiven, einen Offensiven.
00:01:13: Sie können mir viel erzählen.
00:01:14: Also, wer hauen uns jetzt hier die Provokation um die Ohren?
00:01:19: Wie groß ist dieses Alpha?
00:01:21: Der Forster gestartet, Oktober twenty-two.
00:01:23: Jetzt können wir drüber streiten.
00:01:25: Na ja, kommen drei Jahre Treckrekord.
00:01:27: Ist das schon hinreichend aussagekräftig?
00:01:29: Aber das können wir an anderer Stelle uns unterhalten.
00:01:32: Sind Sie denn besser als der
00:01:33: Markt?
00:01:34: Definitiv, wir sind gestartet mit dem Ziel aller US-Indizes, egal ob die großkapitalisierten S&P oder die kleinkapitalisierten Russell, was auch immer am besten gelaufen ist, das wollen wir mindestens um drei Prozent PA schlafen.
00:01:50: Also wir sagen noch nicht mal gegen den S&P und dann macht Russell, machen Nebenwerte einfach ein wahnsinniger Outperformance.
00:01:56: und dann ist es ja einfach nur, wenn sie in Russell Nachbilden haben sie dann schon als in Anführungsstrichen aktiver Foremanager Alpha auf dem S&P.
00:02:04: Das kann Alpha, das kann Outperform.
00:02:05: Deswegen haben wir gesagt, drei Prozent PA, egal ob Large Cap mit Cap Small Cap, der beste der Indizes, den wollen wir um drei PA schlagen.
00:02:13: Das war rückblickend
00:02:14: die Large Cap, S&P, wir wissen es alle, maßgeblich wegen Max Seven.
00:02:18: Insofern, auf die letzten drei Jahre war unser Ziel, den S&P, weil damit haben wir alle anderen erst recht geschlagen, um drei PA zu schlagen.
00:02:24: Das war unser kommuniziertes Ziel bei Vorauflage.
00:02:27: Geworden sind es fünf PA.
00:02:28: Nachkosten.
00:02:29: Ich glaube, jetzt hört uns jeder zu.
00:02:31: Jetzt ist der Moment, wo man wirklich diese sprichwörtliche Nadel fallen lassen muss und sie da noch hört, wenn sie auf bald fünf Prozent Alpha ohne die Max Seven.
00:02:42: Wie geht das?
00:02:42: Pro Jahr, fünf bear pro Jahr.
00:02:45: Nicht ohne, aber mit sehr starker Untergewichtung der Mixer.
00:02:49: Wir hatten fast nie einen Max Seven Wert in den Top Ten.
00:02:54: Und in der Tat, das ist ganz wichtig herauszuheben, weil diese eklatante Outperformance des S&P zu den ganzen anderen S&P Equal Rate, wo also alle gleichgewichtet sind, Mit Cap, Small Cap und so weiter, das kam maßgeblich von den Max Seven.
00:03:11: Wenn man also jetzt diejenigen, die den S&P Dereiben dann auch untergewichtet hat, wird es ja umso schwerer, den S&P zu schlagen.
00:03:20: Wenn diese wenigen wird, so viel der Outperforms, der SS und P zu den anderen Indizes ausgemacht haben.
00:03:27: Insofern ist es, glaube ich, nicht einfach nur fünf PA, sondern es sind fünf PA in einem für uns sehr schwierigen Umfeld.
00:03:35: Denn wenn wenige Werte ein Großteil der Performance machen und wir diese Werte untergewichtet haben, ist es ja viel schwerer.
00:03:42: den S&P zu schlagen, als wenn die Performance des S&P aus der Breite seines Indexkopf, weil dann haben sie ganz, ganz, ganz viele Chancen als Stockpicker, die Outperformer zu finden, weil es ja viele Outperformer gibt.
00:03:55: Es gab weniger Outperformer, die zu finden ist immer schwer.
00:03:58: Und deswegen war es schwer.
00:04:00: Deswegen ist es aber umso interessanter, dass es gelungen ist.
