Börsenradio to go

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00:00:07:

00:00:11: Verschuldung in dem Sektor ein Thema.

00:00:14: Ein Beispiel META hatte Ford Chat GBT dreimal mehr Barbestände als Schulden.

00:00:21: Jetzt sind die Schulden fünfzehn Prozent höher als der Barbestand.

00:00:24: Microsoft hatte Ford Chat GBT dreißig Prozent mehr Cash, also Barbestände als Schulden.

00:00:30: Jetzt hat es zwanzig Prozent mehr Schulden als Cash.

00:00:33: Autoraktien führten heute lange den Dachs an.

00:00:36: Aus der Börseradestudio A meldet sich Peter Heinrich.

00:00:39: Mein Kollege Andreas Groß besetzt heute das B-Studio.

00:00:42: No higher, no fire.

00:00:44: Modus in den USA.

00:00:46: Schwacher Arbeitsmarktbericht stützt die Wall Street.

00:00:49: Die Stimmung der US Verbraucher hat sich im Januar aufgehält.

00:00:53: In der Summe sehen wir heute ein neues Rekord hoch im Dachs.

00:00:58: Er stieg in der Spitze bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis auf ... ... bis.

00:01:24: Heute ist Freitag, der neunte Januar, zwanzig, sechsundzwanzig.

00:01:28: Kreditionsschluss, heute, achtzehn Uhr und sieben.

00:01:32: Ja, schönen guten Tag, Jochen Stanzl hier von der Konzertsbank.

00:01:36: Und aus dem Börsenradestöne grüßt Peter Heinrich.

00:01:38: DAX-Fünfundzwanzigtausend.

00:01:41: Irgendwie ein Rekordgefühl, aber im Krisen-Modus.

00:01:44: Jochen der DAX hat diese Woche zum ersten Mal die Fünfundzwanzigtausend gerissen.

00:01:48: Das klingt irgendwie zuerst nach Sektkorken, aber viele erleben das Gefühl einer Dauerkrise.

00:01:53: Also was treibt den Markt gerade wirklich?

00:01:55: Optimismus oder einfach Gewohnheit im Hoch?

00:01:58: Ja, der DAX, das ist ja wichtig, misst ja nicht die Wirtschaftsleistung in Deutschland, sondern das, was die vierzig DAX-Unternehmen an Gewinn machen.

00:02:06: Und den machen sie halt mehrheitlich in den USA, in Asien, als er weit weg von der Krise hier.

00:02:11: Und man muss ja auch dazu sagen, es ist zumindest mein Eindruck, aber viele in meinem Umfeld teilen, dass das viele Medien auch stets das negative Beton und das positive Meiden, weil das halt einfach auch mehr Klicks generiert und die Leisentöne werden dann überhört.

00:02:27: Aber halt nicht an der Börse, da spielen die Leisentöne selbst kleinste Veränderungen eine immense Rolle.

00:02:33: Da schauen wir auf das überraschende Plus im Einzelhandel in Deutschland, den deutlichen Anstieg der Elektroauto-Neuzulassung oder den überraschenden Anstieg der Industrieproduktion.

00:02:42: Also das zeigt einfach, dass die Regierung jetzt investiert in Infrastruktur, in Rüstung.

00:02:48: Und das spiegelt sich halt auch im Wachstum wieder und das nehmen die Börsen halt wahr und steigen.

00:02:53: Also danke, endlich mal eine Zusammenfassung positiver Nachrichten von dir.

00:02:58: Börsenradio Network AG.

00:03:00: Das Börsenradio.

00:03:02: Ordnen wir die Börsenlage des Tages noch ein bisschen ein.

00:03:05: Nach seinem Rekord.

00:03:06: Gegen der Dachs, ein bisschen drunter aus dem Handeln, von von zwanzigtausend zweihundert zwundsechzig Punkte, ein Plus von nullkoma fünf Prozent.

00:03:15: In Europa blieb die Stimmung freundlich, der USAX-Fünfzig lag mit plus nullkoma ein Prozent höher und hielt sich auch in Rekordnähe.