00:04:03: Und das hat eben sehr, sehr viel mit dem Stockpicking Ansatz zu suchen, der so einzigartig ist, den Deutschsprache in den Raum, Wir waren da der erste, der damit an den Markt gegangen ist und der eben auch mal Stockping komplett anders denkt, als es eigentlich bisher traditionell gedacht wurde.
00:04:22: Und dieser Prozess ist der wahre Outperformance-Trail war, weil es war nicht der eine Lucky-Shot, sondern es kam wirklich aus der breite Portfolios.
00:04:31: Der Dach setzte zunächst seine Konsolidierung fort und ließ lange keine Eile erkennen.
00:04:35: Erst kurz vorhandelslos kam Bewegung auf.
00:04:38: Impulse kamen vor allem aus dem Technologiesektor.
00:04:41: starke Zahlen.
00:04:42: des thaiwanesischen Chip-Riesen-TSMC sorgten für bessere Stimmung.
00:04:45: Dazu kam ein weiterer Milliardendeal des Chatch-GPT-Entwicklers OpenAI.
00:04:51: Also nach längerer Durststrecke griffen die Anleger im Techsektor dann wieder zu.
00:04:56: Auch die Wall Street zeigt sich nach einer kleinen Korrektur vom Vortag deutlich stabiler.
00:05:00: Gute Konjunkturdaten aus den Regionen New York und Philadelphia haben den Markt gestützt.
00:05:04: Hinzu kamen insgesamt solide Zahlen von Goldman Sachs, Morgan Stanley und Blackrock, die Börsenampel sprang wieder auf Grün.
00:05:12: Entscheidend bleibt allerdings die Frage, ob diese Impulse ausreichen, um die zuletzt beobachte Rotationen aus Big Tech in defensive Branchen und Small Caps zu stoppen.
00:05:22: In den vergangenen Wochen nutzten Anleger Kurstanstiege bei NVIDIA schnell für Gewinnmitnahmen.
00:05:28: Und am Strich bewegte sich der modertelang gehypte Technologiesektor daher nur seitwärts.
00:05:33: Seitwärts ging es auch in Frankfurt weiter über lange Strecken des Tages.
00:05:37: Der DAX konsolidierte nach der Rekordjagd zu Jahresbeginn.
00:05:41: Die neuen Konjunktur zahlen wir Deutschland sorgten kaum für Fantasie.
00:05:44: Nach zwei Rezessionsjahren steht zwar wieder ein Plus, aber ein kleines.
00:05:50: Das Wachstum von Null, zwei Prozent löst also keine Kaufwelle aus.
00:05:54: Getragen wird der Markt vielmehr von der Hoffnung auf eine deutliche wirtschaftliche Belebung in diesem Jahr.
00:05:59: Milliarden Investitionen in Infrastruktur und Verteidigung gelten.
00:06:03: als mögliche Kursttreiber.
00:06:05: Wann diese Programme ihre volle Wirkung entfalten, bleibt natürlich noch offen.
00:06:09: Ohne strukturelle Reformen bei Energie, Bürokarte und Arbeitsmarkt droht aus dem Sondervermögen allerdings nur ein moderates Konjunktursignal zu werden.
00:06:19: Dann wären viele Vorschusslohbeeren für den Aktienmarkt zu früh verteilt.
00:06:23: Die Chancen auf ein viertes starkes Börsenjahr in Folge würden trotz gutem Januar Effekt sinken.
00:06:29: Hallo, mein Name ist Karsten Stork, ich bin Asset Manager des DCX, des Dynamic Commodity Index, ein aktiv gemanagtes Zertifikat, das sich ausschließlich mit Rohstoffen beschäftigt.
00:06:39: Das KI-Bild, was ich eingangs angesprochen hatte und ein bisschen beschrieben habe, zwei Personen fehlen.
00:06:43: Du hast ja angesprochen, Putin und hier ebenso.
00:06:47: Müsst du das nochmal nachbessern?
00:06:49: Ich könnte bevorstehen, dass wir in den nächsten Wochen wieder Themen bekommen, die die beide Personen auf die Titelbilder brauchen.
00:06:56: Einerseits, glaube ich, hören ja relativ wenig momentan zum Konflikt Russland-Ukraine.
00:07:00: Das hat sich so ein bisschen beruhigt im Sinne, dass die Medien das jetzt nicht mehr so aufdrücken.
00:07:04: Medial beruhigt,
00:07:05: ja.
00:07:06: Die Situation... Dort vor Ort hat sich natürlich nicht beruhigt, das ist genauso schlimm wie es war, aber die Medien haben sich etwas beruhigt.
00:07:12: Die EU hat jetzt die Gelder freigegeben, die Neunzig Milliarden, diese alternative B für die Finanzierung der Ukraine für die nächsten zwei Jahre.
00:07:19: Aber ich bin mir sicher, dass das wieder auf das Titelbild zurückkommt.
00:07:22: Und zum Thema China kann ich nur sagen, da bin ich überzeugt davon.
00:07:25: Die Volksrepublik China hat ein großes Interesse, ihre Rohstoffe vormacht, die sie ja definitiv haben, weiterzuhalten und auszubauen.
00:07:33: Und wir werden das auch in den nächsten Wochen und Monaten beim Verhalten der Volksrepublik sehen, ob das jetzt kritische Metalle betrifft, seltene Erden betrifft oder Akaro-Stoffe betrifft.
00:07:41: Also, da wird es genug Gesprächsthemen geben noch dazu, wo der Schwaid-Deal mit den USA ja in November, Oktober abgeschlossen wurde, nur für ein Jahr gilt und eigentlich jetzt schon gesprochen wird darüber, dass sich beide Seiten nicht wirklich daran halten.
00:07:54: Also das wird ein geopolitisch wahnsinnig spannendes Jahr und ich glaube, es wird ein Jahr der Rohstoffe werden, weil einfach diese Unsicherheit dazu führen wird, dass wir steigende Preise in allen Sektoren sehen werden.
00:08:04: Der DAX-Schloss, Nullkomma, drei Prozent höher, bei Vierundzwanzigtausend dreieinhalbzehnfünfzig Punkten.
00:08:09: Der Eurostocks legte Nullkomma sieben Prozent zu und beendete den Handel bei sechstausendundsechsenvierzig Punkten.
00:08:16: An der Wall Street zeigt sich am Donnerstag früh eine Erholung, vor allem die zuletzt unter Druck geratenen NASDAQ-Gewinnt wieder an Boden.
00:08:23: Im frühen Handel steigt der Doljons zu Null, vier Prozent, neunundvierzigtausenddreinundvierunddreißig Punkte.
00:08:28: S&P fünfhundert legt um Null, sechs Prozent zu.
00:08:32: Und NASDAQ-Gewinnt Null, sieben Prozent.
00:08:34: Geschützt für die Stimmung von starken Wirtschaftsdaten.
00:08:37: Nachlassen den geopolitischen Spannungen und deutlich sinkenden Ölpreisen.
00:08:44: Der Goldpreis präsentiert von der Rohstoffmesse Hamburg.
00:08:48: Noch knapp drei Monate bleiben bis zur Rohstoffmesse am zehnten und elften April in Hamburg.
00:08:53: Die Entwicklung an den Rohstoffmärkten liefert bereits reichlich Gesprächsstoff.
00:08:57: Die Metallpreise setzten ihren aufwärtsen Fort.
00:09:00: Neue Rekorde gab es zuletzt bei Kupfer, Silber und Gold.
00:09:04: Auch lange vernachlässigte Industriemetalle wie Nickel und Zinn legten zeitweise deutlich zu.
00:09:10: Im Fokus steht weiterhin Silber.
00:09:12: Innerhalb der ersten neun Handelstage des neuen Jahres stieg der Preis um fast achtundzwanzig Prozent.
00:09:17: Auch Gold zeigt Stärke.
00:09:19: Dieses Edelmetall.
00:09:26: Die Nachfrage nach sicheren Häfen bleibt also hoch.
00:09:30: Belastender Gegenwirk der Konflikt zwischen der US-Regierung und Fed-Chef Jerome Powell sowie die angespannte Lage im Iran.