00:03:23: Während in Wien der ATX als TR bei dreizehntausend einhundert achtundsechzig Punkte leicht nachgab, minus nullkoma ein Prozent.

00:03:31: Aus den USA kam zum Wochenausklang ein Dämpfer beim Stellenaufbau.

00:03:36: Im Dezember wurden fünfzigtausend neue Stellen gemeldet, erwartet waren dreiundsebzigtausend und aus diesem Grund startete die Wall Street leicht besser.

00:03:46: Am Markt heißt es damit rücken, schnelle Zins, Senkungsfantasien für Januar eher in den Hintergrund, auch weil die Arbeitslosenquote niedriger war und die Anträge auf Arbeitslosenunterstützung begrenzt blieb.

00:03:58: Nach dreizehnten Senkungen der Fäht zum Ende zwanzig, fünfundzwanzig.

00:04:03: Ja, und zusätzlichen Rückenwind lieferte die Verbraucherstimmung.

00:04:07: der Michigan Index

00:04:09: stieg

00:04:09: zum Monatsmitte auf vierundfünfzig, null nach zweiundfünfzig, neun Ende Dezember.

00:04:16: Wenn man jetzt auf zwanzig, sechsundzwanzig schaut, ist dann diese fünfundzwanzig eher ein neues Fundament?

00:04:22: oder ist das schon die Stelle an der gute Nachrichten Pflicht werden, weil die Luft dann doch dünner wird?

00:04:28: Also kurzfristig kann es natürlich an solchen Marken ein ganz schönes Hicca werden, weil natürlich da einiges sagen ist, das Schild ist zu weit gelaufen.

00:04:37: Wir setzen jetzt auf Leverkaufspositionen und werden, dass die Preise fallen.

00:04:40: Die anderen sagen, die kaufen wir, wenn die Kurse ein bisschen fallen, wieder rein.

00:04:44: Also das typische bei der Dip halten.

00:04:47: Technisch schaue ich mir bei solchen Ausbruchbewegungen, wie wir sie jetzt.

00:04:52: gehabt haben, die Handelsummsätze an, und zwar im Cretra DAX und auch im DAX Future.

00:04:58: Und in beiden, vor allem im DAX Future haben wir überdurchschnittliche Handelsummsätze.

00:05:02: Das unterstützt eigentlich die These, dass wir es damit zum nachhaltigen Ausbruch nach oben zu tun haben.

00:05:08: Jetzt muss sich das aber auch bestätigen, weil da ist viel Psychologie dabei, da ist auch ein bisschen so die Angst dabei, was zu verpassen, die Anleger, die vielleicht gewartet haben, bis die Kurse nochmal zurückkommen.

00:05:21: Ja, die müssen jetzt in steigende Kurse hineinkaufen, sonst sind sie einfach nicht mit dabei.

00:05:25: Aber da muss es halt etwas kommen in Sachen Bestätigung.

00:05:28: Technisch ist der Platz jetzt bis zu ca.

00:05:30: von zwanzigtausend dreihundert Punkte.

00:05:32: Das ist so das kurzfristige

00:05:34: Bild.

00:05:34: Fürs ganze Jahr sind gut sechsundzwanzigtausend Punkte drin.

00:05:39: Da gibt es aber auch einen Überraschungspotenzial, dass da vielleicht mehr draus wird.

00:05:42: Schnichwort Frieden in der Ukraine, das wird das Geschäft, wie man hier in Deutschland, deutlich auffällen.

00:05:47: Das wäre eine Entwicklung, die eben deutlich die Perspektive nochmal weiter auffällen würde.

00:05:53: Noch mal schnell für alle Statistiker.

00:05:55: Jetzt zum Zeitpunkt unseres Interviews.

00:05:56: Wo steht der DAX jetzt?

00:05:59: Der DAX ist bei ...

00:06:02: Die Firmenmeldungen bleiben noch überschaubar.

00:06:05: Atnock will Covestro komplett schlucken.

00:06:09: Atnock Investments-Arm

00:06:11: XRG

00:06:12: will nach dem Mehrheitskauf auch die restlichen Covestro-Aktien einsammeln und kündigt einen Squeeze-Out an gegen Barabfindung.

00:06:21: Die Höhe der Abfindungen soll später genannt werden.

00:06:24: Atnock hält bereits und Covestro ist der bisher größte Zugauf des Konzerns.

00:06:32: Börsenradio-Network AG.

00:06:34: Eine Chance ist Europa als das Thema, das man sich unabhängig machen sollte und muss von den USA.

00:06:42: Kompetent, aktuell verständlich.

00:06:45: Heiko Bömer, Kapitalmarktstrategie bei Shareholder-Villain-Management.

00:06:49: Ganz herzlich willkommen beim Börsenradio und im neuen Jahr.

00:06:53: Interview Nummer eins, zwanzig, sechs und zwanzig.

00:06:56: Wir machen doch gleich einen Ausblick, ganz ohne Glaskugel.

00:07:00: Ich weiß nicht, ob wir das hinbekommen.

00:07:02: Ausblick, so dieses Wechselspiel von Rückenwind, von Gegenwind.

00:07:08: Ich will mal positiv anfangen.

00:07:09: Was sind die größten Chancen, die du siehst, die du siehst?

00:07:12: Die Chancen, die wir auch teilweise

00:07:12: schon, die wir auch teilweise schon, die wir auch teilweise schon, die wir auch teilweise schon, die wir auch teilweise schon, die wir auch teilweise schon, die wir auch teilweise schon, die wir auch teilweise schon, die wir auch teilweise schon, die wir auch teilweise schon, die wir auch teilweise schon, die wir auch teilweise schon, die wir auch teilweise schon, die wir auch teilweise schon, die wir auch, die wir auch, die wir auch, die wir auch, die wir auch, die wir auch, die wir auch, die wir auch, die wir auch, die wir auch, die wir auch, die wir auch, die wir auch, die wir auch, die wir auch, die wir auch, die wir auch, die wir auch, die wir auch, die wir auch, die wir auch, die wir auch, die wir auch.

00:07:31: Das haben wir letztes Jahr schon ein bisschen gesehen.

00:07:33: Wir haben diese extrem großen Programme gesehen, die jetzt laufen.

00:07:36: Das ist auch das, was im Endeffekt für Europa derzeit spricht, dass man sagt, Mensch, da fließt was in die Konjunktur rein, da fließt Geld rein.

00:07:44: Also das ist auf jeden Fall ein Thema, was wir positiv sehen, was wir letztes Jahr schon positiv gesehen haben und auch unsere Positionierung verändert haben, in dem Sinne, dass wir viele europäische Aktien reingenommen haben.

00:07:54: So, das ist auf jeden Fall ein großes Thema, was uns schon beschäftigt hat und für dieses Jahr noch weiter beschäftigt.

00:08:00: Das zweite mit der KI, das war in aller Munde im vergangenen Jahr, ist auch weiterhin in aller Munde in diesem Jahr.

00:08:07: Und da sind wir gerade dabei, uns etwas detaillierter mit zu beschäftigen und damit auch noch draußen zu gehen und in wenigen Wochen in Mannheim werden wir das auf unserem großen Vortrag dann auch präsentieren.

00:08:17: Weil für uns als Modern Value Investoren das Thema KI nicht so ganz einfach eins zu eins umzusetzen ist, sondern wir sind sehr differenziert damit umgehen.

00:08:25: Und das ist auch das, was sich vielen Anleger noch mitgeben kann.

00:08:28: Auch eher differenzierter damit umzugehen, denn nicht alles, wo KI draufsteht, wird hinter ein großer Gewinner sein.

00:08:34: Vielleicht ist es das Jahr, wo es dann auch mal einige Fragezeichen bei Unternehmen

00:08:39: geben wird.

00:08:40: Also das heißt, könnte so eine Art Tal der Tränen werden, was das Thema KI angeht?

00:08:46: Na ja, Tal der Tränen vielleicht nicht unbedingt, aber vielleicht eine gewisse Ernüchterung.

00:08:50: FMC startet zweite Tranche des Aktienrückkaufs.