00:09:38: Beide Faktoren erhöhen die Unsicherheiten an den Märkten.
00:09:41: Hinzu kommen strukturelle Sorgen auf der Angebotsseite, vor allem bei Kupfer, Silber und Platin fürchten Anlege eine zunehmende Knappheit.
00:09:49: Zölle verstärken diese Befürchtungen.
00:09:52: Die US-Lagerhäuser bleiben gut gefüllt, gleichzeitig gelangen nicht ausreichend Mengen nach Asien.
00:09:57: Viele Analysten verweisen zudem auf den sogenannten Debasement Trade.
00:10:02: Das heißt, große Investoren reduzieren ihren Bestände an US-Staatsanleihen und Schichten verstärkt in Gold um.
00:10:10: Für etwas Entspannung sorgten zuletzt Signale aus Iran.
00:10:13: US-Präsident Donald Trump zeigt sich abwarten, nahm seine scharfe Drohung zurück.
00:10:18: In der Folge kamen die Ölpreise deutlich nach.
00:10:20: Ein Barrel, der Nordseersorte Brent, verbihligte sich um rund drei Prozent auf jetzt vierundsechzig US-Dollar.
00:10:27: Auch der Goldpreis entfernte sich etwas von seinem Höchststand.
00:10:30: An den Märkten bleibt die Sorge vor einer Eskalation trotzdem präsent.
00:10:34: Für viele Börsen-Profis ist das geopolitische Risiko weiterhin nicht vom Tisch.
00:10:49: www.rohstoffmesse-hamburg.de.
00:11:01: Mein Name ist Rolf Bernd Pieper, Europas Vermögensschützer internationaler Finanzmarktexperte und Buchautor.
00:11:08: Schauen wir uns nochmal Silber an.
00:11:10: Silber marschiert noch aggressiver als Gold.
00:11:13: Also Silber ist ja der jetzt mal der Doppelagent, Edelmetall und Industriemetall.
00:11:19: Also was klärt eigentlich den Sprint auf über neunzig Dollar am besten?
00:11:24: Krisenmodus oder Industrie Nachfrage?
00:11:27: Es ist in der Tat beides.
00:11:29: Also für viele Investoren ist Gold zu teuer geworden.
00:11:32: Die sind auf Silber umgeswitched und auch auf Platin und auf Palladium.
00:11:37: Wenn wir uns die Schmuckindustrie einmal anschauen, die beherrscht wird von Indien und China, dann stellen wir fest, dass Gold wird anders verarbeitet als beispielsweise Platin.
00:11:50: Dass in China dreißig Prozent der Jubiläre sich gerade auf Platinverarbeitung umstellen lassen und lernen lassen und sich Tutorials anschauen, um Platin zu verarbeiten, weil ihm Gold zu teuer geworden ist.
00:12:04: Und beim Silber ist es einfach ein strukturelles Defizit im siebten Jahr.
00:12:08: Sind wir im strukturellen Defizit bedeutet, die Nachfrage nach physischem Silber ist größer gewesen als das, was der Markt liefert.
00:12:18: Und in der Vergangenheit haben wir es ja so gehabt.
00:12:20: Das muss man ja mal sagen.
00:12:22: Silber war der Prügelknabe in diesem Szenario.
00:12:25: über viele Jahre null Performance künstlich runtergehalten und haben sehr, sehr viele Minen dicht gemacht, weil sie nicht mehr Kostendecken produzieren konnten.
00:12:34: Es sind Minen gestorben und keine neuen Minen entstanden.
00:12:38: Wenn ihr eine Silbermine an den Start bringen will, braucht es zehn bis vierzehn Jahre, um die wieder wieder in Schwung zu bringen.
00:12:43: Bedeutet im Umkehrschluss das, was in der Exploration von unten kam, ist immer weniger geworden und die Nachfrage ist gestiegen.
00:12:52: Schauen wir mal zwei Anwendungsgebiete.
00:12:55: für Silber an, das sind einmal die Elektroautos.
00:12:58: Ein Elektroauto hat zur Zeit das dreifache an Silber als ein Verbrenner.
00:13:03: So, damit nach Frage mal drei im Elektroautosegment.
00:13:08: Das andere Segment ist die Solarindustrie.
00:13:10: Die Solarindustrie
00:13:12: braucht
00:13:13: als Halbleitermetall zwingend Silber, was sie höchste Leitfähigkeit hat.
00:13:18: Und wenn wir mal umschauen, die die Welt zur Zeit funktionieren, Wenn alle Solarprojekte, die in der Welt geplant sind, auch in Deutschland geplant sind, auch in Windkrafträdern beispielsweise, Silber spielt Silber eine Rolle.
00:13:30: Wenn die mal bedient werden sollten, dann haben wir einen Silberpreis von zwei bis drei Hundert, war die Nachfrage.
00:13:37: Nun gut, wir haben die deutsche Bürokratie kennengelernt.
00:13:40: Das wird noch eine Weile dauern, bis wir hier in Deutschland mal in die Puschen kommen.
00:13:43: Aber es ist einfach so, dass die Nachfrageseite bei Silber sehr, sehr stark ist.
00:13:48: Gold fielen zu teuer geworden.
00:13:50: ist und dann sind sie eben auf Silber gesmatcht und dieses Beides führt dazu, dass natürlich auch sehr viele Silberpapiere gibt.
00:13:58: Schauen wir uns die Silber ETFs an und somit geht in meinen Kreisen um.
00:14:03: Jede uns Silber, die physisch vorhanden ist, ist einhundertfach verkauft.
00:14:08: Also deswegen bin ich immer für das physische Alten und nicht für das Papierversprechen.
00:14:14: Der DAX ist vielen Anlägern zuletzt zu schnell gestiegen.
00:14:17: Diese Einschätzung teilt Jochen Stanzl, Chefmarkt-Analyst der Konsersbank.
00:14:21: Er verweist zudem auf eine bislang eher enttäuschende US-Berichtssaison.
00:14:26: Vor allem die großen US-Banken haben die hohen Erwartungen nicht ganz erfüllt.
00:14:30: Am Mittwoch waren die Banktitel dann auch deutlich unter Druck geraten.
00:14:34: Heute richten sich die Blicke dann auf Goldman Sachs Morgenstände, die ihre Ergebnis fürs vierte Quartal präsentieren.
00:14:41: Bewegung kommt auch vom Primärmarkt.
00:14:43: der Kupfer Spezialist Aster Energy Solutions plant im ersten Quartal den Gang an die Frankfurter Börse.
00:14:50: Erst der Börsengang in diesem Jahr, das Unternehmen will rund hundertundzwanzig Millionen Euro einsammeln.
00:14:55: Das gesamte Transaktionsvolumen kann sogar bis zu Hundertneinzig Millionen Euro erreichen.
00:15:00: ASTA produziert Kupferbauteile für die Energiewirtschaft, etwa für Transformatoren, Generatoren und Rechenzentren.
00:15:07: Als Anke-Investoren beteiligen sich Siemens Energy sowie Fonds von BNP Parepa Asset Management, Invesco und WCM.
00:15:17: Starke Akzente setzte der taiwanesische Chiphersteller TSMC, der Konzerne betraf im vierten Quartal die Erwartungen deutlich.
00:15:25: Der nette Gewinn steckt um thirty-fünf Prozent auf fünfhundert sechs Milliarden Taiwan-Dollar.
00:15:30: Treiber bleibt die hohe Nachfrage nach Chips für Rechenzentren und KI-Anwendungen.
00:15:35: als weltweit größter, auftragsfertiger profitierte TSMC, also weiter vom KI-Boom.
00:15:41: Für Schlagzeilen sorgte auch Boston Scientific, der US-Medizintechnikkonzern will den Wettbewerber Penumbrak übernehmen und zwar für rund Rundverzehnkommer fünf Milliarden Dollar.
00:15:52: Ziel ist der Ausbau des Geschäfts mit Herz-Kreislauf-Medizin-Geräten.
00:15:56: Boston Scientific bietet die Aktie.