00:08:54: Fresenius Medical Care startet am zwölften Januar die zweite Tranche eines Aktienrückkaufprogramms über insgesamt eine Milliarde Euro.

00:09:03: Bis zum achten Mai sollen eigene Aktien im Wert von rund vierhundertfünfzehn Millionen Euro über die Börse zurückgekauft werden.

00:09:10: Die erste Tranche wurde bereits am neunzwanzigsten Dezember zwanzig fünfundzwanzig vorzeitig beendet.

00:09:17: Gottfried Urban Geschäftsführer der Urban and Colleagues Vermögensmanagement.

00:09:21: Was würde denn passieren, wenn jetzt tatsächlich Frieden wäre in der Ukraine?

00:09:26: Was würde dann mit, ja, der, ich hätte so den Eindruck, Sie beschreiben, die Augen gehen so ein bisschen als die Mutter Courage dieses Krieges.

00:09:34: Man könnte jetzt sagen, ja, das ist ja dann quasi fast negativ, weil viele... Die Firmen haben jetzt das klassische Osterropa-Geschäft, also die Koordination des Osterropa-Geschäfts, das Büro technisch von Moskau nach Tiflis verlegt.

00:09:47: Ich glaube nicht, dass das zurückverlegt wird.

00:09:49: Punkt eins, Punkt zwei, ich glaube, dass auch diese enormen Infrastrukturinvestitionen von China mit dieser neuen Verbindung von Süd nach Nord hier die Wachstumsaussichten weiter stabil bleiben.

00:10:02: Das einzige Risiko ist tatsächlich Russland.

00:10:06: Die haben zwei Gebiete, Svezien und Aparzien, schon annektiert, ähnlich wie die Krim.

00:10:12: Das ist zwar noch Georgien, aber man darf in diese Länder rein, nicht hinein.

00:10:17: Das ist ein Risiko, das permanent gegeben ist.

00:10:20: Deswegen, wenn man Feind ausseht, vielleicht ist man aus Europa vor Ex-Russia und Ukraine.

00:10:26: Aber trotzdem, wenn in der Ukraine wir den Frieden bekommen, Waffenstillstand, wie auch immer.

00:10:32: Dann muss ich nicht in Rüstung investieren, sondern investiere ich vielleicht in den Frieden und kaufe mir europäische Assets.

00:10:39: Da gehört ein bisschen Jürgenbleit auch dazu, aber Polen, Ungarnschechen, auch Österreich, merkt man ja, hat man auch die letzten zwölf Monate gemerkt, profitieren schon von dieser Aussicht des Wiederaufbaus.

00:10:54: Der Goldpreis präsentiert von der Rohstoffmesse Hamburg.

00:10:58: Gold hält sich über der Marke von US-Dolle je fein und se.

00:11:03: Aktuell um US-Dolle.

00:11:07: Das sind gut, Null-Kommer-Sechs-Prozent-Plus.

00:11:10: Die Haupttreibe heute sind ziemlich klar und kommen in dieser Kombination selten einzeln.

00:11:15: Rückenwind kommt von stärkeren US-Jobdaten und der Hoffnung auf sinkende Zinsen.

00:11:21: Dazu bleibt das Umfeld politisch und geopolitisch nervös.

00:11:25: Gold bleibt im Momentummodus nahe Rekord.

00:11:31: Gehen wir

00:11:53: zum Thema Öl, Venezuela, Iran und der Preis fürs Risiko.

00:11:58: Shump und Venezuela, starten wir damit.

00:12:00: Demokratisch Schock, es gewinnt der Stärkste.

00:12:04: Klar.

00:12:05: Oder ist es am Ende vor allem ein Hebel auf den Ölpreis?

00:12:08: Die USA reden offen über Kontrolle der Ölverkäufe.

00:12:11: Ist das ein echter Angebotsschock oder vor allem ein Risikoaufschlag, der schnell wieder verpuffen kann?

00:12:17: Die Botschafter im globalen Ölmarkt ist unmissverständlich.

00:12:20: Wir haben durch diese US-Einmischung in Venezuela, da droht jetzt einfach dieses ohnehin übervolle globale Ölangebot, das es schon davor gegeben hat, das dürfte noch weiter anschwellen.