00:16:00: Das entspricht an den Aufschlag von knapp zwanzig Prozent auf den letzten Schlusskurs.
00:16:04: Die Aktionäre von PENUMBRA können zwischen Barzahlung und Aktien wählen und dreinsebzig Prozent des Kaufpreises werden in Bar beglichen, siebenundzwanzig Prozent in Aktien.
00:16:15: Ich bin Wolfgang Juts, unabhängiger Vermögensverweiter in Nürnberg und Inhaber der Credo-Vermögensmanagement GmbH.
00:16:23: Südpol Nordpol, wo ist der Südpol-Räder Nordpol der Börse?
00:16:27: Du hast es ja umschrieben, was dein Ansatz ist, was dein Credo ist, gewissermaßen.
00:16:32: Als wir gestern Abend telefoniert haben, um uns abzustimmen für die Themen unseres heutigen Podcasts, da hatte ich mitbekommen, bei euch gab es nicht.
00:16:43: den berühmten Schnaps mehr, sondern es gab Sekt.
00:16:47: Das heißt, Credo ist offensichtlich gut durch twenty-fünfundzwanzig gekommen.
00:16:51: Es gab was zu feiern.
00:16:52: Wir freuen uns, dass wir für uns eine große Marke an betreuten Volumen und Kundengeldern verzeichnen können, dass Anleger uns in einem für uns erstaunlich positiven Maße ihr Vertrauen geschenkt haben.
00:17:08: Und das haben wir einfach zum Anlass genommen, um darauf anzustoßen, weil es auch immer wieder diese kleine Rückschau braucht und sagt, wir sind dankbar für das, was wir erreicht haben.
00:17:17: Denn wenn wir die Dankbarkeit verlieren, aus den Augen verlieren, dann werden wir irgendwann getriebene sein, denen es nur noch darum geht, mehr und mehr und mehr und mehr erreichen zu müssen.
00:17:28: Und so können wir innehalten und sagen, ja, wir wollen die Dankbarkeit nicht aus den Augen verlieren.
00:17:33: Wir haben jetzt für uns zwei Kernthemen für dieses Jahr ausgemacht, die von uns für ein scheinender Bedeutung sind.
00:17:40: Das eine ist für die weitere Entwicklung die Beurteilung, wie das mit der KI weitergeht.
00:17:45: Das heißt, werden die großen Megaunternehmen von der KI entsprechend so profitieren, dass sich das Ganze monetarisieren lässt.
00:17:54: Die Frage ist immer noch offen.
00:17:57: meines Erachtens.
00:17:58: Und die zweite Frage ist, wie geht's mit Donald Trump weiter?
00:18:02: Das sind so die Kernthemen.
00:18:04: Und da beides im Grunde genommen unberechenbar ist, ist es halt so wie das Wetter am Südbohr.
00:18:09: Wir wissen nicht, was auf uns zukommt, aber wir müssen uns auf alle Sachen fokussieren.
00:18:14: Wir müssen im Grunde genommen schauen, dass wir ganz kontinuierlich weiter voranschreiten und all das mitnehmen, was jetzt sich uns bietet.
00:18:22: Aber wir müssen auch damit rechnen, dass das Wetter umschlagen kann.
00:18:25: Fassen wir kurz zusammen, der DAX konsolidiert auf hohem Niveau, schafft auf der Schlussgeraden ein kleines Plus.
00:18:31: Der Technologie-Sektor meldet sich zurück, Rohstoffe bleiben, das dominante Thema.
00:18:36: Unsicherheit bleibt ebenfalls, aber Chancen sind vorhanden.
00:18:40: Ich bin Andreas Groß, die Stimme von Börsenradio.de.
00:18:43: Ich danke Ihnen fürs Zuhören.
00:18:44: Bewerten Sie jetzt bitte diesen Podcast mit fünf Sternen und empfehlen Sie uns weiter.
00:18:49: So bleiben alle stets informiert und das jeden Börsentag.
00:18:52: Guten Abend.
00:18:55: Marktbericht Das Basenradio Nummer eins.
00:19:04: Basenradio-Network AG.