00:12:33: Und das exakt zu einem Zeitpunkt, an den die Nachfrage ja ohnehin schwächelt.

00:12:38: Und das ist jetzt wirklich interessant, sich da mal in den Maschinenraum des Ölmarktes zu begeben.

00:12:44: Und zwar muss man da nach Chicago gehen an die dortige Terminbörse.

00:12:49: Dort wird das meiste Öl, zumindest die Terminkontrakte, die meisten gehandelt, weltweit.

00:12:56: Und dort sitzen die Profiträder jetzt in so einer Zwickmühle, weil Die wurden von den Ereignissen im Venezuela auf dem falschen Fuß erwischt.

00:13:04: Die haben eigentlich drauf gesetzt, dass es da vielleicht zu einem längeren militärischen Konflikt kommen wird und dass das dann das venezolanische Öl vom Weltmarkt abschneidet und dass deswegen der Preis steigt.

00:13:13: Und entsprechend haben die jetzt auch die höchsten Lohnpositionen im Öl seit,

00:13:18: ja,

00:13:19: zwei und ein halben Monaten.

00:13:21: Die sind also doch deutlich Lohn im Öl.

00:13:23: Und wenn der Ölpreis jetzt schnell fallen sollte, könnten die halt gezwungen sein, ihre Position zu verkaufen.

00:13:29: Und das könnte dann eben so eine doch dynamische Abwärtsbewegung auslösen, wäre da nicht der Iran?

00:13:38: Ja, weiter direkt zum Iran.

00:13:40: Dort gibt es massive Proteste anscheinend.

00:13:43: Wir wissen nur, Teile davon teilen es mit Internet Blackout.

00:13:47: Der Markt schaut nervös drauf, wie Tehran reagieren wird.

00:13:51: Ja, ab wann wird aus diesem politischen Lärm ein Ölpreisproblem, das auch dann sogar Aktien wieder im Dachs ausbremsen kann?

00:13:58: Das schaut man jetzt ganz sorgenvoll drauf auf diese Proteste im Iran und eben auch speziell darauf, wie die Führung da in Teheran damit umgehen wird.

00:14:06: Der Iran ist ja trotz aller Sanktionen weiterhin in der Lage, Öl zu exportieren.

00:14:11: Die schaffen das doch, gewisse Mengen auf den Ölmarkt zu bringen und sind damit immer noch ein wichtiger Ölproduzent.

00:14:18: Und die Instabilität dort könnte halt die Ölproduktion im ganzen mittleren Osten gefährden.

00:14:24: Also schaut man da jetzt genau darauf, aber Auch wenn der Iran als Exportör wegfiele, werde wegen dieser weltweiten Ölschwämmer, die wir derzeit einfach haben, kein unmittelbarer Versorgungsengpass zu erwarten.

00:14:37: Also man könnte diese iranischen Ölexporte diese Zeit immer noch gibt.

00:14:41: auch zum Beispiel durch eine Anhebung der OPEC Förderquoten ausgleichen.

00:14:45: Und davor hat man noch die vollen Lager, also da brennt nix an.

00:14:49: Aber trotzdem, die Proteste und ihre möglichen Folgen sind zu bedeutend und dauern jetzt auch schon zu lang.

00:14:55: Und auch von Eskalationsstube zu Eskalationsstube werden die stärker, um am Ölmarkt ignoriert zu werden.

00:15:02: Und ja, der Anstieg des Ölpreises bremst auch ein bisschen jetzt die Rally im Dachsag gestern aus.

00:15:08: Kurssprung um siebenundzwanzig Prozent Rüstungsaktie im Fokus.

00:15:13: In Südkorea sprang Hanwha Systems um siebenundzwanzig Prozent.

00:15:17: Hanwha Aerospace legte um fast elf Prozent zu.

00:15:21: Als Treiber gelten Aussagen zum US-Geschäft über Verhandlungen mit der US Navy zum Bau diverser Wasserfahrzeuge.

00:15:28: Händler verwiesen System auf Fantasie durch ein von Trump in den Raum gestelltes Plus von fünfhundert Milliarden US-Dollar für Militär.

00:15:36: und sehen noch Chancen für internationale Anbieter mit US-Töchtern.

00:15:41: Heiko Böhmarkt,

00:15:42: also

00:15:42: auch oft gefallen, dass ich jetzt als der KI-Party-Puppe in die Geschichte eingehe.

00:15:47: Was ist denn mit anderen qualitativen Eigenschaften, wie Kultur, wie Management, wie Erfahrung?

00:15:53: Also da kann doch KI nicht mithalten.

00:15:56: Das ist völlig richtig.

00:15:57: Tatsächlich ist das auch ein Faktor, wo wir bei Unternehmen hinschauen, der auch mit KI erst mal so nicht zu greifen ist.

00:16:04: Kultur des Unternehmens ist ein ganz wichtiger Faktor.

00:16:07: Je länger man sich eigentlich Unternehmen anschaut, was den Erfolg von Unternehmen ausmacht, dann sind es vielleicht kurzfristig, sind es Stimmungen, dann irgendwann Bilanzdaten.

00:16:15: Aber irgendwann ist es eigentlich so die langfristige Kultur, die auch im Erfolg eines Unternehmens ausmacht.

00:16:20: Ich habe da immer als Lieblingsbeispiel Microsoft, Steve Ballmer, zehn Jahre im Abend ist viel über die Bühne geübt.

00:16:26: Den jüngeren Zuhörern seien YouTube-Videos von Steve Baalma B-A-L-L-M-E-R empfohlen, wie er über die Bühne hüpft und das neueste Microsoft-Produkt anpreist.

00:16:36: Schwierige Phase, aber die Aktie hat über fünfzig Prozent in seiner Amtszeit an Wert verloren.

00:16:41: Dann kam Nadela und hat das Ganze umgedreht.

00:16:44: Ein komplett neues Unternehmen und seit seiner Amtseinführung sind wir mehrere hundert Prozent im Plus.

00:16:50: Auch ein positives Umfeld für Technologiewerte, aber eine ganz andere Strategie, die dahinter steckt eine Kultur im Unternehmen.

00:16:57: Und so was findet man nicht nur bei Microsoft, sondern bei vielen anderen Unternehmen auch.

00:17:00: Da schauen wir drauf.

00:17:01: Da haben wir mittlerweile sogar einen KI-Agenten im Einsatz, der die Kultur der Unternehmen näher sich anschaut.

00:17:07: Das ist nämlich etwas, das man nicht einfach mit einer Blumenberg-Anfrage hinkriegt, sondern da muss man sich schon überlegen, was suche ich eigentlich bei dem Unternehmen.

00:17:14: Und da macht dann der Einsatz von KI wirklich Spaß.

00:17:16: Wir haben das Ding jetzt ein paar Wochen im Einsatz.

00:17:18: Nähere Infos dann mal in weiteren Interviews, weil ich finde das wirklich spannend, wie man das jetzt in der Praxis eigentlich einsetzen kann.

00:17:25: Und noch ein kleiner Hinweis jetzt zu KI, der für uns in der Praxis auch spannend war, wenn man nur ein Large Language Model hat, dann setzt man mal auf den einen oder auf den anderen Anbieter.

00:17:35: Also das alleine ein starkes Model zu haben, ist auch kein wirklicher Burggraben, sondern wir haben gemerkt, Die Anfrage war bei dem Modell besser, die Anfrage war bei dem besser, dann switchen wir einfach.

00:17:47: Als Unternehmen haben wir halt Abonnements in verschiedenen KI-Modulen und gucken dann einfach, wo die besten Ergebnisse kommen.

00:17:54: Also wir schauen gerne darauf, dass das nicht die reinen KI-Gewinner sind, sondern wirklich die Unternehmen, die sich mittelfristig dann doch, wo die relativ simpel gesagt, wo die Chancen größer sind als die Risiken durch KI.

00:18:06: Die

00:18:07: EU-Länder stimmen Mercosur-Freihandelsabkommen zu.

00:18:11: Nach mehr als twenty-fünf Jahren Verhandlungen haben die EU-Staaten den Abschluss eines Freihandelsabkommens mit dem Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay zugestimmt.

00:18:24: Die EU-Kommission spricht von der weltweit größten Freihandelszone dieser Art mit mehr als siebenhundert Millionen Einwohnern.

00:18:32: Bolivien gehört inzwischen zu Mercosur, muss aber erst regelmäßig anpassen, bevor es davon profitiert.

00:18:38: Heiko Böhmer,

00:18:40: ich gehe mal davon aus,

00:18:41: du bleibst

00:18:42: bei deinem Mantra, Aktien.

00:18:43: Aktien bleiben die beste Anlageklasse zum Vermögensaufbau, auch zwanzig, sechsundzwanzig.

00:18:50: Die Frage ist natürlich immer, welche Stichworte, Qualität, Programm, Wachstum, Stabilität, wie check ich das?

00:18:56: Ich könnte natürlich jetzt eine KI fragen, dann müsste die mir eigentlich antworten,

00:19:00: ich

00:19:01: darf dir gar keinen.

00:19:02: Portfolio zusammenbauen.

00:19:04: Ich darf dir gar keine Anlage-Tipps geben.

00:19:06: Deswegen frage ich ja dich.

00:19:09: Also ich glaube, da ist die KI gar nicht so zurückgehalten,

00:19:11: wie du denkst.

00:19:13: Aber du kannst mich fragen, das ist völlig richtig.

00:19:14: Und die Antwort ist natürlich relativ simpel gestrickt.

00:19:17: Denn das sind die Faktoren, die du gerade genannt hast, Qualität, stabiles Wachstum.

00:19:22: Das ist das, was wir als Modern Value zusammenfassen und wo wir eben sagen, Aktien, wir leben Aktien.

00:19:27: Also für uns ist Aktien die Anlageklasse.

00:19:29: wo wir die langfristig größten Chancen sehen, wo wir uns wohlfühlen.

00:19:33: Das ist unser Spielfeld.

00:19:34: Und da machen wir auch keine Experimente.

00:19:37: Keine Experimente.

00:19:38: Das zwei Tage nach dem hundertfünfzigsten Geburtstag von Konrad Adenauer, herrlich.

00:19:44: Keine Experimente ist da unser Motto.

00:19:47: Wir machen wirklich auch, also, zwanzig, sechsundzwanzig, weiter in das, was wir am besten können.

00:19:52: Und das ist

00:19:53: eben

00:19:53: Qualitätsaktienraussuchen.

00:19:55: Weil auch das muss man sehen.

00:19:55: Modern Value ist eigentlich die Weiterentwicklung von Value, mit dem Faktor Qualität.

00:20:00: Und genau da fühlen wir uns wohl und genau da werden wir auch weiter in unseren Mandaten dabei sein, ob jetzt im ETF, der jetzt ja immerhin schon zweieinhalb Jahre am Markt ist oder eben auch im Frankfurter Aktienfonds für Stiftung.

00:20:12: Und das sind einfach langfristig gut geeignete Fonds oder ETFs, um Vermögensaufbau zu machen.

00:20:20: Dann haben wir wieder eine Rekordwoche gepackt.

00:20:22: Ich bedanke mich fürs Zuhören.

00:20:24: Mein Name ist Peter Heinrich und die Gründe des Börsenradios.

00:20:28: Noch mal ganz kurz, der Hinweis, alle Interviews in langen Formen gibt's auf Börsenradio.de.

00:20:33: Natürlich noch viel mehr.

00:20:35: Wenn Ihnen dieser Podcast gefallen hat, dann bitte abonnieren Sie uns.

00:20:38: und zum Abschluss noch eine Börsenweisheit von Benjamin Greyham.

00:20:43: Kurzfristig ist der Markt eine Abstimmungsmaschine.

00:20:46: Langfristig eine Waage.

00:20:50: Passen Sie mir auf Ihr Portfolio auf.

00:20:56: Basen Radio Network AG.

00:21:07: Marktbericht.